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Hans Thies von GP Joule Connect ü. Ladeinfrastrukturen für eine optimale Qualität der Elektromobilität

Die Mobilitätsbranche ist im Umbruch – und die Energiebranche ebenso: Ein spannender Zeitpunkt, um die Möglichkeiten der Sektorenkopplung zugunsten der Elektromobilität, aber auch mit Blick auf die Netzstabilität auszuloten. Dr. Hans Henning Thies von GP Joule Connect brachte den Aspekt der Erzeugung erneuerbarer Energien mit in den Diskurs.

Ein Thema, wie gemacht für unsere jüngste Online-Konferenz „electrive.net LIVE“. Oft müssten wegen temporärer Überkapazitäten Windräder angehalten werden. Thies wurmt das: Die auf diese Weise verlorene Energie würde allein in Schleswig-Holstein – Heimat von GP Joule – tausende Ladevorgänge gratis ergeben. Die Elektromobilität könnte als Brücke dienen, Thies schlug ergänzend dezentrale Elektrolyseure zur Erzeugung von Wasserstoff vor.

Aus der Geschäftspraxis von GP Joule teilte Thies weitere Erfahrungen mit dem Fachpublikum. Er stellte Fallbeispiele zur Elektrifizierung einer Tiefgarage und eines E-Carsharings vor – und erläuterte an diesen Exempeln, dass Elektromobilitätsprojekte immer eine Abwägung zwischen Ressourcen und realem Bedarf erfordern. Ergebnis dieser Abwägung ist die Qualität. Auch Abstriche bei der Qualität seien manchmal sinnvoll: „Größere Qualitätseinbußen in Form der Zurückstellung des eigenen Bedarfs sind zum Beispiel bei einer entsprechenden Monetisierung denkbar“, kam Thies wieder auf das Thema des Geldverdienens mittels V2G.

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