01.06.2022 - 10:05

Umweltbonus: Wissing und Habeck wohl einig bei PHEV-Förderung

Im politischen Streit um die künftige Förderung von Plug-in-Hybriden ab 2023 haben sich laut einem Medienbericht Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) und Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) geeinigt. Der Haken: Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat wohl andere Pläne als seine beiden Minister.

Nach Informationen des „Tagesspiegel“ sieht der zwischen dem BMDV und BMWK geschlossene Kompromiss vor, dass die PHEV-Kaufprämie über den Umweltbonus wie vom Wirtschaftsministerium geplant Ende 2022 auslaufen soll. Die Grünen sowie diverse Umweltverbände sehen die Plug-in-Hybride bei ihrem Umweltnutzen ohnehin kritisch, da die Förderung nicht davon abhängt, wie viel die Teilzeitstromer wirklich elektrisch oder doch mit dem Verbrenner fahren. Habeck hatte als Begründung angegeben, dass die PHEV inzwischen auch ohne Subvention „marktgängig“ seien.

Das FDP-geführte Verkehrsministerium hätte die Plug-in-Hybride wohl gerne weiter gefördert – das BMDV hatte immer wieder angedeutet, dass man bei den im Koalitionsvertrag vereinbarten 15 Millionen Elektroautos bis 2030 auch die Plug-in-Hybride einrechnen will. Unter Berufung auf Regierungskreise schreibt der „Tagesspiegel“ nun, dass den Plug-in-Hybriden immerhin die vorteilhafte Dienstwagenbesteuerung erhalten bleiben soll – „als Bonbon für die FDP und ihre Klientel“. Der Satz soll weiterhin bei 0,5 Prozent des Nettolistenpreises pro Monat bleiben – Verbrenner müssen mit einem Prozent pro Monat versteuert werden.

Wichtig: Anders als im Koalitionsvertrag vereinbart soll die Dienstwagenbesteuerung der Plug-in-Hybride nicht mehr an ihre reale elektrische Fahrleistung gekoppelt sein. Dieses Vorhaben ist laut dem Bericht vom Tisch, da laut den Regierungskreisen der Verwaltungsaufwand „viel zu groß“ wäre. Ähnlich hatte es auch das BMDV bei dem Entwurf zur Umweltbonus-Neuregelung ausgedrückt.

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Offen ist aber, wie viel die Einigung der Ministerien wert ist und ob der Kompromiss in dieser Form überhaupt umgesetzt wird. Wie der „Tagesspiegel“ weiter schreibt, könnte die SPD von Kanzler Scholz als größter Koalitionspartner nicht mitziehen. „Scholz wolle die Kaufprämie bis 2024 oder 2025 beibehalten, ist zu hören. SPD, Gewerkschaften und Autoindustrie hätten die Sorge, dass ein Aus Ende 2022 den Autoherstellern das Geschäft verhageln könnte“, so der Bericht.

Obwohl der Verkehrssektor seine Klimaziele im vergangenen Jahr verfehlt hat, könnte die SPD die Klimaschutzvorhaben in diesem Punkt etwas aufweichen. Statt zwischen den Ministerien dürfte die Frage der PHEV-Fördeurng nun im Koalitionsausschuss zwischen Scholz, Vize-Kanzler Habeck, Wissing und FPD-Finanzminister Christian Lindner geklärt werden. Während Wirtschaftsminister Habeck über das Bafa für den Umweltbonus zuständig ist, liegt die Verantwortung für die Dienstwagenbesteuerung formal bei Finanzminister Lindner.
tagesspiegel.de

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34 Kommentare zu “Umweltbonus: Wissing und Habeck wohl einig bei PHEV-Förderung

  1. Rene

    Na, haben wir das Ladekabel schon einmal ausgepackt?

    • Peter

      Also ich bin mit meinem PHEV bisher von 4.200 km Fahrleistung mehr als 2.500 km rein elektrisch unterwegs gewesen…

      also ja, Ladekabel ausgepackt…

      • Andreas

        Habe im letzten Jahr ca.10000 km mit meinem PHEV gefahren und auf 100 km 1.68 Liter Verbrauch!
        Also was für eine Frage!

    • Jochen Oett

      Nein, das liegt verschweißt im Keller.
      Warum? Weil beide Wallboxen die wir nutzen bereits Kabel montiert haben.

