01.12.2022 - 14:17

VW stellt ID.3-Angebot um – Preise steigen deutlich

Volkswagen hat den Konfigurator des ID.3 aktualisiert – und dabei das Angebot deutlich ausgedünnt und die Preise angehoben. Zudem kündigen die Wolfsburger eine „weiterentwickelte Version“ für das kommende Jahr an – jedoch nur mit kleinen Änderungen.

++ Dieser Beitrag wurde aktualisiert. Sie finden die neuen Infos ganz unten. ++

In dem aktualisierten Konfigurator sind noch fünf Varianten des ID.3 konfigurierbar: Vier Ausstattungen (Life, Business, Style und Max) nutzen dabei die bekannte 58-kWh-Batterie („Pro“), nur die Ausstattung Tour ist mit der 77 kWh großen „Pro S“-Batterie erhältlich. Aber auch hier wurde das Angebot verkleinert: Denn aktuell ist im Konfigurator nur der Tour als Viersitzer aufgeführt. Der zwischenzeitlich erhältliche Fünfsitzer mit der großen Batterie ist derzeit nicht erhältlich.

Auffällig sind zudem die neuen Preise: Der ID.3 Life ist als günstigstes Modell mit 43.995 Euro gelistet – bisher kostete das Basismodell mit 58-kWh-Batterie rund 38.000 Euro. Zwar scheint die Ausstattung etwas höherwertig zu sein (die 18-Zoll-Stahlfelgen wurden wohl aussortiert, es gibt mindestens 18 Zoll große Alufelgen), doch bei den restlichen Optionen hat VW radikal aussortiert.

So gibt es den ID.3 künftig nur noch in vier Lackierungen: „Mondsteingrau“ als kostenlosen Uni-Lack sowie die Metallic-Lacke „Gletscherweiß“, „Kings Red“ und „Scale Silver“ für 660 bis 810 Euro. Statt einer Vielzahl an Felgen gibt es neben den 18-Zöllern noch 20-Zoll-Alus für 1.145 Euro. Unterschiedliche Farbkombinationen im Innenraum sind im Konfigurator derzeit nicht auswählbar. Und die Sonderausstattungen beschränken sich auf Textilfußmatten, die Vorrichtung für den Fahrradträger, die Wärmepumpe und das Ladekabel für die Haushaltssteckdose.

Lieferung erst im vierten Quartal 2023

Aber: Ob die Kunden das Fahrzeug genau so ausgeliefert bekommen, wie sie es nun konfigurieren, ist eher unwahrscheinlich. „Aufgrund der aktuellen Versorgungssituation mit Halbleitern und dem bereits bestehenden Auftragsbestand gehen wir davon aus, dass wir die ID.3 Pro Performance Modelle Life, Business, Style, Max und das ID.3 Pro S Modell Tour nicht vor dem vierten Quartal 2023 ausliefern können“, heißt es in einem Hinweis im Konfigurator. Die aufgelisteten Modelle sind alle derzeit erhältlichen ID.3-Varianten.

„Gemäß unserer aktuellen Planungen werden wir zu diesem Zeitpunkt bereits den ID.3 in seiner weiterentwickelten Version produzieren. Daraus folgt, dass wir zum Zeitpunkt Ihrer Auslieferung nicht mehr das am Tag Ihrer Bestellung im Konfigurator bzw. Vertrag abgebildete Fahrzeug sondern das bereits weiterentwickelte Modell des ID.3 liefern können“, so VW weiter.

Als konkrete Änderungen wird das Bezugsmaterial der Lenkräder („hochwertige Ledernachbildung“ anstelle von Leder) genannt. Zudem sollen die „WLTP Verbrauchs- und Reichweitenangaben Ihres Fahrzeugs […] aufgrund der weiter oben beschriebenen Weiterentwicklung des Designs von den aktuell angegebenen Werten um bis zu 2% abweichen“. Zwei Prozent sprechen eher für eine Änderung an der Aerodynamik aufgrund geänderter Karosserieteile als etwa für eine neue Batterie mit nennenswert höherem Energiegehalt.

