Schlagwort: Sigmar Gabriel

26.05.2017 - 10:42

Entschärft: Chinesische eMobility-Quote kommt erst 2019

Die vor allem von deutschen Autobauern gefürchtete Elektroauto-Quote in China wird deutlich entschärft. Sie kommt später und hält Übergangsregelungen vor, wie das „Handelsblatt“ berichtet. Die deutsche Regierung hat offenbar ganze Lobbyarbeit geleistet.

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29.11.2016 - 08:32

Oliver Blume, Sigmar Gabriel, Wolfgang Scheremet, Cem Özdemir.

Oliver-Blume„Wir bevorzugen eine gemeinsame Vorgehensweise. Das liegt im Interesse aller Autohersteller und Laden sehe ich nicht als Alleinstellungsmerkmal.“

Sagt Porsche-Chef Oliver Blume zum geplanten Aufbau einer Schnellladeinfrastruktur, bei der man „kurz vor dem Durchbruch“ stehe. Der Fokus liege zunächst auf Europa und Nordamerika, während in China ein anderer Ansatz gewählt werden könnte. Nach Informationen von electrive.net folgen konkrete Infos noch diese Woche.
automobilwoche.de

Sigmar-Gabriel„Wir sollten eine große Initiative starten, um eine eigenständige Batteriezellen-Produktion und -Forschung für alle europäischen Autohersteller aufzubauen.“

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat den Traum von der Zellproduktion in Europa noch nicht ausgeträumt – und bringt für eine gemeinsame Anstrengung der europäischen Autohersteller nun auch staatliche Hilfen über den europäischen Investitionsfonds ins Gespräch.
morgenpost.de

Wolfgang-Scheremet„Wir gehen davon aus, dass der Verkauf von Elektrofahrzeugen in den kommenden Monaten steigt.“

Wolfgang Scheremet, Leiter der Abteilung Industriepolitik im BMWi, erwartet in naher Zukunft ein steigendes Interesse an dem bisher doch ziemlich mäßig nachgefragten Umweltbonus. So hätten derzeit z.B. Flottenbetreiber noch keine Anträge gestellt.
wiwo.de

Klaus-Froehlich„Es gibt keinen Binnenmarkt für Elektromobilität in Europa, sondern 28 Einzelmärkte.“

BMW-Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich ärgerte sich auf dem Konzernabend gestern in Berlin über die unterschiedliche Förderpraxis innerhalb der EU. BMW sieht er bei der Elektromobilität „in Richtung 2025“ bereit für die Großserie: „Mit PHEVs dieser und BEVs der nächsten Generation sind wir in der Lage zu skalieren.“
Quelle: Peter Schwierz für electrive.net vor Ort

Cem-Oezdemir„Wir werden uns nach der Wahl in einen Raum setzen.“

Grünen-Chef Cem Özdemir sieht sich und seine Partei ab 2017 in der Verantwortung, mit BMW und Co. die Zukunft des Straßenverkehrs zu verhandeln. Am Aus für den Verbrenner gegen 2030 hielt er auch auf dem Konzernabend fest, machte aber sogleich eine Ausnahme: Über Hybride könne man diskutieren.
Quelle: Peter Schwierz für electrive.net vor Ort

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Total Energies

28.01.2016 - 08:32

Sigmar Gabriel, Stefan Bratzel, Elon Musk.

Sigmar-Gabriel„Wir müssen uns entscheiden: Wollen wir das Ziel von 1 Million Elektrofahrzeuge im Jahr 2020 aufrechterhalten? Immerhin trägt die Bundesregierung das wie eine Monstranz seit 2009 vor sich her. Dann brauchen wir ein Marktanreizprogramm wie Kaufprämien oder steuerliche Anreize. Wenn wir das nicht machen, sollten wir ehrlich sein und uns von diesem Ziel verabschieden.“

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel möchte bei der Elektromobilität Impulse setzen. Im Gegenzug müsse die Industrie dafür sorgen, dass in Deutschland Batterien für Elektroautos produziert werden.
rp-online.de

bratzel„China ist bereits ein gutes Stück vorangekommen, um neben dem Leitmarkt künftig auch zum globalen Leitanbieter für Elektromobilität zu werden.“

