23.08.2021 - 10:38

Mer baut HPC an McDonald’s-Filialen in Österreich

McDonald’s Österreich hat den deutschen E-Mobilitätsdienstleister Mer mit dem Bau von Schnellladesäulen beauftragt. Bis Ende 2023 sollen alle Filialen von McDonald’s Österreich, die über einen Parkplatz verfügen, mit HPC-Stationen mit 150 bzw. bis zu 300 kW ausgerüstet werden.

Mer, bis vor Kurzem unter dem Namen E-Wald bekannt, wird laut der Mitteilung an allen geeigneten Filialen Hypercharger des Südtiroler Herstellers Alpitronic aufbauen. Diese werden über zwei Ladepunkte verfügen – auf einem veröffentlichten Foto ist ein HYC 150 mit einem CCS- und einem CHAdeMO-Ladekabel zu sehen. Ob das die Standard-Konfiguration sein wird oder ob an anderen Standorten zwei CCS-Kabel verbaut sein werden, geht aus der Mittelung von McDonald’s Österreich nicht hervor.

Klar ist aber, dass „hochfrequentierte Standorte“ nicht die 150-kW-Version, sondern den HYC 300 mit bis zu 300 kW je Ladepunkt erhalten werden. Wie viele der 196 Filialen in Österreich über einen Parkplatz verfügen und wie viele davon als hochfrequentiert eingestuft werden, geht aus der Mitteilung nicht hervor.

„Elektromobilität wird sich in den kommenden Jahren als Technologie im Verkehrssektor durchsetzen. Wir unterstützen diese Entwicklung mit unserer E-Mobilitätsstrategie“, sagt Michael Öhler, Director Operations bei McDonald’s Österreich. „Für unsere Gäste bedeutet die Partnerschaft mit Mer eine noch breitere Verfügbarkeit unseres E-Tankstellen-Netzwerks mit besonders schnellen Ladezeiten und einfacher Bedienbarkeit: Kurz Pause machen, einen Burger oder Cappuccino genießen und gleichzeitig in rund 15 Minuten das E-Auto aufladen wird demnächst in allen Restaurants mit Parkplatz möglich sein.“

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„Mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur und dem Anschluss an die smarten Stromnetze der Zukunft entwickeln wir Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit“, ergänzt Anton Achatz, Geschäftsführer der Mer Germany GmbH. E-Wald wurde erst in diesem Juli umfirmiert – bei der Übernahme durch den norwegischen Energiekonzern Statkraft im Jahr 2019 hieß es noch, dass die Marke E-Wald erhalten bleiben solle.

Der Aufbau der Ladesäulen bei McDonalds Österreich ist Teil der neuen Gebäudestandards, die laut der Fast-Food-Kette ab sofort für alle Eröffnungen und größeren Umbauten umgesetzt werden soll. Diese Standards beinhalten Photovoltaikanlagen, Bioshredder, Altölabpumpanlagen für die Erzeugung von Biodiesel sowie nachhaltige Heizsysteme.
Quelle: Info per E-Mail

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11 Kommentare zu “Mer baut HPC an McDonald’s-Filialen in Österreich

  1. Max

    Die gezeigte Station finde ich gaga: Die Säule wird praktisch immer nur von einem Auto genutzt werden, weil nur ein Parkplatz erreichbar ist und der Anteil von Autos mit Chademo-Anschluss (inkl. alten Modell S) mittlerweile sehr gering ist. Warum nicht zwei Parkplätze und zwei CCS? Wenn ein zweites Auto zum Laden kommt, wird das erste Auto von max. 150 kW auf max. 75 kW Ladeleistung gedrosselt, aber es ist wahrscheinlich, dass die Ladeleistung des ersten Auto durch den höheren SoC stark gefallen ist, also dass die 75 kW nicht viel geringer als die zu dem Zeitpunkt maximale Ladeleistung des ersten Autos ist. Sprich der Nachteil für das erste Auto ist relativ gering, und das zweite Auto kann überhaupt erst laden.

    • Markus

      Habe letzte Woche zufällig eine neue Alpitronic Säule bei einem neu gebauten McDonalds in Österreich gesehen. Die Säule war erst aufgestellt und noch nicht in Betrieb und noch ohne ein Betreiberlogo (Mer, EnBW…).
      Über die Ausstattung inkl. CHAdeMO war ich auch verwundert. Im konkreten Fall war es jedoch eine 300kW Säule mit 2xCCS + 1x CHAdeMO in Autobahnnähe. Ob dies der Mer Konfiguration enspricht kann ich aufgrund des (noch) fehlenden Brandings jedoch leider nicht sagen.

    • Simon Saag

      Das sieht mir noch gephotoshopt aus, oder? Die Säule wirkt retuschiert, wenn man das Bild für die Großansicht anklickt. So wäre die in der Tat gaga aufgestellt!

      • Markus

        Das dürfte wohl ziemlich sicher so sein ;-). Üblicherweise bekommen die Säulen ja zumindest ein Mini-Betonfundament.

  2. Martin

    Das Engagement ist grundsätzlich löblich, aber zwei Ladepunkte sind wahrscheinlich sehr bald zu wenig, so dass man sich nicht darauf verlassen können wird, dort auch einen freien Anschluss zu bekommen ohne zusätzliche Wartezeit einkalkulieren zu müssen. Das sorgt dann zumindest bei mir mittlerweile dafür, dass ich eher ohne diese Säulen plane. Gerade im Urlaub wo diese Lader super wären will ich nicht auf einem Parkplatz abhängen müssen. Ist bei den Supermärkten mit einem (kostenlosen) Anschluss mittlerweile auch so, da fahr ich erst gar nicht mehr hin da sowieso immer belegt.

    • Tom

      Evtl können sie ja Bald gegenüber zu Burger King fahren und da laden…
      Es macht nicht einen einzelnen Standort aus, sonder die Masse in der Fläche.

  3. Michael

    Bevor ich meinen Kona hatte war ich jahrelang nicht bei McDoof. Jetzt ständig bei jeder Langstreckenfahrt. Ich will ja was essen wenn ich schon laden muss.

    • Matthias Eschner

      Hoffentlich nicht zu viele Langstreckenfahrten, sonst wird’s ernährungstechnisch also ungesund 😉

  4. Manfred Stummer

    ,,,und auf die Preisgestaltung sind wir auch schon gespannt!

  5. Dieter Schleenstein

    Reicht nicht ein 75 kW-Lader, um während des Essens nachzuladen?

    • Doris Reiser

      It depends.
      Wenn ich zu Meckes gehe, bin ich dort kaum länger drin als vielleicht 15 Minuten. OK, hängt von Schlange ab, dann in der Tat auch länger 😉
      Gemütliche Abende und Familienfeiern machen wir nicht bei Meckes 😉

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23.08.2021 10:53