11.11.2021 - 11:29

EnBW baut HPC-Park an A2 nahe Hannover

Die EnBW hat mit dem Bau eines neuen Schnellladeparks für E-Autos an der A2 begonnen. Unmittelbar an der Ausfahrt 37 Lauenau gelegen, erhält der neue Standort 20 HPC-Ladepunkte mit jeweils bis zu 300 kW Leistung und soll Anfang 2022 in Betrieb gehen.

++ Dieser Beitrag wurde aktualisiert. Sie finden die neuen Infos ganz unten. ++

Mit dem EnBW-Park dürfte Lauenau ab 2022 sehr gut mit Schnellladepunkten für Anwohner und Fernreisende versorgt sein: Auf dem Autohof unweit der Ausfahrt 37 gibt es bereits einen Tesla Supercharger und auch HPC-Säulen von Allego. Wie EnBW setzt auch Allego dort auf Alpitronic Hypercharger.

Der Baustart für den EnBW-Ladepark ist bereits am 22. Oktober erfolgt. Neben den zehn 300-kW-Ladesäulen mit besagten 20 Ladepunkten soll der Ladepark mit einer Photovoltaik-Anlage teilweise überdacht werden. Mit 18,55 kWp fällt die Solaranlage in Niedersachsen verglichen mit anderen HPC-Parks der EnBW eher klein aus.

Entsprechend schnellladefähige Autos sollen laut der Mitteilung des Energieversorgers in 20 Minuten Strom für über 400 Kilometer laden können. In Kombination mit der Lade soll das ausreichen, „um jede Stadt in Niedersachsen zu erreichen oder auch die Ruhrmetropole Dortmund“.

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„Der Standort in Lauenau verdichtet unser Schnellladenetz und erweitert die Möglichkeiten von E-Autofahrer*innen an der befahrenen Verkehrsader A2“, sagt Timo Sillober, Chief Sales & Operations Officer bei der EnBW. „Wer in Norddeutschland in östliche oder westliche Richtung unterwegs ist, kann nun an einem zentralen Punkt einen Ladestopp einplanen und bequem die Reichweite für die restliche Fahrt nachladen.“ Da der Ladepark an dem Autohof liegt, gibt es auch Restaurants und Toiletten vor Ort.

Die EnBW baut ihr Schnellladenetz in Deutschland derzeit stark weiter aus und betreibt schon heute über 650 Schnellladestandorte. In dem Fernverkehrsnetz der EnBW sollen Großstandorte wie Lauenau „Ankerpunkte“ werden – und teilweise kleinere Standorte an Rastplätzen mit weniger Ladepunkten ergänzen. Aktuell befinden sich acht weitere große Schnellladeparks der EnBW im Bau.

Update 02.05.2022: Die EnBW hat bei Lauenau, direkt an der Ost-West-Verkehrsachse A2 zwischen Bielefeld und Hannover, nun den angekündigten Schnellladepark mit 20 HPC-Anschlüssen eröffnet. Auch der neue Schnellladepark in Lauenau ist mit einer Photovoltaik-Anlage überdacht.

„Dank unserer Ladeparks im Fernverkehr laden E-Autofahrer*innen auf längeren Strecken schnell nach. Der Standort in Lauenau liegt dafür genau richtig: auf halber Strecke zwischen Ruhrgebiet und Berlin direkt am MAXI Autohof“, sagt EnBW-Vertriebschef Timo Sillober. „Das ist bereits unser zweiter großer Standort in Niedersachen: Erst kürzlich haben wir an der A7 bei Bispingen, südlich von Hamburg, einen vergleichbaren Standort in Betrieb genommen.“
enbw.com, enbw.com (Update)

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3 Kommentare zu “EnBW baut HPC-Park an A2 nahe Hannover

  1. Joachim Thum

    Ob solche großen Ladeparks wirklich sinnvoll sind bezweifel ich.
    Besser wäre es bestehend Kraftstoff-Tankstellen zu nutzen, an den Tankenstellen zwei Zapfsäule entfernen und Ladesäulen installieren.
    Außerdem sollte unbedingt reiner Ladestrom individuell getrennt vom normalen Verbrauchstrom abgerechnet werden können, so das die Politik den Ladestrom subventionieren kann wie es beim Diesel auch gemacht wurde.

    Erst wenn es günstiger ist kaufen die Menschen E-Autos, nur so sind viele Dieselfahrzeuge auf die Straße gekommen.
    Eigentlich alles ganz einfach, Autofahrer von der E-mobilität zu überzeugen.
    Die E-Technik ist heute schon gut genug und wird immer besser.
    Das Dieselauto wurde auch stetig verbessert, vom Nagler zum leisen Diesel.

    • Simon Saag

      Beim Preis stimme ich Ihnen zu. Solche Ladeparks sind aber sehr sinnvoll: Zum einen wird Laden auf absehbare Zeit länger dauern als Tanken. Um wie hier an einem Autohof x Fahrzeuge pro Stunde mit Energie versorgen zu können, brauche ich mehr Ladepunkte als Zapfsäulen. Bzw werde ich künftig brauchen. Der zweite Punkt ist psychologisch: Wenn dort nur 2 Zapfsäulen gegen Ladesäulen ersetzt werden, sind die oft belegt. Der Verbrenner-Fahrer nebenan fragt sich dann, wo er denn hätte laden sollen. Sieht er aber bei einer so großen Anlage, dass 16 von 20 Ladepunkten frei sind, nimmt man diese Sorge!

    • Horst Wolf

      Ladepunkte haben Hochvolt-Systeme – Zapfsäulen benötigen Explosionsschutz. Beides verträgt sich kaum miteinander.
      Warum sollen wir mit dem E-Auto an die Tankstelle?
      BEISPIEL: ARAL (Aral pulse Ladestation Zuckerfabrik 1, 39343 Ingersleben)
      „Hier kann man sein E-Auto laden. ABER – man wird nass dabei. Sicher nur bei Regen. Man kann auch die Frontscheibe waschen. Dann muss man den Eimer (mit extrem schmutzigem Wasser) von der Tankstelle holen. Die Serviceaufsteller an den Ladepunkten sind leer. Man muss ran an den Benzolgeruch der Tankstelle und über die Ölspuren auf dem Boden. Im LKW-Bereich glitzert es auch außerhalb des Ölabscheider-Auffangbereichs. Und dann auch das noch. Als Toilette ist ein einziges DIXI bereit. Oder auch nicht. Die Zustände darin sind …………“

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