01.02.2019 - 12:36

Vorauswahl: NRW kürt Modellregionen für H2-Mobilität

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Nordrhein-Westfalen hat im Rahmen eines im vergangenen Herbst ausgeschriebenen Wettbewerbs nun drei Modellregionen für Wasserstoffmobilität ausgewählt. Sie erhalten bis zum Ende dieses Jahres insgesamt 1,1 Millionen Euro für die Entwicklung von Feinkonzepten.

Vorgestellt hatte das Wirtschaftsministerium der nordrhein-westfälischen Landesregierung den Wettbewerb Modellkommune /-region Wasserstoffmobilität NRW bereits Anfang Oktober 2018. Der in diesem Zusammenhang veröffentlichte Aufruf richtete sich an Modellkommunen oder -regionen, die zeigen wollen, wie Wasserstoffmobilität erfolgreich in die Praxis umgesetzt werden kann.

Daraufhin erreichten das Ministerium mehrere Grobkonzepte. Am überzeugendsten waren die Entwürfe der Region Düsseldorf/Wuppertal/Rhein-Kreis Neuss, der Region Köln mit Brühl, Hürth und Wesseling, dem Rheinisch-Bergischen-Kreis und dem Rhein-Sieg-Kreis sowie des Kreis Steinfurt. Aus diesen drei ausgewählten und nun von den Bewerbern zu verfeinernden Konzepten wird die Jury Ende des Jahres den besten Entwurf zur Modellregion Wasserstoffmobilität NRW küren. „Das große Interesse an unserem Wettbewerb und die hohe Qualität der eingereichten Grobkonzepte zeigen, dass viele Regionen und Kommunen in Nordrhein-Westfalen sich bereits jetzt stark im Bereich der Wasserstoffmobilität engagieren“, lobt NRWs Wirtschafts- und Energieminister Andreas Pinkwart.

Hier ein Überblick über die Vorhaben der drei Modellregionen: In den Städten Düsseldorf, Wuppertal und dem Rhein-Kreis Neuss soll die H2-Erzeugung zunächst durch den biogenen Anteil von Müllheizkraftwerken sowie mittel- bis langfristig durch erneuerbare Energien erfolgen. Nutzen will die Region den Wasserstoff u.a. als Speicher in Zeiten geringer Stromnachfrage sowie im Mobilitätssektor vor allem in Bussen, Nutzfahrzeugen und kommunalen bzw. gewerblichen Flotten. Der Kölner Raum mit Brühl, Hürth und Wesseling, der Rheinisch-Bergische-Kreis und der Rhein-Sieg-Kreis generieren Wasserstoff vor allem als Nebenprodukt industrieller Prozesse. Eingesetzt werden soll er vor allem im ÖPNV, bei kommunalen Flotten und in der Logistik. Das Konzept des Kreises Steinfurt sieht vor, insbesondere mit Windenergieanlagen grünen Wasserstoff zu erzeugen. Dieser soll sowohl im ÖPNV als auch für BZ-Fahrzeuge in der Landwirtschaft, der Entsorgungswirtschaft und der Logistik genutzt werden.
wirtschaft.nrw

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