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Dass in dem Hinweis allerdings nur von dem Bezugsmaterial des Lenkrads die Rede ist, deutet darauf hin, dass eine angekündigte Änderung vorerst doch nicht kommt: die Rückkehr zu Bedientasten am Lenkrad anstelle der Touchflächen. Diese Änderung hatte der neue VW-Markenchef Thomas Schäfer in den vergangenen Wochen bereits angedeutet. Allerdings lässt sich die Produktion offenbar nicht so schnell umstellen wie erhofft. Auch die vielfach kritisierten, unbeleuchteten Touch-Slider unter dem Infotainment-Display sollen nach Informationen von electrive.net vorerst nicht angepasst werden. Eine beleuchtete und damit bei Dunkelheit deutlich besser bedienbare Version soll wohl eher 2024 kommen.

Ein überarbeiteter ID.3 dürfte laut einem Medienbericht nicht die einzige Änderung im ID.-Angebot der Wolfsburger bleiben. Wie die „Automobilwoche“ erfahren haben will, soll das ID.3-Update im Februar oder März 2023 vorgestellt werden – und ein Jahr später ein vergleichbares Update beim ID.4. Laut dem Bericht sollen die Updates (teilweise ist auch von einem vorgezogenen Facelift die Rede) „einen spür­- und sichtbaren Sprung bei Qualitätsanmutung, Materialien und Systemstabilität“ bieten. So wird zumindest VW-Markenchef Thomas Schäfer zitiert.

Bereits bekannt ist, dass Schäfer bis 2026 zehn neue Elektromodelle plant. Neben dem „Elektro-Passat“ namens ID.Aero oder ID.7, der wohl im April 2023 Weltpremiere feiern wird, gilt auch der ID.3 X als Kompakt-SUV auf Basis des ID.3 mit eigenständigem Design als gesetzt. Hinzu kommen ab 2025 der ID.2 und dessen Ableger ID.2 X. Da das einst angepeilte preisliche Einstiegsniveau von 20.000 Euro beim ID.2 angesichts steigender Kosten nicht mehr zu halten ist (die neue Zielmarke liegt jetzt zumindest bei unter 25.000 Euro), plant Schäfer noch einen kleineren Stromer, der ID.1 heißen dürfte. Entwickeln soll den aber nicht VW: Der Auftrag ging nach Informationen der „Automobilwoche“ jetzt an Skoda – wo Schäfer vor seinem Wechsel nach Wolfsburg Chef war.

Update 02.12.2022: Einen Tag, nachdem Volkswagen im Online-Konfigurator das Angebot des ID.3 ausgedünnt hat, haben die Wolfsburger die Premiere eines „neuen ID.3“ für das Frühjahr 2023 bestätigt. Im Laufe des kommenden Jahres soll das MEB-Modell dann nicht nur in Zwickau und Dresden, sondern auch im niedersächsischen Stammwerk gebaut werden.
volkswagen.de (ID.3-Konfigurator), automobilwoche.de, volkswagen-newsroom.com (Update)

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35 Kommentare zu “VW stellt ID.3-Angebot um – Preise steigen deutlich

  1. Dennis

    Der iD.3 war schon vorher preislich in Relation zur Qualität kaum wettbewerbsfähig, zu dem neuen Preis muss man schon krasser VW-Fan sein, um den noch zu bestellen. Das Jahr 2023 wird ein sehr schlechtes Jahr für die e-Mobilität und ein noch viel schlechteres Jahr für VW, die es mit immer mehr preiswerter Konkzurrenz aus Fernost aufnehmen muss.

  2. WhyLee

    ich kann die preiserhöhung verstehen. man will damit die bestellflut etwas eindämmen, da die warteliste eigentlich schon viel zu lange ist.
    auf der anderen seite finde ich es schade, daß die e-mobilität dem bedarf nicht nachkommt und sich nicht so anstrengen muß.
    ich denke aber, daß es mit den preiserhöhungen 2023 vorbei sein wird. da werden auch die förderungen etwas reduziert und das drückt auch auf die anzahl der bestellungen.
    ich werde wohl noch etwas warten müssen und meinen 22 jahre alten diesel noch ein paar jahre durchtragen bis die e-mobilität für mich passt.
    die vorfreude ist aber schon groß.
    vielleicht bietet skoda dann was im ID.3 GTX bereich an.