Prof. Dr. Stefan Bratzel, Direktor des Center of Automotive Management (CAM), mahnt die deutsche Politik und Automobilindustrie angesichts der Ergebnisse der soeben veröffentlichten CAM-Studie (siehe Zahl des Tages), sich bei der Elektromobilität samt Batteriezellproduktion nicht abhängen zu lassen. Dies würde dem Autostandort Deutschland schwer schaden.
zeit.de, automobil-produktion.de

Elon-Musk-Twitter„Wir streben an, die Autos so unwiderstehlich zu bauen, dass sie trotz eines niedrigen Kraftstoffpreises immer noch die Autos sind, die jeder unbedingt haben will.“

Tesla-Chef Elon Musk sieht trotz der niedrigen Spritpreise das Ende konventioneller Pkw in 15 Jahren gekommen und ruft auf einer Konferenz in Hongkong zu größeren Anstrengungen beim Design auf.
welt.de

11.11.2015 - 08:57

Sigmar Gabriel, Marc-Oliver Prinzing, Elon Musk.

Sigmar-Gabriel„Wir dürfen uns nicht noch einmal der Lächerlichkeit preisgeben.“

Sagte Sigmar Gabriel gestern auf dem BMW-Konzernabend in Berlin in Anspielung auf die peinliche Vorstellung bei der Nationalen Konferenz Elektromobilität. Ob nun aber zeitnah Entscheidungen fallen – oder man sich zur Elektromobilität öffentlich nicht mehr äußert, ließ der Bundeswirtschaftsminister leider offen.
Quelle: Peter Schwierz für electrive.net vor Ort

Marc-Oliver-Prinzing„Es wäre besser, wenn die Bundesregierung einer Million Bürgern ein Elektrofahrzeug schenkt.“

Marc-Oliver Prinzing, Vorsitzender des Bundesverbandes Fuhrparkmanagement, hält nichts vom Vorstoß von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks zu steuerlichen Anreizen, Kaufprämien und einer E-Auto-Quote. Schon die bisherigen eMobility-Fördermaßnahmen der Bundesregierung seien, gemessen an den Zulassungszahlen, extrem ineffizient, so Prinzing.
fuhrparkverband.de

Elon-Musk-Twitter„Wir haben das Ziel der Beständigkeit von etwa 200.000 Meilen auf eine Million Meilen geändert – wir wollen im Grunde Antriebseinheiten, die sich niemals abnutzen.“

Nach der Garantie-Erweiterung auf die Antriebseinheit des Model S (8 Jahre und unbegrenzte Kilometer) im vergangenen Jahr legt Tesla-CEO Elon Musk beim Conference Call zu den Quartalsergebnissen noch eins drauf, um alle Zweifel an der Qualität der Fahrzeuge auszuräumen.
teslamag.de

29.10.2015 - 08:51

Sigmar Gabriel, Roger Kohlmann, Peter Mertens.

Sigmar-Gabriel„Ich bin zuversichtlich, dass die verbesserte Rechtssicherheit zu mehr privaten Investitionen in den bedarfsgerechten Aufbau von Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge in Deutschland führen wird.“

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel bescheinigt dem Entwurf zur Ladesäulenverordnung recht großes Potenzial. Mit der Verordnung sollen Teile der EU-Richtlinie (2014/94/EU) zum Aufbau einer sicheren Ladeinfrastruktur in nationales Recht umgesetzt werden. Die Zustimmung des Bundesrats steht noch aus.
bmwi.de

Roger-Kohlmann„Statt bestehende Hemmnisse abzubauen und europaweit einen einheitlichen Rahmen für die Elektromobilität zu schaffen, würde die geplante Ladesäulenverordnung in ihrer jetzigen Fassung sogar neue Hürden für den Aufbau der Infrastruktur in Deutschland bedeuten.“