    • Volkmann

      Mike
      Unser Mitsubishi wird jeden Tag
      Aufgeladen

      • Udo

        Und wie oft hat er schon gerufen
        Bitte tanken fahren und hat selbstständig den Motor angeworfen
        Das macht der Outlander automatisch
        Weil es der Bordcomputer vorschreibt
        Da kennt der Liebe sich mit aus

      • Michael

        Bei Dienstwagen kann ich die ganze Aufregung ja verstehen
        Das da die Mitarbeiter keine Lust haben den Akku immer auf zuladen, die müssen den Sprit ja eh nicht selber zahlen
        Aber wer sich privat ein Plug in Hybriden kauft der lädt ihn auch
        Ist doch viel billiger wie Tanken
        Ich fahr etwa zu 2/3 mit Strom.
        Mit einem Akku aus einem Großen E Auto lassen sich 10 Plug in Hybride bauen und die können ein vielfaches von einem E Auto an Emissionen einsparen

        • Hoffmann

          Ich fahre jetzt seit Nov. 2020 einen PHEV. Fahre zu 95 % elektrisch.. Preiswerter geht es nicht. Selbst die Urlausfahrt schaffte der SUV mit 4.8 ltr.
          Ich halte es für sinnvoll unter der Beibehaltung der jetzigen Förderung über die Steuerklärung eine schriftliche Bescheinigung, die von der Fachwerkstatt ausgedruckt wird, der Steuererklärung beizufügen.
          Um in den Genuss der Förderung und der steuerlichen Vorteile zu gelangen sollte ein Elektroanteil von 70% im Jahr erreicht werden.

        • Usch Schwibus-Maier

          Das ist wieder so ein pauschales Vorurteil . Ich hab einen Plug in
          Unter meinem Carport ne Steckdose und da wird mein Auto nachts geladen ! Und das in der Regel mit dem Strom vom Dach ! Für den Strom werde ich über die 0,5 versteuerung in meinen Augen ja bezahlt !
          Also nicht jeder ist schlecht

    • Peter Hofmann

      Im September wird mein PHEV 3 Jahre. Bin bis jetzt ca. 31000 km gefahren. Lade mein Auto JEDE NACHT (Ökostrom) auf egal wie viel Prozent noch im Akku sind. Bin von meinen km ca. 22000 elektrisch gefahren. Da ich viel Landsstraße fahre rekuperiert er auch sehr gut. Mein Spritverbrauch über diese Zeit ist ca. 3,8 Liter. Das für einen Ford Kuga. Ich kann diese Sprüche „hast du das Ladekabel schon Mal benutzt“ nicht mehr hören. Alle die das sagen können in meinen Augen nicht rechnen. Den es gibt viele Privatnutzer, sonst hätte ich mir auch einen V 8 kaufen können. Eine schöne Zeit noch in der Vergangenheit wünsche ich Ihnen .

    • Bernd Paffrath

      Na, schon Magengeschwuere durch Neid und Missgunst? Wer die Sinnhaftigkeit der PHEV auf das Verhalten einiger weniger Dienstwagenfahrer reduziert disqualifiziert sich als Gespraechspartner.

  2. Simon

    Hat Scholz momentan nicht wichtigere Themen als die Förderung von PHEV auf dem Tisch? Also ein Absatzproblem haben die Fahrzeughersteller momentan nun wirklich nicht, insofern ist die Förderung aus Sicht der Steuerzahler momentan völlig irrsinnig.
    Ich habe die Förderung zwar gern für meinen PHEV mitgenommen, bin mir aber ziemlich sicher, dass ich nahezu das gleiche Zahlen würde, wenn es die Förderung nicht gäbe. Aber Mercedes hat sich sicherlich gefreut.

    • JörgBienert

      Wer die Protzkisten von Mercedes – Audi oder BMW ec. fährt, braucht eh keine Förderung.

