11.12.2018 - 12:21

BMW macht Münchner Werk fit für die Fertigung des i4

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Mit Investitionen in Höhe von rund 200 Millionen Euro in sein Werk München startet BMW die Vorbereitungen für die Serienproduktion des vollelektrischen BMW i4. Die Investitionen fließen in das Gebäude, die Fertigungsanlagen und die Logistiksysteme.

Ein Dreivierteljahr ist es her, dass BMW bestätigte, die zur letztjährigen IAA präsentierte Elektro-Studie Vision Dynamics als BMW i4 im seinem Stammwerk zu bauen. Ziel ist es, die Serienfertigung ab 2021 zu realisieren, wobei der Stromer gemäß BMWs angestrebter, flexibler Fertigungsstruktur in München künftig vom selben Band rollen soll wie Autos mit Verbrennungsmotor und Plug-in-Hybride. „Ein vollelektrisches Fahrzeug bei laufender Fertigung in ein bestehendes Produktionssystem zu integrieren, ist eine echte Herkulesaufgabe“, skizziert Robert Engelhorn die Herausforderung. Seit August ist er Leiter des Münchner Werks, in dem aktuell rund 8.000 Mitarbeiter beschäftigt sind.

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Auf dem Weg zum Produktionsstandort für E-Fahrzeuge und Mobilitätskonzepte muss BMW in München vor allem im Karosseriebau und in der Fahrzeugmontage Hand anlegen: Denn das Karosserie-Konzept des i4 unterscheide sich ganz erheblich von den Architekturen der bislang in München produzierten Modelle, beispielsweise benötige die Batterie im Karosseriebau eine nahezu komplett eigenständige Bodengruppe samt Hinterbau, wie der Autobauer präzisiert. In der Montage müsse darüber hinaus spezielle, raumeinnehmende Förder- und Anlagentechnik installiert werden.

Bereits kommendes Jahr steht in München der Produktionsstart des BMW 3er Plug-in-Hybrid bevor. „Der BMW 330e verzeichnet mehrere konzeptionelle Änderungen im Vergleich zu seinem Vorgänger, die zu deutlichen Konsequenzen im Produktionsprozess führen“, heißt es aus der BMW-Zentrale. Ab Sommer werde der Teilzeitstromer in den Handel kommen. Die Vorbereitungen dafür sind in vollem Gange, man will für eine hohe Nachfrage gerüstet sein: „Falls erforderlich kann nahezu jeder dritte BMW aus dem Stammwerk ein 3er Plug-in-Hybrid sein“, gibt sich Engelhorn optimistisch. Beim Vorgänger lag die maximale Kapazität noch bei rund zehn Prozent einer Tagesproduktion.

Aktuell laufen in München übrigens bis zu 1.000 Autos pro Tag vom Band, darunter die BMW 3er Limousine, der BMW 3er Touring, das BMW 4er Coupé und auch das BMW M4 Coupé.
bmwgroup.com

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