09.06.2021 - 12:08

eMobility update: Renault Elektro-Mégane, Opel Elektro-Astra, Ford Mustang Mach-E, 2.200 Ladepunkte

Willkommen zum „eMobility Update“. Das sind unsere Themen: Renault testet Elektro-Mégane ++ Opel verrät Details zum Elektro-Astra ++ Ford setzt Auslieferungen des Mustang Mach-E aus ++ Total baut 2.200 Ladepunkte in Amsterdam ++ Und Elektro-Rennboote für 2023 ++ Los geht’s!

#1 – Renault Mégane E-Tech Electric

Bei Renault wird das nächste Elektro-Kapitel aufgeschlagen: Der französische Hersteller schickt die ersten Vorserienfahrzeuge des rein elektrischen Mégane auf die Straße. 30 davon werden in diesem Sommer zu Erprobungsfahrten mit Renault-Ingenieuren auf öffentlichen Straßen unterwegs sein. Im Oktober 2020 hatte Renault erstmals die Elektro-Studie Mégane eVision als Ausblick auf das künftige Serienmodell präsentiert. Wie die Franzosen nun mitteilen, soll diese Serienversion Mégane E-Tech Electric heißen und 2022 auf den Markt kommen.

#2 – Opel elektrifiziert den Astra

Opel hat einen ersten Ausblick auf die neue Generation des Astra geliefert. Diese wird natürlich elektrifiziert und die Produktion soll noch in diesem Jahr im Werk Rüsselsheim beginnen. Angeboten wird der neue Opel Astra als Fünftürer sowie als Kombi-Version Sports Tourer. Zur Art der Elektrifizierung macht Opel in seiner aktuellen Mitteilung leider noch keine Angaben. Da der neue Astra aber auf der EMP2-Konzernplattform basiert, gelten eine oder mehrere Plug-in-Hybrid-Varianten als gesetzt. Aktuell fokussiert sich der Autobauer auf einige ausgewählte Designaspekte. Auffallen soll das Kompaktauto durch eine ähnliche Fahrzeugfront, wie sie mit dem Mokka erstmals in die Opel-Palette eingeführte wurde. Der Hersteller nennt dieses Markengesicht „Opel-Vizor“. Beim Astra werde sich dieses Erscheinungsbild über die gesamte Front erstrecken und ultraschlanke LED-Scheinwerfer integrieren.

#3 – Ford: Probleme beim Mustang Mach-E

Ford hat die Auslieferungen seines Elektro-SUV Mustang Mach-E in zahlreichen Ländern vorübergehend ausgesetzt. Der Autobauer hat nach eigenen Angaben ein „nominelles Sicherheitsrisiko“ am e-Call-System entdeckt. Im Falle eines Unfalles kann es vorkommen, dass bei einer Reihe von Fahrzeugen über den e-Call falsche Standortinformationen übermittelt werden und so womöglich die Rettungskräfte nicht zur Unfallstelle finden. Zunächst hieß es in Medienberichten, dass Ford aus diesem Grund in Großbritannien keine Mustang Mach-E mehr an Kunden ausliefert, bis eine neue Software aufgespielt ist.

#4 – 2.200 neue Ladepunkte für Amsterdam

Der Mineralölkonzern Total, der sich kürzlich in TotalEnergies umbenannt hat, hat eine neue Konzession der Stadt Amsterdam für den Ausbau des öffentlichen Ladenetzes erhalten. Im Rahmen dieser wird TotalEnergies das aktuelle Amsterdamer Netz um 1.100 neue Ladestationen bzw. 2.200 neue Ladepunkte erweitern. Wie der französische Konzern mitteilt, soll die Installation bis Herbst 2022 abgeschlossen werden. Zur Art der Ladepunkte – also ob AC- oder DC-Lader – macht TotalEnergies aktuell keine Angaben. Beim Aufbau der Ladegeräte will Total die Ladepunkte nach eigenen Angaben teilweise zu Clustern zusammenfassen, aber auch Standorte auf Anfrage von Elektroautofahrern realisieren.

#5 – Rennboote für Seriendebüt

Nachdem Formel-E-Gründer Alejandro Agag vergangenes Jahr eine neue Rennserie mit elektrisch betriebenen Rennbooten angekündigt hat, haben die Macher nun das Konzept eines elektrischen Tragflügelboots vorgestellt. Die ersten Rennen sollen bereits Anfang 2023 mit diesen „RaceBirds“ ausgetragen werden. Wie in der Formel E soll in den maritimen Rennen das Energiemanagement eine wichtige Rolle spielen, indem nur eine für die Strecke zugeschnittene Energiemenge erlaubt wird. Damit soll nicht nur das fahrerische Können und Risiko zu einem guten Abschneiden führen, sondern auch die besonders effiziente Nutzung der Energie. Ausgetragen werden sollen die Rennen in einem K.O.-Modus. Die Elektro-Boote wurden indes von der Firma SeaBird Technologies entworfen.

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