  3. Emobilitätsberatung-Berlin K.D.Schmitz

    Es bleibt also spannend, aber im Ausschuss sollte sich doch Robert Habeck durchsetzen, hoffe ich zumindest mal. Eine Aufweichung der Klimapolitik, davon haben wir schon genug gesehen, die Zahlen auf dem Papier sind beim Plugin der blanke Hohn gegenüber der Realität. Herr Scholz ist aber momentan kaum der Realist unter den führenden Politikern und ich glaube er versteht von dem Thema überhaupt gar nichts, leider. Wir brauchen keine Ziele die auf irgendwelchen Papier Werten basieren und dadurch erreicht werden dass diese Fahrzeuge zugelassen sind. Wir brauchen Realität bei den Abgasen und dem CO2 Ausstoß. Der Kardinalfehler war ja schon die Bezeichnung „Elektroauto“, Fahrzeugen mit Ausstoß von Schadstoffen und welche die keinen Ausstoß im Fahrbetrieb haben die gleiche Überschrift, der gleichen Kategorie zuzuordnen ist einfach nur irreführend. Der normale unbedarfte Autofahrer oder Auto Interessent, weiß mit diesem Begriff nichts anzufangen, bzw kennt die Unterschiede, die gravierenden Unterschiede, erstmal nicht. Die Meldung, eine Million E-Autos zugelassen in Deutschland, aus dem letzten Jahr, ist ein Beispiel dafür. Allein diese Aussage zeigt schon in welches Umfeld man sich begibt mit solchen Fehlbegriffen. Wenn sich die FDP, bzw Herr Wissing, schon den Unterschieden eines BEV und einem PHEV angenähert hat, sollte man das jetzt nicht zerstören. Ich wünsche Herrn Habeck jede Kraft, und hoffe er setzt sich durch.

    • Erich Kamprad

      Ein Elektroauto fährt nur so sauber, wie der Strom produziert wurde, mit dem es fährt. So ist auch der Betrieb eines reinen BEV nicht emissionsfrei, die Emissionen werden lediglich an den Standort der Energiequelle verlagert. Wenn das Auto mit Strom aus einem Braunkohle- Kraftwerk fahren würde, hätte man bei der CO2- Bilanz faktisch nichts verbessert. So macht Elektromobilität nur Sinn, wenn die Autos mit Strom aus erneuerbaren und CO2- neutralen Quellen betrieben würde – das gilt für PHEV´s ebenso wie für BEV´s. Und wer die Vorteile des elektrischen Fahrens mit dem Bedienkomfort eines konventionell angetriebenen Fahrzeugs verbinden will, für den führt kein Weg am PHEV vorbei, vom mangelnde Ausbau der Ladeinfrastruktur mal abgesehen. So wäre es sicher sinnvoller, die Kaufprämie für PHEV´s beizubehalten und die Vergünstigung des geldwerten Vorteils zu streichen- sind es doch ohnehin die PHEV- Dienstwagennutzer, denen nachgesagt wird, sie würden ihr Auto nicht laden und nur den günstigeren geldwerten Vorteil in Anspruch nehmen.

      • Altglienicker

        Ihre Argumente sind bereits vielfach widerlegt. Selbst mit reinem Kohlestrom hätte ein E-Auto eine bessere Ökobilanz. Bringen Sie sich mal auf den aktuellen Stand!

    • Bieneck

      Habeck soll weiter zahlen. Dienstwagen Vergünstigungen abschaffen. Die privaten PHEV Besitzer laden ihr Fahrzeug.

  4. Cor

    Diese Klientel-Politik ist so ätzend!

    Die gute und nützliche Technik PHEV wird durch die gesetzliche Regelung der Dienstwagen-Besteuerung – und das Ausnützen derer – diskreditiert. Dort lohnt es sich offenbar, das Ladekabel gar nicht erst auszupacken. Jetzt soll ausgerechnet diese Dienstwagen-Besteuerung beibehalten (!?) und die Förderung bei Privatpersonen abgeschafft werden. Ich kann mir keine Privatperson vorstellen, die sich ein PHEV kauft und dann den elektr. Antrieb kaum nutzt.
    Viele Köche verderben wohl auch diesen Brei..
    Allen alles Gute!

    • Manfred Stummer

      Nach 5 Jahren BEV – Hyundai Ioniq 28 kWh/Kona electric (kein 2. Auto) – kann ich mir nicht vorstellen dass Menschen immer noch freiwillig mit 2 Antriebssystemen in einem Fahrzeug fahren.

