15.12.2022 - 14:57

Taunusnetz: Nur zwei der sechs H2-Züge einsatzbereit

Der Start der ersten Brennstoffzellen-Züge im Taunusnetz verläuft offenbar holprig. Laut einem Bericht können von sechs H2-Zügen, die seit kurzem im Taunus verkehren sollen, aktuell nur zwei eingesetzt werden – wegen „technischer Probleme“.

Wie es in der „Hessenschau“ heißt, komme es unter anderem beim Betanken der Fahrzeuge zu Schwierigkeiten im Betriebsablauf. Eigentlich sollten die Coradia iLint auf der Linie RB15 zwischen Frankfurt, Bad Homburg und Waldsolms-Brandoberndorf verkehren. „Das ist derzeit nicht möglich. Deshalb wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet, der etwa die Hälfte der Fahrten abdeckt“, schreibt die „Hessenschau“.

Betankt werden die blau-weißen Coradia iLint im Industriepark Höchst, wo Infraserv Höchst eine Wasserstoff-Tankstelle betreibt, die für die Züge kompatibel ist. Hierfür wurden nicht nur neben den eigentlichen Betankungsvorrichtungen Wasserstoff-Speicher und Verdichteranlagen errichtet, sondern auch die Gleisanlagen im Industriepark erweitert.

Die RMV-Tochtergesellschaft Fahma hatte 2019 insgesamt 27 Brennstoffzellen-Züge bei Alstom bestellt und im November 2022 das erste Exemplar präsentiert. Wie es nun vom RMV heißt, wurden aber noch nicht alle bestellten Fahrzeuge pünklich geliefert. Ab dem Frühjahr 2023 sollen die H2-Züge eigentlich auf weiteren Linien im Taunusnetz eingesetzt werden.
hessenschau.de

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5 Kommentare zu “Taunusnetz: Nur zwei der sechs H2-Züge einsatzbereit

  1. Manfred Stummer

    Fahma wäre gut beraten auf Batteriezüge umzustellen!

    • Max

      Und auf der RB161zwischen Höchst und Bad Soden bei reinen Oberleitungstriebwagen zu bleiben.

    • Markus Wolter

      Kein Wort von grünem Wasserstoff. Damit ist die ganze Aktion klimaschädlich. Wozu das Ganze?

  2. karl-josef schuhmann

    Anfangsschwierigkeiten! Doch erinnern wir uns an Frau Frau Benz, die von Apotheke zu Apotheke fuhr um zu tanken. Die Industrie hat es geschafft, den Tankbetrieb auf zu bauen. Doch heute wird leider nur noch aufgebaut, wenn genug Fördergelder fließen. So lange werden Neuerungen vesrchleppt.

    • Nörgler

      Warum soll man sich solch einen Affen aufbinden, wenn es auch sehr viel einfacher geht? – Weil man sich eine Wasserstoffwirtschaft wünscht. – Warum wünscht man sich eine Wasserstoffwirtschaft? – Die Antwort bleibt man vorzugsweise schuldig.

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15.12.2022 14:36