BTU Cottbus forscht an effizienterer H2-Herstellung

Das vom Bundeswirtschaftsministerium mit rund 2,5 Mio Euro geförderte dreijährige Projekt AEL3D an der BTU Cottbus-Senftenberg soll die Herstellung von Wasserstoff aus regenerativen Energien effektiver und preiswerter machen. 

Im Mittelpunkt der Forschung steht die Weiterentwicklung der alkalischen Elektrolyse. Diese sei eine wichtige Technologie für die großtechnische Erzeugung von Wasserstoff aus regenerativen Energiequellen, so die BTU. Hierfür setzen die Forscher auf neuartige poröse, dreidimensionale Elektrodenmaterialien.

Im Projektkonsortium arbeiten Forschungseinrichtungen aus dem Bereich der Wasserstoff- und Energietechnologie sowie der Materialwissenschaft zusammen. Zu ihnen gehören neben der BTU das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM, Institutsteil Dresden), das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) aus Ulm und die TU Berlin. Das Konsortium wird durch einen Industriebeirat ergänzt, der sich aus namhaften Elektrolyse-Herstellern, Anlagenbauern, Zulieferern und Endanwendern zusammensetzt.

Mit den neuen Forschungsaufgaben wird die Arbeit in dem unter Konsortialführerschaft der BTU durchgeführten Verbundvorhaben „Wissenschaftliche Forschung zu Windwasserstoff-Energiespeichern – WESpe“ im Rahmen der Energiespeicher-Forschungsinitiative des Bundes sowie dem vom Land Brandenburg geförderten Projekt „AEL-MALFE – Alkalische Elektrolyse – Membranelektrolyse mit anionen-leitfähigem Festelektrolyt“ am Wasserstoff- und Speicher-Forschungszentrum fortgesetzt. Der Lehrstuhl Kraftwerkstechnik von Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Krautz ist am Projekt AEL3D mit einem Fördervolumen von 819.000 Euro beteiligt.
b-tu.de

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