    • Bartosz

      Die deutschen Herstellern geben das Feld konkurrenzlos an MG, BYD und Co. ab. Schade.

      • Klaus Michl

        Wie lang ist deine Langstrecke????
        Und eine Pause machst du nicht, oder?
        Also 600 km mit den id3 58 KW und einmal Laden in 30 Minuten u d diese Zeit als Pause Nutzen, finde ich gut und für die Fahrtüchtigkeit ok…..
        Der id3 ist ein Super Auto, auch für Langstrecke!!!!

  3. D-Tric

    Was mich am meisten stört ist die eingeschränkte Konfigurierbarkeit und der Wegfall vieler Optionen. Das macht den ID.3 für mich kaum noch interessant.

  4. Alex

    Danke für den informativen Artikel, weiter so. – Ich bin eigentlich Feuer&Flamme für mein in die Jahre gekommenenden Verbrennen. Aber VW Schaufel sich so sein eigenes Grab. Anstelle der dringenden Behebung der schwammige Lenkradbedienung und der furchtbaren Bedienung an der Konsole zu beheben lieber Preise noch unattraktiver… So wende ich mich lieber nach Südkorea oder China zu.

    • jonathan

      lenkräder bekommen wieder tasten2

      • Klaus Michl

        Ja wieder Tasten und die Ausstattung wird auch Hochwertiger.
        Und Leute, nicht alles den Chinesen und Koreaner überlassen, denn es sollen auch bei uns in der BRD weiter Arbeitsplätze erhalten werden, oder???

        • H.Ebel

          Da hast du völlig recht. Aber die deutschen Hersteller haben den letzten Schuss noch nicht gehört. Das Preis-Leistungs-Verhältnis muss stimmen. Da haben die Asiaten leider noch die Nase vorn und auch in Bezug auf Ausstattung/Extras ist da nicht nur Billigzeug sondern auch vieles bereits in den niedrigeren Preisen mit drin. Das kostet bei deutschen Autos alles noch mal zusätzlich zum ohnehin hohen Preis. So wird das nichts.

  5. Yitzhak Rothstein

    Ich hoffe, meinen guten DieselGolf noch ca 6 Jahre fahren zu können. Mit dem Ende der Ära Golf bei mir endet dann auch die von VW. Ein Elektroauto in 6 Jahren wird für mich wahrscheinlich in Korea zusammengebaut. Hoffentlich mit langer Reichweite und ohne Schnickschnack, den ich monatlich im Abo bezahlen muß. Solche Anbieter werde ich meiden, die vollausgestattete Autos mit dicken Akkus bauen und z. B. nur den halben Akku freischalten, wenn man nicht genug zahlen kann oder will.

  6. Michael

    Lange Strecken bequem mit einem ID3? Lächerlich. Alle 300km laden- indiskutabel.

    • Spock

      Warum denn indiskutabel? Alle 3-4 Stunden mal 30 Minuten Pause ist doch ganz o.k.. Ich genieße es regelrecht bei längeren Fahrten. Ich zumindest komme wesentlich entspannter am Ziel an und der Urlaub kann sofort losgehen. Brauche mich nicht erst mal nach 15 Stunden Fahrt ein wenig auszuruhen. Der Weg ist das Ziel, mit etwas mehr Ruhe fahren ist auch für die Gesundheit gut.

      • Mario.Heise

        Jeder wie er mag,für mich völlig uninteressant.

      • Heiko

        Viele vergessen dass es viele Menschen im Außendienst gibt und hohe Reichweiten nötig sind.
        Da fällt mir das Sprichwort mit dem Tellerrand ein…

    • Klaus

      Wie lang ist deine Langstrecke????
      Und eine Pause machst du nicht, oder?
      Also 600 km mit den id3 58 KW und einmal Laden in 30 Minuten u d diese Zeit als Pause Nutzen, finde ich gut und für die Fahrtüchtigkeit ok…..
      Der id3 ist ein Super Auto, auch für Langstrecke!!!!