      • Djebasch

        Sie vergessen die immer noch aufkeimende Theorie der Wasserstoff Autos…
        Daher sind es also 3 bzw. wenn man die Künstlichen Treibstoffe nimmt sind wir schon bei 4 Alternativen 😉

    • Kurt der Rennfahrer

      Ich glaube auch, dass die Prämie im Zweifelsfall bei Privatkunden besser aufgehoben wäre – wer gezielt einen PHEV kauft und den Mehrpreis in Kauf nimmt, der wird dann in aller Regel auch viel elektrisch laden und fahren wollen.

      Dennoch kenne ich persönlich auch viele DW-Fahrer, die den PHEV sinnvoll nutzen und oft sogar auf eigene Kosten Strom laden – obwohl tanken über die Tankkarte billiger wäre.

      Der bürokratische Aufwand einer nutzungsbasierten Abrechnung des elektrischen Fahranteils von DW ist vermutlich wirklich viel zu hoch für eine Umsetzung. Aber man könnte die DW-Förderung auch ganz pragmatisch daran koppeln, dass z.B. die jährliche Fahrleistung nicht > 15.000km sein darf und/oder das Unternehmen eine Ladekarte mit Konditionen ähnlich wie der Tankkarte ausgeben muss – damit nicht das tanken attraktiver ist als laden. Weiter völlig ohne Einschränkungen zu fördern ist nicht sinnvoll und die € wären in anderen Projekten besser aufgehoben…

  5. Axel P.

    Ich frage mich, wie lange die Splitterpartei FDP mit ihren stetig sinkenden Umfragewerten noch einen überproportionalen Einfluß auf die Koalitionsentscheidungen haben darf?

  6. TitanManfred

    Lächerlich … der Bordcomputer weis Bescheid, und wenn dann hinterher nsomit liese sich die CO2 Abgabe z. B. jährlich bei der Inspektion mit auslesen und Verrechnen! Es handelt sich um DIENSTwagen, da ist der Schutz private Daten ja nicht relevant. Dieses CO2 wird der Firma mit zugeschlagen, dann wird man sich da schon mal Überlegungen machen ob so gerast werden muss und ob die Fahrer nicht zum Strom tanken angehalten werden sollten!

    • Jan

      Danke, TitanManfred. Endlich jemand, der Verständnis für Bürokratie hat. Lasst uns noch mehr ansonsten unsinnige Funktionen einbauen und die Dienstwagenfahrer zur Werkstatt schicken! Und dann die Unternehmen neue Software einführen, die in ein paar Jahren, wenn die letzten Hybride aus dem Verkehr verschwunden sind, unnötig wird. Wir verlieren sonst unser Image als Bürokratieweltmeister.

    • N30S

      So ähnlich funktioniert es bei uns in der Firma sogar.

      Allerdings über die Tankkarte. Wenn „zu viel“ Sprit verfahren wird (sprich wenig/kein Elektro) werden die Hybridfahrer zur Kasse gebeten. (So ne art CO2 Steuer)

      Ich fahre aktuell noch einen Diesel welcher bis 08.23 läuft und er Plan war demnächst einen Hybriden als Nachfolger zu holen. Ich könnte locker 75% meiner 30.000Km elektrisch fahren.

      Wenn aber die 0,5% jetzt gekippt werden würden, dann wird es halt wieder ein Diesel. Da der Listenpreis von denen billiger ist, habe ich dann keine motivation mehr für einen Hybriden. Voll-Elektro ist zur zeit leider keine Option da unsere Referenzautos in der Kategorie aktuell mist sind…

  7. Nörgler

    Der Analyse, dass sich PHEVs inzwischen selbst tragen, muss man zustimmen. Deutschland macht sich international lächerlich wenn diese unsinnige Förderung fortgesetzt wird. In GB wurde sie schon von Theresa May einkassiert. Innenpolitisch wäre es eine neue Absurdität, und ein Beweis des Gegenteils. Ich rate ab.

  8. Markus

    Man kann soviel über PHEV ätzen wie möglich, oder auch mal die Vorteile sehen.

    Sie bringt Dienstwagenfahrer in den Erstkontakt mit dem Thema Elektromobilität.

    Es werden für die PHEV jede Menge Ladepunkte bei Unternehmen geschaffen die bei der nächsten Generation von Dienstwagen von BEV genutzt werden können, auch von den privaten Pendlern die sowieso 8-9h am Dinestort verweilen.

    Also nicht immer das Glas halb leer sehen, sondern halb voll. Innovation braucht Weile in Deutschland.

