05.09.2019 - 12:53

Europäische Auto- und Energieverbände fordern intelligente Ladeinfrastruktur

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Der ACEA, der Eurelectric und Transport & Environment (T&E) fordern die europäischen Institutionen in einer gemeinsamen Erklärung auf, einen raschen Rollout von intelligenter Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge zu unterstützen.

Um das Laden zu Hause, am Arbeitsplatz und auf Autobahnen für alle E-Auto-Fahrer möglichst einfach zu machen, sollten die politischen Entscheidungsträger nach Ansicht der Verbände wichtige Rechtsvorschriften wie das in Kürze zu überarbeitende EU-Infrastrukturgesetz für alternative Kraftstoffe (AFID) und die EU-Gebäuderichtlinie (EPBD) entsprechend reformieren.
Das fordern der Verband der europäischen Automobilhersteller, der Branchenverband der europäischen Elektrizitätswirtschaft und die Dachorganisation von europäischen NGOs aus dem nachhaltigen Verkehrsbereich in einer gemeinsamen Erklärung.

Dies erfordere einen massiven Ausbau der strategisch günstig gelegenen Infrastruktur für intelligentes Laden in der gesamten EU. „Dank einer intelligenten Infrastruktur können die Fahrer aufladen, ohne die europäischen Stromnetze ernsthaft zu beeinträchtigen oder zu überlasten“, schreiben die Verbände. Es bietet nach ihrer Ansicht „klare Vorteile für Kunden, das Stromsystem, die Automobilindustrie und die Gesellschaft insgesamt“.

Auch müssten bestehende Finanzierungsinstrumente der EU besser genutzt werden, um den Ausbau der Ladeinfrastruktur in allen Mitgliedstaaten zu beschleunigen. „Bis 2025 brauchen wir in Europa 1,2 Millionen öffentliche Ladestationen“, sagt Kristian Ruby, Generalsekretär von Eurelectric. Die drei Organisationen, die sich in diesem Fall zum ersten Mal zusammengeschlossen haben, fordern allen Nutzern von Elektrofahrzeugen das „Recht auf Steckdose“ zu garantieren.

„Um mehr Kunden davon zu überzeugen, auf Elektrofahrzeuge umzusteigen, müssen wir den mit dem Aufladen verbundenen Stress beseitigen“, sagt der Generalsekretär von ACEA, Erik Jonnaert. „Das bedeutet, dass jeder die Möglichkeit haben muss, sein Fahrzeug problemlos aufzuladen, egal wo er wohnt oder wohin er reisen möchte.“ Dem schließt sich Julia Poliscanova, Direktorin für saubere Fahrzeuge bei T&E, an: „Jetzt, da die Autohersteller eine Welle neuer und erschwinglicher Elektromodelle vorbereiten, müssen wir sicherstellen, dass Ladestationen zu Hause, auf der Arbeit und unterwegs schnell und einfach bereitgestellt werden, damit das Aufladen eines Elektroautos für die Bürger in der EU ein völlig stressfreies Erlebnis wird.“
acea.be, acea.be (Erklärung als PDF)

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