  7. Helmut Pohl

    VW ist mit seiner MEB Baureihe krachend gescheitert.
    Nach 15 Monaten Id 3 und den wohl nicht zu behebenden Softwarefehlern haben wir das Fahrzeug beim Händler gegen einen Verbrenner getauscht !!
    Auch die Kommunikation mit dem Hersteller ( dem die Probleme ja bekannt sind ) ist total Kundenfeindlich und unverschämt . Kundennähe sieht anders aus !!
    Unser Fazit über die Id 3 Baureihe ist niederschmetternd und so wie der Hersteller reagiert und agiert kann man nur vom Kauf der Id Baureihe abraten.

    • Spock

      Ja aber musste es denn unbedingt ein Verbrenner Sein? Es gibt so viele gute E-Autos die nicht diese Probleme haben und von den Kosten her ähnlich liegen. Schade!

    • HAF

      Und wenn der Verbrenner Ärger macht wird er gegen ein Pferd getauscht?
      Auch wenn die Software fehlerhaft ist, heißt es ja nicht, dass das Konzept Elektroauto nicht funktioniert. Andere Hersteller können das ganz gut.
      Ich hoffe nur, dass Ihr neuer Verbrenner nicht aus dem Hause VW kommt, denn der Hersteller ist Ihrer Meinung nach ja „total Kundenfeindlich“.

      • Bernd

        Zum Glück habe ich mir noch schnell zum 3.mal einen Luxus Up gekauft.
        Jedesmal 180.000 km gefahren ohne jeglichen Probleme…….. Und 4.5 l auf 100 km
        Verbrauch….
        Noch Fragen?????

        • Michael

          das sind 45kWh auf 100km! pure Verschwendung!
          Der A2 3L von 1998 braucht 3 Liter….

    • Klaus Michl

      Hallo, bitte besser Informieren, es gibt keine SoftwareProbleme mehr!!!!!

      • Thomas

        Dafür genug andere.Strompreise,Ladesäulen,Preise ohne Förderung. Was passiert bei einen Unfall?Totalschaden wenn die Batterie was abbekommen hat?Reichweite im Winter usw.

        • Erik

          Bin 76 Jahre alt , habe immer C Klasse von Benz gefahren. Seid 6 Monaten fahre den Hyundai Ionic 5….einfach beeindruckend was die Koreaner da leisten !!

  8. Eride

    Interessant wird dann vor allem noch werden, mit welchem Geschäftsmodell VW für vollumfängliches Bidirektionales Laden daherkommt. Mit der aktuell kastrierten Version macht Bidirektionales Laden mit ID.3, ID.4 keinen Sinn.

  9. Entsetzt Übervw

    Ich fahre seit April 2021 diese Missgeburt. SW – eine Zumutung, Verarbeitung/Ausstattung – eine Zumutung, wecharge App – peinlich/lächerlich. (Realistische) Ladeleistung – traurig. Bekomme im Frühjahr einen Polestar. Die Missgeburt bekommt ein neuer Kollege (sorry)

  10. Dachlast_0_kg

    Das kompakte Format des ID.3 ist m.E.n. für (funktional denkende) Familien auch als Erstwagen eigentlich gut geeignet. Was mir seit etwa zwei Jahren vollends unverständlich ist: warum Dachlast 0 kg? Damit kann ich den kompakten und im Alltag ausreichend großer Kofferraum leider nicht per Dachbox vergrößern (klar, zulasten Reichweite). Und nur deswegen immer in die nächstgrößere Fahrzeugklasse zu greifen halte ich für ein Unding!

    • Bernhard

      Bei den Preisen, die VW da aufruft ist die nächsthöhere Fahrzeugklasse größenteils billiger, wenn man nicht allen möglichen Schnickschnack mitbestellt. Die Koreaner sind alle preiwerter als der ID.3 mit der großen Batterie. Ioniq 5, EV6, Ioniq 6. Dachlast mit 75 kg, AHK mit 1,6 to, V2L, Ladeleistung jenseits der 200 kWh. Und selbst die Software ist besser, aber deswegen noch nicht gut.

      Aber wenn es unbedingt ein deutsches Auto sein muss, muss man halt bluten.

      Mit den Preisbrechern von MG können die ID´s schon gar nicht mithalten.