Roger Kohlmann aus der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) bemängelt hingegen falsche Grundannahmen, unklare technische Mindestanforderungen und kostspielige bürokratische Auflagen. Eine Überarbeitung sei dringend geboten, so Kohlmann.
bdew.de

Peter-Mertens„Mithilfe der aktuellen Modellpalette haben wir viel darüber erfahren, wie elektrifizierte Autos genutzt werden. Untersuchungen zeigen, dass Autofahrer mit unseren Twin Engine Modellen zu 50 Prozent rein elektrisch unterwegs sind – und der Plug-In-Hybrid somit eine echte Alternative zu konventionellen Antriebssystemen ist.“

Volvo-Entwicklungschef Peter Mertens will beim Plug-in-Hybrid sozusagen „All-in gehen“ und auch die neue CMA-Plattform vorbereiten. Damit hätte Volvo als erster Hersteller Plug-ins auf zwei verschiedenen Plattformen.
automobil-produktion.de

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The Mobility House THG Praemie

15.10.2015 - 09:55

Barbara Hendricks, Sigmar Gabriel, Kiyotaka Ise.

barbara-hendricks„Ich halte neben steuerlichen Anreizen eine Kombination aus einer verpflichtenden Quote für E-Fahrzeuge verbunden mit einem staatlichen Kaufzuschuss für vernünftig. Innerhalb der Bundesregierung setze ich mich dafür ein.“

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat ihren Stickoxid-Schock offenbar überwunden und macht sich (vielleicht nach einem Blick auf die aktuellen Positionen der Grünen) innerhalb der Regierungskoalition nun für Elektroauto-Kaufprämien stark. Ob die Geldscheine schon unterm Christbaum liegen, muss wohl nur noch der Weihnachtsmann, äh Pardon, Finanzminister entscheiden.
sueddeutsche.de, welt.de

Sigmar-Gabriel„Ich bin sehr dafür, dass wir das machen“

Sogar Hendricks‘ Parteifreund und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel kann sich plötzlich für die Prämie erwärmen. Er plädiert für Anreize, „in welcher Form auch immer“, um E-Autos stärker zu fördern. Mit einer verpflichtenden Elektro-Quote für die Fahrzeug-Beschaffung durch Bund, Länder und Kommunen „hätten wir schon einen Riesenschritt nach vorne gemacht“. Dann mal los!
n-tv.de

Kiyotaka-Ise„Sie glauben vielleicht, 35 Jahre sind eine lange Zeit. Aber für einen Autohersteller ist es schon ziemlich außergewöhnlich, sich vorzustellen, dass alle Verbrennungsmotoren verschwunden sind.“

Sagte Toyota-Manager Kiyotaka Ise zum nun vorgestellten Nachhaltigkeitsplan, der eine Senkung der Flotten-Emissionen von Toyota-Neuwagen um 90 Prozent bis 2050 vorsieht – und damit bei den Japanern das Ende des Verbrenners einläutet. Ob Fritz Indra schon Schnappatmung hat?
manager-magazin.de

25.09.2015 - 07:33

Elon Musk, Sigmar Gabriel, Patrik Soltic.

Elon-Musk-Twitter„Deutschland ist gut bei allem, was nachhaltige Energieproduktion angeht, aber nicht so gut, wenn es um den Verkehrsbereich geht.“

Tesla-Chef Elon Musk war gestern bei Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel zu Gast. Frei von Häme und unter Verzicht auf Nackenschläge gegen deutsche Hersteller empfahl er mehr Engagement für die Elektromobilität. „Da müssen die allerbesten Leute dran gesetzt werden“, sagte Musk – und wurde von seinem Publikum vergöttert wie ein Popstar.
faz.net

Sigmar-Gabriel„Was jetzt kommen muss, sind Incentives.“

Wirtschafts- und Energieminister Sigmar Gabriel spielte als Hausherr in der Diskussionsrunde zwar nur eine Nebenrolle, sprach sich dabei aber klar für Kaufanreize auf dem deutschen Markt für Elektromobilität aus. Elon Musk schlug dagegen vor, den CO2-Ausstoß konventioneller Fahrzeuge zu bepreisen. Dann könne man auf Förderung verzichten.
ad-hoc-news.de

