20.08.2020 - 14:51

Akasol ordert Batterie-Fertigungsanlagen für US-Standort

Der Darmstädter Batteriesysteme-Hersteller Akasol hat dem Maschinenbauer Manz nun den bereits avisierten Folgeauftrag erteilt – und zwar zum Aufbau von Produktionsanlagen für seine „Gigafactory 2“ in den USA, die Ende 2021 in Betrieb gehen soll.

Bereits im ersten Halbjahr hat Akasol auf  einer Fläche von 5.000 Quadratmetern in Hazel Park im US-Bundesstaat Michigan planmäßig mit dem Aufbau der Produktionsstätte begonnen. Bis 2023 ist dort der sukzessive Ausbau der jährlichen Kapazität von anfangs 400 MWh auf 2 GWh vorgesehen. Im zweiten Halbjahr will Akasol dort mit der Serienherstellung der zweiten Generation seiner Lithium-Ionen-Batteriesysteme vom Typ AKASystem OEM PRC beginnen. Als „richtigen“ Betriebsstart nennt Akasol aber Ende 2021 – mit Produktionsbeginn der dritten Batteriesysteme-Generation.

Der nun erteilte Folgeauftrag an Manz fußt auf einem ähnlichen Projekt am Headquarter im Südwesten Darmstadts. An beiden Standorten – in Darmstadt und in Hazel Park (Akasol spricht von „Gigafactory 1 und 2″) – setzt das Unternehmen auf baugleiche Produktionsanlagen. Mit Manz hatte Akasol vor diesem Hintergrund im Februar einen Kooperationsvertrag mit einem Auftragsvolumen von bis zu 20 Millionen Euro unterzeichnet.

Akasols „Gigafactory 1″ wird über eine Gesamtkapazität von bis zu 5 GWh verfügen und bildet laut dem Unternehmen die Grundlage für den weiteren Ausbau der Produktionskapazitäten in Nordamerika, wo Akasol ab Ende 2021 besagte, dritte Batteriesystem-Generation namens AKASystem AKM CYC in Serie fertigen will – ungefähr sechs Monate nach dem angestrebten Produktionsbeginn in Darmstadt. Hintergrund der Expansionsstrategie ist der im September 2019 erhaltene Folgeauftrag eines Nutzfahrzeug-Kunden, der „im hohen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich“ liegen soll. Der Auftraggeber werde seine US-Marken und -Fahrzeugtypen ab 2021 mit den neuen Hochenergiebatteriesystemen von Akasol ausstatten, heißt es in der aktuellen Mitteilung der Darmstädter. Als wahrscheinlich gilt, dass es sich bei besagtem Kunden um Volvo handelt.

Akasol-Chef Sven Schulz ist überzeugt, dass sein Unternehmen sich so sehr am Markt etabliert habe, dass man auch in einem insgesamt schwierigen Wirtschaftsumfeld laufend Marktanteile gewinnen könne. „Mit der Gigafactory 2 in Hazel Park werden wir unsere starke Position weiter ausbauen, neue Märkte erschließen und unsere globale Expansion wie geplant vorantreiben.“ Einer der Schwerpunkte der künftigen Arbeit werde darüber hinaus die Erschließung zusätzlicher Vertriebskanäle, der Ausbau des Vertriebsnetzes und die Steigerung des Markenbewusstseins am US-Standort sein.
akasol.com

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