    • Joerg

      Sehe ich genauso.
      Ich habe seit 2 Monaten einen PHEV als Dienstwagen und ärgere mich jedesmal, wenn der Verbrenner anspringt; aus ist es mit dem sanften Gleiten.
      PHEV sind der ideale Teaser für alle, die Vorbehalte gegen Elektromobilität haben.
      Ohne die Steuervorteile bei PHEV Dienstwagen würden die wieder einen Diesel bestellen.
      Ebenfalls richtig: Jeder PHEV beschleunigt den Ausbau von Ladeinfrastruktur.
      Die Ladesäule auf unserem Firmengelände wurde nicht für die bei uns noch vorhandenen Dieselfahrzeuge beschafft. 😉

    • Usch Schwibus-Maier

      Jupp das sehe ich ähnlich . Ich glaube auch die jetzigen Plug in Fahrer werden umsteigen wenn die Reichweite größer wird !
      Ich bin Außendienstler und wenn ich mit einem e Auto über den Tag käme wäre ich sofort dabei ! Leider kann ich mir den großen Benz nicht leisten

  9. erFahrer

    Danke und drei weitere Punkte zur Förderung:
    – Auch bei den Treibstoffpreis seit 1.6. – wie muss man sich fühlen, wenn man eine Fahrzeug mit viel zu kleinem Akku, den man zudem solar lädt, dann deshalb zur Tanke fahren muss?
    – Was sind das für Fuhrparkleiter, die zwar PHEV für die Mitarbeiter haben, keine Ladepunkte in Unternehmen und auch die 44 € für Privat ungenutzt lassen, aber Treibstoffabrechnungen ohne Einschränkungen durchwinken?
    – Wo blieb die Frage der Fach-Journalisten, ob die EU die Richtlinie für die Anrechnung zum Flottenverbrauch bzgl. PHEV nicht der Praxis anpassen möchte?
    .
    Wie auch immer, der PHEV ist eine DNA-Kreuzung zweiter Fahrzeuggattungen die in der Natur des Marktes nur einen kurzen Wimpernschlag lebendig ist. Über Leasinggeber wird sich das regeln – Förderung hin oder her.

  10. Wilfried Thies

    Warum nicht auch gleich noch die Förderung von BEV streichen? Bei Lieferzeiten von einem Jahr+X muß doch keine Nachfrage mehr gefördert werden.

    Die OEMs haben Rekordgewinne, zahlen Rekorddividenden und nutzen das Kurzarbeitergeld zu Lasten der Solidarkassen und Bundeszuschüssen bis zum letzten aus.

    Wir haben derzeit Bevölkerungsgruppen die dringender auf Unterstützung des Staates angewiesen sind.

  11. Martin Langenmaier

    Ich bin echt überrascht das uns Hybridfahrern unterstellt wird, wir würden nicht laden. Ich hab geschäftlich einen Q5 Hybrid. 51.000 km gefahren 28.000 km rein elektrisch. Der Rest mit 5,3 Liter zum Teil im Hängerbetrieb (Baubranche). Zuhause und im Büro Wallbox vorhanden. Im geschäftlichen Bekanntenkreis kenne ich noch 3 Hybride. Alle laden Ihre Fahrzeuge!

    • D.L.

      Es wird immer Dienstwagenfahrer geben, die sich einen Dreck um das Auto, den Verbrauch, Zustand etc. scheren.
      Vermutlich gehören die auch zu den Leuten, die die Batterie nicht aufladen.
      Das ist wie mit Störern im öffentlichen Leben, sie fallen auf. Die große Mehrheit, auch der Dienstwagenfahrer, freut sich über die innovative Möglichkeit der Hybrid Fahrzeuge.
      Die fallen nur nicht auf.
      Die Story mit dem verpackten Ladekabel greifen viele gerne auf, Ladesäulen auf Firmengelände bzw. Wallboxen zu Hause sind i.d.R. bereits mit einem Ladekabel ausgestattet.
      Mal drüber nachdenken.

  12. Elektronator

    Es würde doch schon viel bewirken, die Haltedauer von 6 Monate auf realistische 3 Jahre zu erhöhen.

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Gefunden bei electrive.net
https://www.electrive.net/2022/06/01/umweltbonus-wissing-und-habeck-wohl-einig-bei-phev-foerderung/
01.06.2022 10:41