23.01.2021 - 09:36

Brasilien: Brauerei Ambev ordert weitere 1.000 E-Fahrzeuge

Die brasilianische Brauerei Ambev, die bis 2023 1.600 E-Lkw von Volkswagen Caminhões e Ônibus in ihre Flotte aufnehmen will, hat nun weitere 1.000 Elektrofahrzeuge geordert – und zwar diesmal beim brasilianischen Hersteller Agrale und dessen assoziiertes Startup FNM.

Hintergrund ist der Plan der in Sao Paulo ansässigen Brauerei, bis zum Jahr 2023 mindestens die Hälfte ihrer rund 5.300 Lkw auf Elektrofahrzeuge umzustellen. Bei den neu bestellten Fahrzeugen soll es sich laut Medienberichten sowohl um E-Lkw als auch um E-Transporter handeln. Wie hoch der Auftragswert ausfällt, geben die Partner nicht preis. Ambev teilt laut Reuters lediglich mit, dass das Projekt „aufgrund der geringeren Energie- und Wartungskosten wirtschaftlich rentabel“ sei.

In Betrieb genommen werden die bestellten E-Fahrzeuge von Logistikunternehmen, die die Auslieferungen für die Brauerei erledigen. Zur Aufladung sollen Ladestationen in den Verteilzentren von Ambev bereitstehen, die Solarenergie nutzen. Ein erstes Pilotfahrzeug mit einer Reichweite von 100 Kilometern soll zur Lieferung von Getränken in Rio de Janeiro eingesetzt werden. Unterdessen sollen 100 der 1.600 E-Lkw aus der Bestellung an Volkswagen Caminhões e Ônibus im Laufe dieses Jahr in Betrieb gehen. Produziert werden sie in Resende im Bundesstaat Rio de Janeiro.

Der brasilianische Konzern Agrale ist von Haus aus Spezialist für Nutzfahrzeuge, darunter Lkw, Traktoren und Busfahrgestelle. Das Startup FNM (Fábrica Nacional de Mobilidades) – 2019 aus einem Inkubatorprogramm von Agrale hervorgegangen – ist auf digitale Logistiklösungen spezialisiert und wird die Software für die Fahrzeuge bereitstellen. Die Rede ist unter anderem von einem KI-System, Kameras und einem Anti-Kollisionssystem. Zugeliefert werden unterdessen unter anderem die Motoren (Danfoss) und die Batterien (Octillionn). „Die Partnerschaften haben zu einem Fahrzeug mit Spitzentechnologien geführt, das nun in andere Länder und andere Unternehmen exportiert werden kann“, äußert Rodrigo Figueiredo, Vizepräsident für Nachhaltigkeit und Lieferungen bei Ambev, gegenüber Reuters.
finance.yahoo.com, moneytimes.com.br (auf Portugiesisch)

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23.01.2021 09:43