05.02.2019

Batteriegeschäft von Panasonic fährt dank Tesla Gewinne ein

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Panasonic hat nach einem Gewinnrückgang im Weihnachtsgeschäft seine Prognose für das im März endende Geschäftsjahr 2018/19 gesenkt. Allerdings verzeichnete der Geschäftsbereich Energie, zu dem auch das Batteriegeschäft mit Tesla gehört, mit 131 Millionen Euro den ersten Betriebsgewinn seit drei Quartalen. 

Als Begründung für die gesenkte Prognose führt das japanische Unternehmen den Handelsstreit zwischen den USA und China an, wodurch die Nachfrage u.a. nach Automobilkomponenten und Fabrikeinrichtungen sank.

Im Detail prognostiziert Panasonic für das im März endende Geschäftsjahr 2018/19 einen Gewinn von 385 Milliarden Yen (rund 3,06 Milliarden Euro). Ursprünglich waren 425 Milliarden Yen (ca. 3,38 Milliarden Euro) angepeilt worden. Der Betriebsgewinn im vergangenen Quartal (Oktober bis Dezember) sank um 19 Prozent auf 97,6 Milliarden Yen (rund 777 Millionen Euro). In dem düsteren Quartal lieferte hingegen das Batteriegeschäft auch gute Nachrichten und erzielte erstmals wie erwähnt seit drei Quartalen einen Gewinn. Nicht zuletzt lag dies auch an der Partnerschaft mit Tesla. „Umsatz und Gewinn im Tesla-Geschäft haben sich verbessert“, teilt Finanzchef Hirokazu Umeda mit. So konnte dieser Bereich einen Gewinn von 16,5 Milliarden Yen (ca. 131 Millionen Euro) einfahren.

Der derzeitig noch exklusive Anbieter von Batteriezellen für die Tesla-Stromer musste noch im zweiten Quartal des aktuellen Geschäftsjahres einen Betriebsverlust hinnehmen. Als Begründung verwies das Unternehmen allen voran auf die Produktionssteigerung in der Gigafactory 1. Schon zu diesem Zeitpunkt prognostizierte Umeda aber erstmals Gewinne ab Oktober aufgrund der steigenden Produktion des Model 3. Diese Vorhersage ist nun eingetroffen. Und laut Finanzchef Hirokazu Umeda sollen bis Ende März zusätzliche Produktionslinien in der Gigafactory in Nevada installiert werden, wodurch die Gesamtkapazität der Anlage auf 35 GWh steigt. Zur Frage, ob Panasonic auch das China-Werk von Tesla mit Batteriezellen beliefern wird, sei noch keine Entscheidung gefallen. Erst kürzlich gab es Gerüchte, wonach Lishen als potenzieller Zelllieferant für die Gigafactory 3 im Reich der Mitte gehandelt werden könnte.
reuters.com




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