25.11.2021 - 11:31

CATL forciert Personalrekrutierung für Werk nahe Erfurt

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Rund zwei Jahre nach dem Baubeginn wird CATL in den nächsten Wochen weitere Mitarbeiter für seine Batteriezellen-Fabrik bei Erfurt einstellen. Die Belegschaft soll sich von derzeit rund 180 Mitarbeitern aus Thüringen bis zum Jahresende auf etwa 225 erhöhen.

Das kündigte CATL-Europamanager Matthias Zentgraf gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa) an. Hinzu kämen 115 Mitarbeiter aus China, die unter anderem beim Aufbau von Produktionsanlagen eingesetzt seien.

Der Spatenstich für den Bau des Werks erfolgte Mitte Oktober 2019, die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts wurde seinerzeit für Anfang 2022 angekündigt. Ob es seither zu Verzögerungen – etwa durch die Pandemiefolgen – gekommen ist, ist nicht bekannt. Zentgraf führte gegenüber der dpa lediglich noch aus, dass in dem Neubau im Gewerbegebiet „Erfurter Kreuz“ insgesamt sechs Fertigungslinien installiert werden und  die Energieversorgung zu 100 Prozent mit Ökostrom erfolgen soll.

Bei dem Werk bei Erfurt wird es sich um die erste CATL-Produktionsstätte außerhalb Chinas handeln. Die Zahlen rund um den Bau der Batteriezellenfabrik sind bekannt: Die Chinesen investieren mittelfristig 1,8 Milliarden Euro in den Standort und schaffen bis zu 2.000 Arbeitsplätze. Die Kapazität des Werks soll sich auf zunächst 14 GWh (bis 2022) und in einer späteren Ausbaustufe auf bis zu 24 GWh belaufen. Darüber hinaus wird CATL nach früheren Angaben der Thüringischen Regierung auch in erheblichem Umfang in Forschung und Entwicklung, Qualitätskontrolle und hochwertige Dienstleistungen investieren. Im Gegenzug macht das Land Fördergelder locker. Die Rede ist von „Unterstützung im Rahmen der beihilferechtlichen Möglichkeiten“.

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Seine Europa-Zentrale hat CATL unterdessen in einem ehemaligen Gebäudekomplex der insolventen SolarWorld Industries GmbH eingerichtet. Beim Kauf im April 2019 hieß es, dass dort in Nachbarschaft zum künftigen Produktionswerk die Logistik, das Lager und die Verwaltung angesiedelt werden sollen.

Zu ersten Partnern von CATL in Deutschland zählt übrigens BASF. Beide Seiten haben diesen Spätsommer eine strategische Partnerschaft auf dem Gebiet von Lösungen für Batteriematerialien angekündigt. Diese umfasst Kathodenmaterialien und Batterierecycling – vor allem für das im Bau befindliche CATL-Werk nahe Erfurt.
automobilwoche.de

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25.11.2021 11:37