EWE Go rüstet 1.500 Schnellladepunkte mit Bezahlterminals nach

EWE Go und GLS Mobility haben eine Partnerschaft zur Ausstattung öffentlicher Schnellladeinfrastruktur mit Bezahlterminals vereinbart. Bis Ende 2026 sollen rund 1.500 DC-Ladepunkte von EWE Go mit Terminals für das direkte Bezahlen ausgerüstet werden.

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Bis Ende 2026 sollen rund 1.500 Schnellladepunkte von EWE Go mit Bezahlterminals ausgestattet werden.
Bild: GLS-Mobility

EWE Go holt sich GLS Mobility an die Seite, um noch dieses Jahr rund 1.500 seiner Schnelllader mit Bezahlterminals auszustatten. Die beiden Unternehmen wollen damit die Nutzung öffentlicher Ladeinfrastruktur vereinfachen und kombinieren künftig Roaming-Angebote mit sogenannten Direct-Payment-Lösungen. Fahrerinnen und Fahrer sollen in diesem Zuge direkt am Ladepunkt mit Debit- und Kreditkarten sowie mobilen Bezahlverfahren zahlen können. Ohne vorherige Registrierung und unabhängig von einer Lade-App.

Der Ausbau erfolgt auch vor dem Hintergrund der europäischen Verordnung AFIR (Alternative Fuels Infrastructure Regulation), die unter anderem einfache und spontane Bezahlmöglichkeiten an öffentlichen Ladepunkten vorschreibt. Neben den Bezahlterminals stellt GLS Mobility auch die zugrunde liegende Payment-Plattform bereit. Nach Angaben des Unternehmens vereint die Lösung Zahlungsabwicklung, regulatorische Anforderungen und operative Prozesse in einer gemeinsamen Plattform für Ladepunktbetreiber. Das Projekt zählt nach Unternehmensangaben zu den größeren Rollouts von Payment-Terminals im deutschen Markt für öffentliche Ladeinfrastruktur. Bis Ende 2026 sollen rund 1.500 DC-Ladepunkte ausgestattet werden. Darüber hinaus haben die Unternehmen bereits weitere Ausbaustufen vereinbart.

EWE Go betreibt derzeit nach eigenen Angaben mehr als 3.000 Ladepunkte in Deutschland und zählt damit zu den größeren Betreibern öffentlicher Ladeinfrastruktur. Im Nordwesten Deutschlands verfügt das Unternehmen nach eigenen Angaben über das größte öffentliche Ladenetz der Region. Über die EWE-Go-App erhalten Nutzer zudem Zugriff auf mehr als 100.000 Partner-Ladepunkte in Deutschland sowie weitere Ladepunkte in Europa.

Für GLS Mobility ist die Zusammenarbeit ein weiterer Ausbau des Geschäfts im Bereich digitaler Bezahllösungen für die Elektromobilität. Das Unternehmen ist bereits seit Jahren im Bereich Payment-Lösungen für Ladeinfrastruktur aktiv und betreibt mit bill.bo eine systemoffene Abrechnungsplattform, die nach eigenen Angaben bereits an mehr als 15.000 Ladepunkten für Bezahl- und Abrechnungsprozesse eingesetzt wird.

gls-mobility.de

1 Kommentar

zu „EWE Go rüstet 1.500 Schnellladepunkte mit Bezahlterminals nach“
Helmut Hufeld
24.06.2026 um 13:39
Da bin ich auf die Preise gespannt.

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