Solaris liefert zehn Brennstoffzellen-Busse nach Bayern

Solaris hat zehn Wasserstoffbusse nach Oberbayern geliefert. Die Fahrzeuge werden zunächst auf verschiedenen Strecken im Raum München und Ebersberg eingesetzt.

Fünf der Solaris Urbino 12 Hydrogen gehen an den Busbetrieb Busreisen Ettenhuber, weitere fünf H2-Busse an das Omnibusunternehmen Martin Geldhauser. In Abstimmung mit den Landkreisen München und Ebersberg sowie dem Münchner Verkehrsverbund (MVV) sollen die Fahrzeuge zunächst auf verschiedenen Strecken eingesetzt werden, um möglichst viel Erfahrung bezüglich Streckenlänge, Witterung, Auslastung und anderen Variablen zu sammeln.

Der reguläre Betrieb startet im Herbst 2023, zeitgleich mit der Fertigstellung der derzeit im Bau befindlichen Wasserstofftankstellen auf den Betriebshöfen von Geldhauser und Ettenhuber. Laut Solaris werden beide Stationen ausschließlich mit grünem Wasserstoff versorgt, der aus erneuerbaren Energiequellen in Pfeffenhausen bei Landshut hergestellt wird.

Nach Angaben von Solaris haben alle Busse eine ähnliche Ausstattung. Sie verfügen über eine Brennstoffzelle mit 70 kW Leistung und können bis zu 1.560 Liter Wasserstoff in ihren Tanks mitführen. Das ermöglicht eine Reichweite von 350 Kilometern. Zudem sind sie mit einer „relativ kleinen Solaris-Hochleistungs-Traktionsbatterie“ ausgestattet, die die Brennstoffzelle in Zeiten des Spitzenstrombedarfs unterstützt.

Jeder der Busse bietet 34 Sitzplätze und ist mit dem „MobilEye Shield+“-System ausgestattet, welches unter anderem den toten Winkel überwacht. Zudem verfügt das System über eine Verkehrszeichenerkennung, Spurhalteassistenten und einen Bremsassistenten, um den Fahrer zu unterstützen.

Beide Unternehmen hatte die H2-Busse im vergangenen Jahr bei Solaris bestellt. Damals hieß es, dass die Fahrzeuge bis März 2023 ausgeliefert werden. Der Grund für die Verzögerung ist nicht bekannt.
solarisbus.com

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