Patrik-Soltic„Es gab einen eigentlichen Machtkampf in den USA – zwischen den Japanern, welche mit Hybrid-Autos den Markt erobern wollten und den Deutschen, die sagten, sie brächten die gleiche Effizienz auch mit Diesel hin.“

Der Forschungsleiter für Dieselfahrzeuge des Schweizer EMPA-Instituts, Patrik Soltic, wundert sich über das leichtfertige Verhalten der VW-Manager in den USA. Der Abgas-Skandal mache die jahrelange Aufbauarbeit für die Dieseltechnologie mit einem Schlag zunichte.
srf.ch

16.06.2015 - 08:34

Angela Merkel, Alexander Dobrindt, Sigmar Gabriel, Henning Kagermann.

– Zitate vom Berliner E-Gipfel –

Angela-Merkel„Deutschland wird um eine weitere Förderung nicht herumkommen.“

Bundeskanzlerin Angela Merkel ließ sich auf der Nationalen Konferenz Elektromobilität immerhin zu dieser Aussage hinreißen. Auch habe sie „einigermaßen klare Vorstellungen“, was die Bundesregierung zu leisten habe. Zur Batteriezellproduktion sagte sie: „Wir müssen sehen, dass wir in den entscheidenden Jahren die richtigen Weichenstellungen treffen, wenn die nächste Generation der Batteriezellen ansteht.“ Ein Plan klingt anders.

Alexander-Dobrindt„Die Antriebswende wird darüber entscheiden, ob unsere Nation eine bewegte oder auch eine bewegende Nation bleibt.“

Verkehrsminister Alexander Dobrindt hatte als einzige konkrete Ankündigung die Info im Gepäck, dass die Flotte seines Hauses im nächsten Jahr zur Hälfte aus E-Fahrzeugen bestehen soll. Das habe er gegen harte Widerstände durchsetzen müssen.

Sigmar-Gabriel„Das Ziel mit der bisherigen Entwicklung zu erreichen, ist – na sagen wir mal – ambitioniert.“

Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel gab auf der Konferenz den Skeptiker. Und forderte (mal wieder) ein gemeinsames öffentliches Beschaffungsprogramm von Bund und Ländern. Das war alles.

Henning-Kagermann„Nun ist Deutschland Autoland und das heißt, wir müssen einfach bei der Elektromobilität ganz vorn dabei sein.“

NPE-Vordenker Henning Kagermann zeigte sich gegenüber electrive.net am Abend selbst ernüchtert von den mageren Ergebnissen. Doch genau seine Aussage offenbart vielleicht das Problem: Einfach „müssen“ ist das Gegenteil von leidenschaftlich „wollen“.

Quelle für alle: Peter Schwierz für electrive.net vor Ort

01.04.2015 - 07:56

Olaf Wollersheim, Deutsch-französische Kooperationsliste.

Olaf-Wollersheim„11.000 E-Busse leisten den gleichen Klimabeitrag wie eine Million Elektroautos.“

Speicher-Experte Olaf Wollersheim, Leiter des Projekts „Compentence E“ am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), hält die Elektrifizierung des Busverkehrs für viel einfacher als den Wandel beim Auto, weil „der Staat im Wesentlichen alles selber in der Hand“ habe.
mdr.de

Sigmar-Gabriel„Die deutsche und die französische Industrie könnten ihre Kräfte bündeln, indem sie einen Meinungsaustausch über die Entwicklung von Technologien und Batteriezellenherstellung in Europa (z.B. durch die Etablierung einer innovativen Pilotanlage) führen.“

So schwammig formuliert es die deutsch-französische Kooperationsliste, die Bundeswirtschaftsminister Gabriel und Umweltministerin Hendricks gestern mit der Energieministerin und dem Wirtschaftsminister aus Frankreich vorgelegt haben. Auch von der raschen „Umsetzung der EU-Richtlinie über die Entwicklung der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe“ und einer „Initiative im Bereich der Wasserstoffmobilität“ ist die Rede. Konkret klingt anders.
bmwi.de (Presseinfo), bmwi.de (Innovationsliste als PDF)

19.02.2015 - 08:25

Wolfgang Hatz, Volkmar Denner, Sigmar Gabriel.

