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Ford liefert F-150 Lightning in Europa aus / Tesla-Produktion Grünheide läuft an

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Herzlich Willkommen zum „eMobility update“. In Grünheide läuft die Tesla-Produktion wieder und mit dem Ford F-150 Lightning rollt jetzt ein amerikanischer Riesen-Stromer auf europäische Straßen. Parallel will eine Gruppe von Autobauern dem Supercharger-Netz von Tesla in Nordamerika etwas entgegensetzen.

1 – Tesla-Produktion in Grünheide läuft wieder

Im deutschen Tesla-Werk lief gestern die Produktion planmäßig wieder in vollem Umfang an. Zuvor hatte es wegen fehlender Teile eine rund zweiwöchige Zwangspause gegeben. Seit dem 29. Januar wurde in Grünheide kein Tesla Model Y mehr produziert. Hintergrund waren nicht Umbauarbeiten im Werk selbst, sondern ein Problem in der Lieferkette: Durch die Angriffe der jemenitischen Huthi-Rebellen auf Handelsschiffe im Roten Meer haben viele Transporte aus Asien den Umweg um den afrikanischen Kontinent herum genommen anstatt durch das Rote Meer und den Suez-Kanal auf kürzerem Weg nach Europa zu kommen.

2 – Belgien: E-Auto-Prämie gibt es nur noch 2024

Die belgische Regierung hat die Neuauflage der Prämie für den Kauf von Elektroautos bekannt gegeben. Allerdings soll es diese nur noch in diesem Jahr geben. Zuvor hatte die Regierung angekündigt, diese auch 2025 und 2026 zu gewähren. Wie auch in den Jahren zuvor gilt in Belgien: Für neue Stromer mit einem Listenpreis unter 40.000 Euro gibt es einen Bonus von 5.000 Euro. Für gebrauchte E-Autos gibt es bis zu 3.000 Euro vom Staat, wenn das Fahrzeug ursprünglich weniger als 60.000 Euro gekostet hat.

3 – Ford liefert erste F-150 Lightning in Europa aus

Ford hat die Auslieferungen seines F-150 Lightning in Europa gestartet. Die ersten Übergaben des vollelektrischen Pickups an europäische Kunden fanden in Norwegen statt. So hat es zumindest Ford-CEO Jim Farley in einem Social-Media-Post verkündet. „Aufregend zu sehen, dass unsere Ford-Kunden in Norwegen ihre Lieferungen in Empfang nehmen können. Wir hoffen, dass Ihr neuer F-150 Lightning Ihnen gute Dienste leistet“, antwortete Farley auf einen Tweet des norwegischen Ford-Chefs.

4 – Autobauer bringen US-Ladenetz Ionna an den Start

Das im Juli 2023 von sieben großen Autoherstellern angekündigte Joint Venture zum Aufbau eines Schnellladenetzwerks in Nordamerika hat jetzt die Genehmigung der Regulierungsbehörden erhalten. Und nimmt nun offiziell den Betrieb auf. Dabei geht die Antwort der Autobauer auf das Supercharter-Netz von Tesla unter dem Namen Ionna an den Start. Erste Schnelllader sollen noch in diesem Jahr in den USA eröffnet werden. Ionna will in Nordamerika mindestens 30.000 Schnellladepunkte aufbauen.

5 – Logistiker TST und Versorger EWR planen eigenes E-Lkw-Ladenetz

Und noch eine Meldung gibt es aus der Ladeinfrastruktur-Welt – aber für Lkw: Das Logistikunternehmen TST aus Worms will zusammen mit dem rheinhessischen Stromversorger EWR insgesamt 150 Millionen Euro in den Aufbau von Schnellladestationen für E-Trucks in Deutschland investieren. Die Ladestationen entlang von Autobahnen sollen öffentlich zugänglich sein. Die Partner gründen dafür ein Joint Venture und wollen bis Ende 2025 bundesweit 41 Ladestationen mit einer Leistung von bis zu 400 Kilowatt errichten.

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