      • Dachlast_0_kg

        Mir geht’s gar nicht um deutsches Auto oder nicht. Mir geht es um das Format: immer längere und breitere Fahrzeuge sind für viele großstädtische Bedingungen praktischer Mist.
        Deswegen finde es absolut unverständlich, wenn so einfache „familientaugliche Details“ wie Dachlast „vergessen“ werden. Der e-Up hat 50 kg Dachlast. Praktischerweise wurde die Dachlast“lücke“ durch MG beim MG4 konsequent weitergeführt. *facepalm*

        @Ladeleistung mit 800V mit EV6: technisch super, aber wenn ich bei 3 längeren Reisen mit mehrmals Zwischenladen 15min länger stehen muss, dafür aber ein kompakteres Fahrzeug habe, so geht mein Votum trotzdem für die Kompaktheit.
        Ich brauch mitnichten „alles“ in einem Fahrzeug.

        Notwendig ist aber:
        1. Stauraum auch für einen Urlaub (aka: Dachbox, Kiste auf Anhängerkupplung),
        2. Kompaktheit,
        3. ACC (einzige Komfortkomponente die relevant ist – warum MILES die bei ihren ID.3 nicht drin hat, ist mir ebenfalls unverständlich)
        [4. bezahlbar wäre schon auch gut. Da liegt die Schmerzgrenze schon so bei 40k… und ja, 5. taugliche Software, 6. keine kaputten Spurstangenköpfe nach 50k km, usw. sollte bei dem Preis eigentlich selbstverständlich sein]

        Unbedeutend: Logo

  11. Manuel Schumacher

    Und wieder keine Neuigkeiten zu einem elektrischen Kombi in der Kompaktklasse. Schade. Mal sehen, ob der Opel Astra oder der Peugeot 308 eine akzeptable reale Reichweite erreichen, dann könnte eines der Autos mein nächstes werden. Es sei denn Hyundai/Kia kommt noch mit etwas in der Kategorie…

    • NIKB

      Auf gar keinen Fall. Mit der Plattform und der verbauten Akkugröße ist eigentlich kein wettbewerbsfähiges Auto zu bauen. Aber das wird Stellantis auch noch merken.

  12. erhard

    Bleibt die Version ohne Tempomat wenigstens im Programm?

  13. Nörgler

    Preise können herauf und auch wieder herunter gesetzt werden, da mache ich mir keine Sorgen. Sorgen dagegen bereitet die Tendenz zur Ausdünnung der Konfiguration. Das ist irgendwo anachronistisch und setzt kein gutes Zeichen, was die Motivationslage des Herstellers anlangt. Im Zeitalter der Datenverarbeitung würden Kunden erwarten, sich ein Fahrzeug „à la carte“ aus den Optionen zusammenstellen zu können, eben soweit die Kombinationen technisch möglich sind. Dass die Tendenz bei Volkswagen rückläufig ist, ist ein deutliches Warnsignal.

    • Gerd Partos

      Wie so oft: Ansichtssache.
      Ich habe einen regelrechten Horror vor Optionen „ohne Ende“ im Konfigurator.
      Da lobe ich mir meinen Prius Plug-in in Ausstattungsvariante „Comfort“ 2017 – das (Variante) war neben Farbe die einzige Auswahlentscheidung.
      Oder den MG4, den ich vor drei Wochen als Nachfolger des Prius nun bestellt habe: drei Ausstattungsstufen zur Auswahl plus Farbe, fertig war’s:) Und da steckt echt was drin im Fahrzeug.

  14. Andreas

    Mir fehlt immer noch eine Möglichkeit für den Anhängerbetrieb. Ich denke das fast jeder Eigenheimbesitzer mit Garten, wohl gelegentlich einen Anhänger benötigt, was anscheinend mit einem ID3 weiterhin nicht möglich ist. Warun eigentlich. 600kg ungebremst, oder besser noch 900kg gebremst, würden genügen.
    Schade.

    • Gunter Erstal

      Ich habe seit 34 Jahren Eigenheim und Garten und noch nie einen Anhänger benötigt und auch keine -kupplung.
      Die Anforderungen sind verschieden.

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Gefunden bei electrive.net
https://www.electrive.net/2022/12/01/vw-stellt-id-3-angebot-um/
01.12.2022 14:40