Wolfgang-Hatz„Wenn’s Spaß macht, warum nicht? Wenn’s Performance bringt, warum nicht?“

Porsche-Entwicklungschef Wolfgang Hatz macht Hoffnung auf einen Plug-in-Hybrid für den 911-er, aber erst zur nächsten Generation des Sportwagen-Klassikers.
welt.de

Volkmar-Denner„Bosch steckt im Google-Car genauso wie in vielen anderen Autos auch. Google ist Kunde von uns. Darum betrachten wir ihn nicht als Gegner.“

Bosch-Chef Volkmar Denner sieht die Investition von Google in selbstfahrende Autos positiv. Kein Wunder: Bosch gehört zum Kreis der Zulieferer für das Google-Auto. Dass Denner das auch so äußert, spricht für sich.
automobilwoche.de

Sigmar-Gabriel„Wirtschaftlichkeit und Elektromobilität müssen keine Gegensätze sein. Das ist ein ganz wichtiges Signal.“

Sagte Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel anlässlich einer neuen Studie, welche die Wirtschaftlichkeit von elektrischen Nutzfahrzeugen untersucht hat. Mehr dazu gleich im Anschluss.
bmwi.de

03.12.2014 - 09:07

Angela Merkel, Alexander Dobrindt, Sigmar Gabriel, Hans-Joachim Reck, Hildegard Müller.

Angela-Merkel„Wir haben noch eine ganze Menge zu tun.“

Konstatierte Bundeskanzlerin Angela Merkel gestern nach der Übergabe des NPE-Fortschrittsberichts in ihrer typischen Art. Immerhin versprach sie, bei den öffentlichen Beschaffungen und der Ladeinfrastruktur aufs Tempo zu drücken. Abschreibungen für Gewerbe-Stromer müssten noch mit den Ländern besprochen werden.
bundesregierung.de

Alexander-Dobrindt„Künftig soll es möglich sein, mit einem Elektrofahrzeug von der Nordseeküste bis zur Zugspitze zu fahren.“

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt spricht hier nicht von der Maut, sondern verweist erneut auf die Pläne zur Errichtung von 400 „SLAM“-Schnellladestationen an deutschen Verkehrsachsen. Ob es beim ursprünglich angekündigten Zeitplan bis 2017 bleibt – unklar.
bmwi.de

Sigmar-Gabriel„Mir ist wichtig, dass Deutschland sich bei der umweltfreundlichen Elektromobilität nicht nur als Forschungs- und Technologiestandort bewährt, sondern auch als Produktionsstandort besteht und sich fortentwickelt. Dies beinhaltet insbesondere auch die für die Elektrofahrzeuge zentrale Batteriezellproduktion.“

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel macht sich dafür stark, die Produktion von Batteriezellen hierzulande nicht aufzugeben und kündigt zudem an, Rechtsregelungen anzupassen, die u.a. zur Interoperabilität von Ladestationen erforderlich sind.
bmwi.de

Hans-Joachim-Reck„Für die öffentliche Ladeinfrastruktur muss geklärt werden, ob öffentliches Laden in einer elektromobilen Zukunft der Regelfall oder eher die Ausnahme ist.“

Fordert Hans-Joachim Reck, Hauptgeschäftsführer des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU). Er beklagt eine nachlassende Dynamik beim Ausbau öffentlicher Ladeinfrastruktur aufgrund bislang noch nicht tragfähiger Geschäftsmodelle.
vku.de

Hildegard-Mueller„Seit Jahren fordert die Energiewirtschaft von der Politik, endlich ein schlüssiges Finanzierungskonzept zu erarbeiten. Dieses liegt aber nach wie vor nicht vor.“

Beklagt BDEW-Vorsitzende Hildegard Müller. Die Energieversorger seien beim Aufbau der Ladesäulen erheblich in Vorleistung gegangen, obwohl diese sich nicht wirtschaftlich betreiben lassen.
verbaende.com

24.09.2014 - 08:11

Sigmar Gabriel, Bernd Osterloh, Andreas Sippel.

