Albemarle baut Lithium-Verarbeitungsanlage in South Carolina

Der amerikanische Spezialchemiekonzern Albemarle hat den Standort für seine neue Lithium-Verarbeitungsanlage in den USA bekannt gegeben. Diese entsteht in Chester County in South Carolina. Der Baubeginn ist für Ende 2024 geplant.

Insgesamt 1,3 Milliarden Dollar (umgerechnet 1,2 Milliarden Euro) will Albemarle in das neue Werk namens „Mega-Flex“ investieren. Der Name bezieht sich auf die Fähigkeit, verschiedene Lithiumrohstoffe zu verarbeiten, auch Lithium aus recycelten Batterien.

„Diese Anlage wird dazu beitragen, die Produktion von Lithium-Ressourcen in den USA zu erhöhen, um die saubere Energierevolution voranzutreiben, und uns gleichzeitig näher an unsere Kunden heranbringen, während die Lieferkette in Nordamerika ausgebaut wird“, sagt Albemarle-CEO Kent Masters.

Laut Albemarle soll die Anlage zunächst jährlich etwa 50.000 Tonnen Lithiumhydroxid in Batteriequalität produzieren und später auf bis zu 100.000 Tonnen erweitert werden können. Die Produktion in der Anlage soll die Herstellung von Batterien für geschätzte 2,4 Millionen Elektrofahrzeugen jährlich unterstützen.

Vorbehaltlich der Genehmigungen wird die Anlage auf einem fast 800 Hektar großen Grundstück errichtet. Albemarle schätzt, dass die Anlage mehr als 300 neue Arbeitsplätze schaffen wird.

Albemarle hatte das Projekt bereits im Sommer vergangenen Jahres angekündigt. Damals stand der Standort aber noch nicht fest. Zu dem Zeitpunkt hieß es, dass die neue Anlage ähnlich wie jene Lithium-Veredelung aufgebaut wird, die Albemarle derzeit in Westaustralien errichtet. Mit einem Unterschied: Die neue Anlage solle deutlich günstiger werden, da das australische Kemerton-Projekt das Budget von 1,2 Milliarden US-Dollar bereits überschritten hat.
albemarle.com

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