18.07.2022 - 11:35

Berlin: Stadtwerke-Übernahme der Ladepunkte läuft an

Die Berliner Stadtwerke haben mit der Übernahme von rund 530 Ladestationen begonnen. Die Ende 2021 vom Berliner Senat beschlossene Übernahme des öffentlichen Ladenetzes vom bisherigen Betreiber Allego sowie von Vattenfall durch die Berliner Stadtwerke geschieht stationsweise bis Ende August 2022.

Wie die Berliner Stadtwerke mitteilen, habe die Zusammenarbeit mit den Berliner Bezirken zum Aufbau neuer Ladestationen bereits begonnen. Bis zum Jahr 2030 sollen wie berichtet insgesamt 1.800 AC-Ladepunkte sowie weitere 200 DC-Ladepunkte mit jeweils mindestens 150 kW Leistung an Standorten mit je acht bis zwölf Ladepunkten errichtet werden.

In jedem Bezirk sollen ein bis zwei Schnelllade-Parks entstehen. Zunächst werden aber AC-Ladepunkte gebaut: Bis Ende 2022 sollen rund 40 neue Säulen mit je zwei 11-kW-Ladepunkten aufgebaut werden, wie berichtet handelt es sich dabei um Compleo-Geräte. „Darunter befinden sich auch 14 ehemalige Standorte, die von Vattenfall betrieben wurden und nun durch komplett neue Technik ersetzt werden“, so die Stadtwerke.

„Unser Team geht hoch motiviert an die Umsetzung dieser so dringenden, wie für alle Beteiligten auch herausfordernden, Aufgabe“, sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Andreas Schmitz. „So zeigen wir für alle sichtbar, welche Möglichkeiten der von uns vorangetriebene Ausbau der erneuerbaren Energien eröffnet.“

Auch an anderer Stelle geht der Ausbau der AC-Ladeinfrastruktur in Berlin inzwischen voran: In der vergangenen Woche hat Ubitricity die ersten Laternenlader in den Bezirken Steglitz-Zehlendorf und Marzahn-Hellersdorf in Betrieb genommen. Die entsprechende Ausschreibung über 200 Laternenlader hatte die Shell-Tochter im März gewonnen.
berlinerstadtwerke.de

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7 Kommentare zu “Berlin: Stadtwerke-Übernahme der Ladepunkte läuft an

  1. Emobilitätsberatung-berlin K.D.Schmitz

    Den ganzen Vorgang kann man nur als Drama bezeichnen. Neue Investoren für Ladesäulen wurden jahrelang vergrault, da sie damit rechnen mussten ihre Säulen jetzt, 2022, wieder ab zu bauen. Wer investiert da schon. Die Berliner Stadtwerke müssen jetzt erstmal lernen, wie alles geht, wie man neue Standorte findet, usw. das ist halt so, bei einem so schlecht geplanten Übergang der Betreiber. Was aber dazu kommt, die Bezirke machen, ich weiß es definitiv von Pankow, keinen Plan zur Ladeinfrastruktur in ihrem Bezirk. Da nutzen auch die Forderungen diesbezüglich der NOW GmbH, oder auch der Agora Verkehrs-oder Energiewende nichts.

    • EWald

      Alles andere, zB etwas Sinnvolles, wäre ja bei uns in Berlin auch schockierend gewesen. Bei der nächsten Wahl kommen bestimmt die OSZE Leute…

  2. Michael

    0,06 €/kWh + 0,50 € pro min. und das an einer langsamen AC Ladesäule! Wer solche Preise gestaltet, der muss sich nicht wundern, das keine Kunden kommen. Preisgestaltung am Markt vorbei.

    • Peter Schwierz

      Wo sehen Sie denn diese Preise ein? Die Berliner Stadtwerke haben doch gar kein EMP-Angebot bisher. Sind das vielleicht die Ad-Hoc-Preise?

  3. Andreas

    Nun hat es auch meine Umgebung mit 3 Ladesäulen erwischt. Sie sind zu den inkompetenten Stadtwerke übergegangen. Das bedeutet für mich nach der schon erfolgten Preissteigerung meines Anbieters nun noch mal eine Preiserhöhung um 20%.
    Berlin kann wirklich alles versauen.

    • Peter Schwierz

      Woher kommen die 20 Prozent, von denen Sie sprechen?

  4. Stevie

    Wozu um Himmels Willen soll das gut sein?

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18.07.2022 11:14