Sigmar-Gabriel„Das wären in kurzer Zeit Tausende, Zehntausende neuer Fahrzeuge.“

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel findet, dass Bund, Länder und Gemeinden bei der Anschaffung neuer E-Fahrzeuge mit gutem Beispiel voran gehen sollten. Noch schärferen EU-Klimaauflagen für die Autohersteller erteilt er dagegen eine Absage.
wiwo.de

Bernd-Osterloh„Deshalb lieber Sigmar bin ich der Ansicht, dass es handfeste Maßnahmen braucht, um die ehrgeizigen Ziele der Bundesregierung bis 2020 zu erreichen.“

Bernd Osterloh, Chef des VW-Konzernbetriebsrates, fordert Sigmar Gabriel prompt auf, Elektrofahrzeuge stärker zu fördern, um die vielzitierte Million erreichen zu können. Der bisher erreichte Wert auf deutschen Straßen sei nicht mehr als eine „homöopathische Größe“.
wiwo.de

Andreas-Sippel„Wir zahlen jedem, der bei uns Ökostrom bezieht und ein neues Elektroauto anschafft, 1.000 Euro Förderung. Allerdings können wir als regionaler Energieversorger nicht fehlende staatliche Subventionen ersetzen.“

Monetäre Anreize seitens der Bundesregierung wünscht sich auch Andreas Sippel. Er ist Leiter des Innovationsmanagements beim Hagener Energieversorger Mark-E, der seinerseits die Anschaffung von E-Fahrzeugen fördert.
derwesten.de

23.07.2014 - 08:07

Nordschwarzwald, New Jersey, DG Cars, Böbrach, Sigmar Gabriel.

E-Mobilität auf dem Land: Das vom Land BaWü geförderte Projekt „Nordschwarzwald – Region elektromobiler Bürger“ soll ein Modell für Elektromobilität im ländlichen Raum als Ergänzung zum ÖPNV entwickeln. In den kommenden Monaten werden in Horb am Neckar und Freudenstadt zwei E-Fahrzeuge als CarSharing-Alternative und als E-Bürgerbus in Betrieb gehen.
portal-21.de

Laden am Arbeitsplatz: Der Energieversorger Public Service Electric & Gas startet ein Pilotprojekt in New Jersey, um Unternehmen zu ermutigen, Ladepunkte für Mitarbeiter bereitzustellen. Im Rahmen des zweijährigen Projekts werden für Firmen 150 Ladestationen kostenlos bereitgestellt.
njspotlight.com, marketwatch.com

Neue E-Taxis auf der Insel: DG Cars hat sechs Nissan Leaf in seine Flotte in Nottingham aufgenommen. Die Firma betreibt stolze 650 Taxis und Mietwagen und will weitere E-Autos einbinden.
nottinghampost.com

Einer für alle: Auch im niederbayerischen Böbrach befindet sich seit einigen Tagen ein Nissan Leaf des E-Wald-Projekts im Probebetrieb. Er soll interessierten Bürgern zunächst für sechs Monate zur stunden-, tage- oder wochenweisen Anmietung zur Verfügung stehen.
pnp.de

Die Million fest im Blick hat Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel. Er war bei Volkswagen in Wolfsburg zu Besuch und nahm auch etwas Elektrisches für den Fuhrpark des Wirtschaftsministeriums mit zurück nach Berlin – und zwar nicht weniger als einen VW e-Golf. Irre!
dpp.de, waz-online.de

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08.07.2014 - 08:09

Jeffrey Guyton, Sigmar Gabriel, Gregor Honsel.

