15.09.2020 - 12:05

Smatrics mobility+ plant 100 HPC-Lader für Österreich

Das von EnBW und Smatrics gegründete Joint Venture Smatrics mobility+ hat nach erfolgter Zustimmung der Kartellbehörden in Deutschland und Österreich nun seinen operativen Betrieb aufgenommen. Das neue Unternehmen will das größte Ladenetz in Österreich betreiben und vor allem das Hochleistungsladen ausbauen.

Der Fokus der Partner liegt wie berichtet auf High Power Charging mit bis zu 300 kW Ladeleistung. 100 solcher Ultraschnellladepunkte will Smatrics mobility+ neuen Angaben zufolge bis zum kommenden Jahr bauen. Konkret sollen noch vor Jahresende 20 dieser Ladepunkte ans Netz gehen und 2021 die restlichen 80 Exemplare folgen. Dabei startet das Joint Venture nicht bei null: Sämtliche Smatrics-Ladestationen sind in die neue Betreiber-Gesellschaft übergegangen. So bestehe das Netz aktuell aus 250 Schnellladepunkten, präzisieren die Partner in ihren Pressemitteilungen.

Als Ziel hat Smatrics mobility+ ein österreichweites Ladenetz mit 450 Ladepunkten an 250 Standorten fixiert – darunter rund 250 Schnellladepunkte an etwa 100 Standorten. Darin sind die besagten Ultraschnellladepunkte mit bis zu 300 kW noch nicht eingerechnet. Diese will das österreichisch-deutsche Joint-Venture entlang von Autobahnen und im innerstädtischen Bereich installieren. Angestrebt wird „erstmals für eine Flächendeckung mit High-Power-Chargern in urbanen Zentren und für unterwegs zu garantieren“.

Smatrics, das 49 Prozent an dem gemeinsamen Tochterunternehmen hält, bleibt dabei in der Rolle des technischen Dienstleisters. Die EnBW hat unter dem Label EnBW mobility+ bekanntlich mehr als 340 Schnellladestandorte deutschlandweit errichtet und treibt mit Smatrics mobility+ nun auch den Ausbau einer flächendeckenden Schnellladeinfrastruktur in Österreich voran.
smatrics.com, enbw.com

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4 Kommentare zu “Smatrics mobility+ plant 100 HPC-Lader für Österreich

  1. Manfred Stummer

    Hoffentlich wird das Laden damit leistbar.
    Bei Smartrics bin ich da nicht sicher. Als Teil vom Verbund ist außerdem mit Atomstromanteil zu rechnen!

    • Dave

      Elektroladestationen müssen verpflichtend mit Ökostrom (bilanziell) betrieb werden, wenn der Betreiber Förderungen sehen will.

  2. Walter 72

    Schön, wenn sich mal etwas tut. Es genügt aber nicht einfach irgendwo Säulen aufzustellen, die ohne Navi oder Lade-App nicht zu finden sind.
    Warum werden alle Tankstellen weithin sichtbar ausgeschildert und die Ladesäulen sollen ohne Hinweisbeschilderung auskommen? Ich ärgere mich jedes Mal auf Langstrecke, dass ich auf Suche gehen muss um laden zu können. Nirgendwo auch nur ein einziges Hinweisschild weit und breit.
    Dass man ohne Hilfsmittel Ladesäulen nicht orten kann ist eine Zumutung.

  3. Martin Hofstetter

    nur in AT zahlt euch keiner 79ct/kWh – dazu ist das Ladenetz schon zu dicht, man kann sich aussuchen von wem man sich über den Tisch ziehen lässt!

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https://www.electrive.net/2020/09/15/smatrics-mobility-plant-100-hpc-lader-fuer-oesterreich/
15.09.2020 12:40