Erste Kundenfahrzeuge des Polestar 2 in Europa eingetroffen

Die erste Lieferung von Kundenfahrzeugen des rein elektrischen Polestar 2 ist in Europa eingetroffen. Die Fahrzeuge werden nun in Belgien für den Weitertransport vorbereitet – aber nicht nach Deutschland.

Die erste Charge ist für Kunden in Norwegen und Schweden vorgesehen und soll im August ausgeliefert werden, wie Polestar in einer Mitteilung schreibt. Die nun in Zebrügge eingetroffene Schiffsladung werde auf dem Landweg zu einem zentralen Drehkreuz in Belgien transportiert, nochmals kontrolliert und von dort aus auf die Zielländer verteilt.

Die Fahrzeuge für Kunden in Deutschland, Belgien, den Niederlanden und dem Vereinigten Königreich kommen laut Hersteller dicht dahinter, die Auslieferungen an Kunden in der Schweiz sollen im weiteren Verlauf dieses Jahres folgen. An der geplanten Auslieferung „im Sommer 2020“ hält die Volvo-Tochter nach eigenen Angaben fest.

Das Unternehmen geht dabei sogar einen Schritt weiter: Wer heute bestellt, soll das Fahrzeug „garantiert“ noch in 2020 ausgeliefert bekommen, „damit Konsumenten von den angekündigten staatlichen Förderungen profitieren können“. Für Deutschland spricht Polestar wegen der angekündigten staatlichen Förderungen, dass man „derzeit eine erhöhte Nachfrage“ verzeichne. Stückzahlen nennen die Schweden aber nicht.

„Dies ist ein großer Moment“, sagt Thomas Ingenlath, CEO von Polestar. „Wir sind dem Schritt deutlich näher gerückt, Polestar 2 zu unseren ersten Kunden in Europa zu bringen. Die Ankunft dieser ersten Lieferung ist ein Beweis dafür, wie sehr wir uns für unsere Kunden engagieren und wie effizient wir weltweit arbeiten.“

Die Serienfertigung des Polestar 2 ist Ende März im chinesischen Luqiao angelaufen. Seit April war es in Deutschland möglich, die erstattungsfähige Anzahlung in eine verbindliche Bestellung umzuwandeln. Vor Abzug des Umweltbonus liegt der Brutto-Kaufpreis bei 57.900 Euro. Im Konfigurator liegt der Startpreis jedoch bei 54.925 Euro, hier hat Polestar bereits den Herstelleranteil des Umweltbonus abgezogen. Zu den genannten Werten kommt noch die staatliche Förderung hinzu – mit der angekündigten Innovationsprämie wären dies 5.000 Euro.
polestar.com

5 Kommentare

zu „Erste Kundenfahrzeuge des Polestar 2 in Europa eingetroffen“
Fabian Thun
27.06.2020 um 10:57
Trotz Corona haben die vollwertige und hochqualitative BEVs in Europa! Und das vor unseren eigenen „tollen, erfahrenen“ Autohersteller, sehe Disaster ID.3. Werde mir den Polestar 2 weiter genau anschauen.
Torsten
27.06.2020 um 19:08
Welches Desaster meinen Sie. Etwa dass der VW kein HUD ab Auslieferungsdatum haben wird?
Michael
30.06.2020 um 12:13
Wenn die Software erst 10 Monate nach der Hardware fertig ist und man quasi Jahreswagen als neu verkauft. Das kann man schon als Desaster bezeichnen.
Hermann Dorsch
06.07.2020 um 08:30
Warum sollte man VW kaufen, wenn man kein Gewerkschaftsfunktionär, Politiker oder Werksangehöriger ist ? europäische Alternativen: BMW kann seit 2013 liefern ... PSA (Renault, Peugeot, Citroen) ebenso Wer jetzt erst über eAuto nachdenkt ist eben "etwas von gestern "
Ernest Schönberger
06.07.2020 um 08:58
VW ID.3? Nennen wir es experimentell. Aber lieber solche Experimente als einen neuen Rußlandfeldzug mit E-Jeeps unterstützen.

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