20.09.2011 - 07:40

Qoros, Jetta, Derby Cycle, Hyundai-Kia, Opel, Skoda.

– Marken + Namen –

Neue Automarke aus China will Fahrzeuge „nach westlichem Standard“ bauen und diese auch noch ins Auslang exportieren. Dazu hat sich der chinesische Hersteller Chery mit dem Industriekonglomerat Israel Corp. zu dem Joint Venture CQAC verbündet. Entwickelt werden die Autos allerdings von Magna; der Fokus liegt auf alternativen Antrieben. Die Produktion von drei Modellen soll 2012 in China starten – womögich unter dem Markenlabel Qoros.
ftd.de

Hybrid-Jetta 2012 in Detroit: Volkswagen macht ernst mit dem teilelektrischen Jetta und will das Hybridmodell im Januar 2012 bei der Detroit Motor Show präsentieren. VW kombiniert einen 1,4 Liter Verbrenner mit einem 30 kW E-Motor. Rein elektrisch kommt der Vollhybrid aber nur zarte 3 km weit.
greenmotorsblog.de

Derby Cycle will Übernahme abwehren: Im Kampf gegen den Konkurrenten Accell bekommen die Niedersachsen womögliche Hilfe aus den Niederlanden. Die Unternehmerfamilie Pon plant offenbar eine Offerte für die Mehrheit am größten deutschen Fahrradhersteller, der mit E-Bikes gerade kräftig verdient.
sueddeutsche.de

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Hyundai sieht Stromer mit Fragezeichen: Entwicklungschef Yang Woong-Chul will sich mit der Marke Hyundai auf Plug-in-Hybride und Fahrzeuge mit Brennstoffzelle konzentrieren. Rein elektrische Autos sollen vorerst von der Schwestermarke Kia kommen, auch der Hyundai i10 Blue On soll als Kia seinen Weg auf die südkoreanischen Straßen finden. Zudem ist ein E-Model namens „TAM“ in Planung.
greencarcongress.com, greencarreports.com

Neuigkeiten aus China: BYD will sein E-Modell E6 in Kürze auch Privatkunden anbieten, dann aber als E6B und mit einigen Korrekturen. ++ Toyota wird mal wieder nachgesagt, mit FAW an einer chinesischen Marke für E-Autos zu arbeiten. Bilder eines vermeintlichen ersten E-Fahrzeugs stehen schon im Netz.
chinacartimes.com (BYD), chinacartimes.com (Toyota-FAW)

– Zahl des Tages –

Immerhin 46 Ampeln und zwei Kreisverkehre hat das selbstfahrende Auto der Freien Universität Berlin gestern bei seiner Ausfahrt im Berliner Stadtverkehr problemlos gemeistert. Doch auch wenn das Fahrzeug namens „MadeInGermany“ seine Aufgaben gut gelöst hat – serienreif wird autonomes Fahren wohl frühestens in 20 bis 30 Jahren sein.
car-it.automotiveit.eu, bz-berlin.de, silicon.de

– Forschung + Technologie –

Hydraulischer Hybrid-Bus LCO-140H soll den US-Nahverkehr beleben. Der im Rahmen des Bu-Solutions-Programms entwickelte Bus verzichtet auf Strom und setzt stattdessen auf einen hydraulischen Hybrid-Antriebsstrang. Ergebnis: Eine um 110 Prozent gesteigerte Treibstoffeffizienz. Das Vehikel wird Anfang Oktober in New Orleans vorgestellt.
atzonline.de

Hybrid in den Krieg: Der Trend zur Elektrifizierung macht auch vor Militär-Fahrzeugen nicht Halt. Mit dem L-ATV hat der Hersteller Oshkosh Defense jetzt einen Diesel-Hybriden mit Range Extender vorgestellt, der bei Bedarf auch Strom an externe Verbraucher spenden kann.
technologicvehicles.com

Lese-Tipp I: Spiegel Online widmet sich der aktuellen Kabinenroller-Schwemme. Deren Entwickler sehen ihre elektrischen Winzlinge auf dem Weg zur Serienreife. Opel-Designer Friedhelm Englert bringt’s auf den Punkt: „Wir arbeiten alle am gleichen Thema, jetzt muss nur noch einer zugreifen und es umsetzen.“
spiegel.de

Lese-Tipp II: Wer noch nicht auf der IAA war, kann bei sueddeutsche.de nachlesen, welche universitären E-Fahrzeuge es in Halle 4 zu bestaunen gibt – vom Münchner Mute über den Aachener StreetScooter bis zum Bochumer BOmobil mit seinem dezentralen Antriebssystem.
sueddeutsche.de

– Feedback –

Meistgeklickter Link am Montag war die Meldung zum Parkhaus-Betreiber Q-Park, der gegen das Verkaufsverbot für Strom wettert, weil dadurch ein Geschäftsmodell für Ladesäulen fehlt.
wiwo.de

– Zitate des Tages –

„Wir sind da von der Entwicklung getrieben und es ist ein Wahlkampfthema.“

Bernard Bäker, Leiter des Lehrstuhls für Fahrzeugmechatronik an der TU Dresden, sieht in Deutschland nur Raum für eine Mikro-Elektromobilität mit Stadtfahrzeugen, E-Bikes und E-Booten auf bestimmten Revieren.
„Frankfurter Allgemeine Zeitung“ vom 20.09.2011, Seite T5

„Wir verstehen uns nicht als Robin Hood, sondern als Partner der Automobiler.“

Achim Kampker von der RWTH Aachen will den OEMs mit dem StreetScooter nicht die Butter vom Brot nehmen, sondern den Mittelstand qualifizieren.
cleanthinking.de

– Marketing + Vertrieb –

Opel ködert Early Adopters: Die mit 42.900 Euro noch immer nicht ganz billige Basis-Version des Opel Ampera wird wohl frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2012 zu haben sein. Bis dahin will Opel potente Käufer ausschließlich mit der 48.200 Euro teuren ePionier Edition beglücken.
welt.de

Skoda macht sich keinen E-Stress: In den kommenden zwei Jahren ist von der tschechischen VW-Tochter kein E-Auto zu erwarten, sagt Skoda-Chef Winfried Vahland. Schließlich würden die Kunden auch nicht erwarten, dass Skoda bei neuen Technologien die erste Geige spielt, so Vahland.
automobilwoche.de

Firmen nutzen Subventionen für E-Autos: Von den rund 800 Elektroautos, die dieses Jahr in Großbritannien verkauft worden sind, werden etwa 75 Prozent geschäftlich genutzt. Damit profitieren vor allem Unternehmen von der staatlichen Förderung der E-Mobilität auf den britischen Inseln.
fleetnews.co.uk

Solar-Carports können sich schon nach fünf Jahren für die Nutzer von Elektroautos auszahlen, rechnet der Energieversorger British Gas vor.
businessgreen.com

Leviton bietet Heimladestation für den Toyota Prius Plug-in-Hybrid: Ab Oktober wird das neue Ladesystem in den USA zu haben sein. Die Preise starten bei 999 Dollar.
automotive-business-review.com

– Rückspiegel –

E-Autos an der Wand: Wenn die beiden Künstler Paul „Moose“ Curtishat und Marc Cameron anrücken, erstrahlen an dreckigen Wänden plötzlich Elektroautos. Mittels Hochdruckreiniger malen die beiden mit Leidenschaft die Konturen eines BMW i3, Renault Twizy oder Tesla Roadster. Ihre größte Hürde: Dreckige Wände zu finden.
autobild.de (mit Video)

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20.09.2011 07:35