17.04.2020 - 09:22

Formel E startet eigenen E-Sport-Wettbewerb

Die Formel E hat die ABB Formula E Race at Home Challenge ins Leben gerufen, einen neunwöchigen E-Sports-Wettbewerb, an dem alle Formel-E-Teams sowie eine Auswahl der besten E-Sportler teilnehmen.

Ziel des Wettbewerbs ist es, Gelder für UNICEF zu sammeln und das Bewusstsein für den Kampf gegen das globale Coronavirus zu stärken. Den Auftakt bildet ein Testlauf, der am Samstag 18. April um 16:30 Uhr ohne Punktwertung stattfinden wird und daher auch noch nicht offiziell zur Meisterschaft zählt.

Über einen Zeitraum von neun Wochen bis zum großen Finale am 13. Juni werden Fahrer und Spieler von zuhause aus mittels der rFactor-2-Simulator-Software an den Online-Veranstaltungen teilnehmen. Die Fans können an jedem Wochenende zwei Live-Rennen verfolgen, da die Formel-E-Fahrer und die E-Sportler während der 90-minütigen Übertragung in getrennten Rennen antreten.

Update 20.04.2020: Das erste Testrennen auf dem virtuellen Kurs von Monaco hat Maximilian Günther (BMW i Andretti Motorsport) gewonnen. Zweiter wurde Mercedes-Benz EQ Formula E Team-Pilot Stoffel Vandoorne vor André Lotterer (Team TAG HEUER Porsche). Die Sim-Racing-Meisterschaft der Formel E beginnt am kommenden Samstag mit einem Rennen auf der Strecke von Hongkong.

Update 29.04.2020: Am vergangenen Wochenende fand das erste Rennen der von der Formel E angesichts der Coronavirus-Pandemie ins Leben gerufenen „Race at Home Challenge“ statt. Auf der virtuellen Strecke von Hongkong siegte wie schon zuvor beim Test-Event Maximilian Günther (BMW i Andretti Motorsport). Pascal Wehrlein (Mahindra Racing) wurde Dritter. Porsche-Pilot André Lotterer, im Testrennen noch auf dem Podium, schied aber aus – wegen Verbindungsproblemen.

Update 08.06.2020: Stoffel Vandoorne (Mercedes-Benz EQ) hat sich auf der virtuellen Strecke in Berlin-Tempelhof den Titel in der „Race at Home Challenge“ der Formel E gesichert. Rang zwei im letzten Rennen der Serie reichte dem Belgier, um in der Fahrerwertung noch am zuvor Führenden Pascal Wehrlein (Mahindra Racing) vorbeizuziehen.

Dass im letzten Rennen die Punkte doppelt zählen, war für Wehrlein das kleinste Problem: Obwohl er auf Platz 2 direkt vor Vandoorne gestartet war, beendete er die erste Runde nur auf Platz 21. Der Nissan-Fahrer Sebastian Buémi hatte sich verbremst und war in Vandoornes Mercedes gefahren. Dieser berührte daraufhin den Mahindra von Wehrlein, der sich nach dem Dreher noch auf Rang 9 vorkämpfte.

Auch wenn der virtuelle Meisterschaftskampf durch einen nicht selbst verschuldeten Rempler entschieden wurde, kann sich die Bilanz von Vandoorne sehen lassen: Der Mercedes-Pilot kam in allen sieben virtuellen Rennen unter die besten Fünf, vier Mal startete er vom ersten Platz. So konstant war kein anderer Fahrer. „Es wäre natürlich schön gewesen, einen echten Meisterschaftskampf im letzten Rennen zu haben. Trotzdem ist es ein wohl verdienter Titel“, so Vandoorne.

fiaformulae.com, fiaformulae.com (Update I), fiaformulae.com (Update II), fiaformulae.com (Update III)

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