KurzmeldungInfrastruktur

GLS Mobility integriert Kartenzahlung ins Ladesäulen-Display

GLS Mobility stellt mit „Screen Payment“ eine neue Lösung für die Kartenzahlung an öffentlichen Ladestationen vor. Dabei wird der Kartenleser direkt hinter dem Display der Ladesäule integriert. Einen ersten Prototyp will das Bochumer Unternehmen auf der Power2Drive in München zeigen.

Mit der AFIR, der europäischen Alternative Fuels Infrastructure Regulation, hat das Thema Kartenzahlung an öffentlichen Ladepunkten einen ordentlichen Schub erhalten. GLS Mobility hat mit Pay-t bereits eine eigene Bezahllösung im Portfolio. Das Terminal lässt sich entweder direkt am Gehäuse einer Ladestation oder als eigenständige Kiosklösung für einzelne Ladesäulen beziehungsweise ganze Standorte einsetzen.

Nun stellt das Bochumer Unternehmen mit „Screen Payment“ eine weitere, nach eigenen Angaben AFIR-konforme Lösung vor. Anders als bei einem separaten Terminal soll der Kartenleser dabei direkt hinter dem Touchscreen sitzen. Die Kartenzahlung werde in das bestehende User Interface integriert. „Für Hersteller von Ladeinfrastruktur entsteht dadurch ein vollständig integrierbares Modul, das Anzeige, Benutzerführung und Autorisierung von Kredit- und Debitkarten in einem Modul vereint“, so GLS Mobility.

Separate Bezahlterminals sollen dadurch überflüssig werden. Laut dem Unternehmen könnte dies die Bedienung vereinfachen, Abläufe klarer gestalten und den Bedarf an zusätzlichen Hardware-Komponenten senken. Näher führt GLS Mobility diesen Punkt aber nicht aus.

„Screen Payment“ soll aber nicht nur für eine Vereinfachung des Bezahlvorgangs sorgen, sondern auch „neue Möglichkeiten für die Interaktion am Ladepunkt“ schaffen. Die Plattform arbeite mit einem lokalen Android-System und könne damit auch digitale Dienste sowie weitere Anwendungen an der Ladestation unterstützen.

„Für Hersteller von Ladeinfrastruktur ist Screen Payment ein echter Technologiesprung. Die gesamte Usability lässt sich neu denken: weniger Hardware-Limits, mehr Interaktion und mehr digitale Services direkt am Ladepunkt“, sagt Mirko Schulte, Geschäftsführer GLS Mobility. Uwe Nehrkorn, Tech Business Developer GLS Mobility, ergänzt: „Screen Payment verändert die Ladeinfrastruktur grundlegend und eröffnet neue Freiheitsgrade für Hardware-Design, Betrieb und Nutzerführung.“

Das Modul soll sich sowohl in AC- als auch in DC-Ladestationen integrieren lassen. Derzeit befindet sich „Screen Payment“ aber noch in der Entwicklung. Einen ersten Prototyp präsentiert GLS Mobility auf der Power2Drive am Stand B6.567.

Quelle: Info per E-Mail

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