Jeffrey-Guyton„Elektro kann sich morgen oder in 20 Jahren durchsetzen, wer weiß das schon.“

Sagt Mazda-Europa-Chef Jeffrey Guyton und bekräftigt, dass statt E-Antrieben vorerst effiziente Verbrenner auf der Agenda des japanischen Autobauers ganz oben stehen. Als Grund nennt er unter anderem den Mangel an Ladeinfrastruktur.
kurier.at

Sigmar-Gabriel„Aus heutiger Sicht liegen die Kosten und die Lebensdauer der Technik immer noch nicht dort, wo sich ein Brennstoffzellensystem selbst tragen kann. Es gilt, auch durch weitere Forschungsförderung schneller zu Ergebnissen zu kommen.“

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel stellt im Interview mit dem Fachmagazin „HZwei“ in Aussicht, dass auch nach 2016 Bundesmittel für die Erforschung und Entwicklung von Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnologien fließen werden.
bmwi.de

Gregor-Honsel„Das Brennstoffzellenauto ist eine Sackgasse, die man nicht erst zu Ende gehen muss, um sie als solche zu erkennen.“

Technology-Review-Redakteur Gregor Honsel kann dem Hype um Toyotas H2-Modell nicht viel abgewinnen. Er erläutert in einem Kommentar, warum es seiner Meinung nach „eines der klimafeindlichsten Autos überhaupt“ ist.
heise.de

25.04.2014 - 08:07

Sigmar Gabriel, Wilfried Eckl-Dorna.

Sigmar-Gabriel„Teurer Spaß, was?“

So lautete der etwas flapsige Kommentar von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, als er erfuhr, dass der BMW i3, den er sich auf der Automesse in Peking ansah, gut ausgestattet runde 50.000 Euro kostet.
automobilwoche.de

Wilfried-Eckl-Dorna„Die großen Autohersteller haben elegante Wege gefunden, um die Forderungen des chinesischen Staates einigermaßen zu erfüllen, ohne allzu viel von ihrem Know-How preiszugeben.“

Schreibt Wilfried Eckl-Dorna vom „Manager Magazin“ und meint damit den auf der B-Klasse aufbauenden Denza von Daimler und den Zinoro auf Basis des BMW X1. Zukunftsweisende Technologien wie im BMW i3 suche man in Letzterem deshalb vergebens.
manager-magazin.de

24.04.2014 - 08:14

Sigmar Gabriel, Dieter Zetsche, Ferdinand Dudenhöffer.

Sigmar-Gabriel„Meine Hoffnung ist ja, dass wir die klassische deutsche Kernkompetenz, Batterien zu produzieren, zurückholen können.“

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel äußerte auf der Automesse in Peking die Hoffnung, dass Deutschland gegenüber der enteilten Batterie-Konkurrenz aus Asien wieder Boden gutmacht. Dazu von uns eine pessimistische und eine optimistische Weisheit: Hoffnung ist Mangel an Information. Und: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Suchen Sie sich eine aus.
handelsblatt.com

Dieter-Zetsche„Wann erwarten Sie realistisch gesehen die nächste Batteriegeneration? Und wird es Lithium-Luft oder Lithium-Schwefel sein? Niemand kennt die Antwort auf diese Fragen. Es könnte zu spät sein für diese Art von Investition.“

Damit meint Daimler-Chef Dieter Zetsche Lithium-Ionen-Batterien und konkret die von Tesla geplante „Gigafactory“. An dieser werde sich Daimler nicht beteiligen, sagte Zetsche gegenüber Journalisten auf der Autoshow in Peking.
chargedevs.com

Ferdinand-Dudenhoeffer„Mit Denza und Zinoro machen BMW und Daimler eher eine Art Pflichtübung. Man will den chinesischen Behörden zeigen, dass Mercedes und BMW mehr machen, als nur in Deutschland entwickelte Fahrzeuge in Joint-Ventures für den chinesischen Markt zu produzieren.“

Laut AutoMeckerpapst Ferdinand Dudenhöffer ist die Elektro-Offensive der deutschen Autobauer in China vor allem dem Druck der dortigen Politik geschuldet. Ob sich die teuren Vorzeige-Stromer auch verkaufen werden, bleibe abzuwarten.
focus.de

Gefunden bei electrive.net
https://www.electrive.net/2017/06/14/doch-keine-entschaerfung-fuer-chinas-e-quote/
14.06.2017 11:45