Ordnungsamt Spandau beschafft sieben E-Autos

Das Ordnungsamt Spandau ersetzt seine bisherigen Fahrzeuge durch sieben Elektroautos. Die neue E-Flotte des Ordnungsamtes besteht aus sechs Pkw der Marke Renault und einem Kleinbus von VW.

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Bild: BA Spandau

Die genauen Modelle werden in der kurzen Pressemitteilung des Bezirksamts Spandau nicht genannt, auf dem Pressefoto sind allerdings zwei Renault Scénic E-Tech Electric zu sehen. Da die Fahrzeuge laut der Mitteilung auf mehr als 600 Kilometer Reichweite kommen, handelt es sich um Exemplare mit der großen 87-kWh-Batterie. Bei dem „Kleinbus von VW“ gibt es nur die Info, dass es sich um einen „8-Sitzer Kleinbus von Volkswagen mit einer Reichweite von 416 Kilometern“ handelt. Auf Anfrage von electrive spezifiziert das Bezirksamt Spandau, dass es sich um einen e-Transporter T7 Kombi handelt. Dessen kombinierte WLTP-Reichweite ist zwar geringer, die 416 Kilometer Reichweite entsprechen dem WLTP-City für den Verbrauch innerorts.

Die sieben Elektroautos ersetzen die bisherigen Verbrennerfahrzeuge, deren Leasingverträge auslaufen. Die Fahrzeuge werden laut dem Bezirksamt Spandau vor allem vom Außendienst, aber auch von der Veterinär- und Lebensmittelaufsicht und dem Fachbereich Gewerbeservice und Ordnungsaufgaben genutzt.

„Vor dem Hintergrund des Spandauer Elektromobilitätskonzepts und des Berliner Klimaschutz- und Energiewendegesetzes setzt das Ordnungsamt mit der Umstellung auf Elektromobilität ein deutliches Zeichen für den Klimaschutz“, sagt Tanja Franzke (CDU), Bezirksstadträtin für Jugend und Gesundheit und kommissarisch für Ordnung. „Wir leisten nicht nur einen Beitrag zur CO₂-Reduktion, sondern zeigen auch, dass eine zukunftsfähige Verwaltung auf nachhaltige Technologien baut.“

berlin.de

3 Kommentare

zu „Ordnungsamt Spandau beschafft sieben E-Autos“
Lodi
25.11.2025 um 07:54
Was eine spannende Meldung!
Jürgen
25.11.2025 um 11:27
so, also täglich 600 km Reichweite mit einer Aufladung. Die durchschnittlich mögliche Geschwindigkeit im Berliner Stadtverkehr beträgt 19km/h (Angabe der BVG zu ihren Linienbussen, Ampel, Stau, etc. eingerechnet) Somit können die OA-Mitarbeiter mit dem E-Auto 30 Stunden am Tag durch die Stadt cruisen - wirklich sinnvoll angelegtes Steuergeld, sag ich mal zur "großen Batterie"!
Frank
25.11.2025 um 12:22
Das wäre auf jeden Fall etwas für den Landesrechnungshof. Aber über den Länderfinanzausgleich holt man sich das Geld für solche Investitionen.

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