EnBW eröffnet bundesweit zehn neue HPC-Ladeparks
Die neuen Ladeparks hat die EnBW in Mecklenburg-Vorpommern nahe Dummerstorf (A20) und Wittenburg (A24) eröffnet, in Niedersachsen nahe Sottrum (A1), in Hessen bei Gelnhausen (A66) und in Baden-Württemberg bei Lahr (A5). Außerdem finden sich neue Standorte in Thüringen in Amt Wachsenburg/Neudietendorf (A4/A71) sowie in Nordrhein-Westfalen nahe Ibbenbüren (A30), Duisburg-Neumühl (A42), Büren (A44) und Aachen (A4/ A76).
An den zehn Ladeparks gibt es in Summe besagte 148 neue Schnellladepunkte mit bis zu 400 kW Ladeleistung. Die Standorte in Dummerstorf, Wittenburg, Gelnhausen, Amt Wachsenburg/Neudietendorf, Duisburg-Neumühl können bei Bedarf jeweils erweitert werden. Und: Der Ladepark in Büren ist noch „in der finalen Konstruktionsphase“, wie die EnBW schreibt. Kurz der Blick auf die Standorte im Einzelnen:
- In Dummerstorf gibt es zunächst zwölf HPC-Ladepunkte, erweiterbar auf 18 – und eine Teilüberdachung samt Solardach mit 19 kWp Leistung.
- In Wittenburg stehen acht HPC-Ladepunkte, erweiterbar auf 16 – und eine Vollüberdachung samt Solardach mit 19 kWp Leistung.
- In Sottrum sind 20 HPC-Ladepunkte unter einer Vollüberdachung installiert. Das Solardach bietet 38 kWp Leistung.
- In Gelnhausen gibt es 20 HPC-Ladepunkte, erweiterbar auf 28 – und eine Teilüberdachung samt Solardach mit 19 kWp Leistung.
- In Lahr sind acht HPC-Ladepunkte errichtet worden – unter einer Vollüberdachung samt Solardach mit 19 kWp Leistung.
- In Amt Wachsenburg/Neudietendorf stehen 24 HPC-Ladepunkte bereit – es handelt sich also um einen großen Ladepark, zumal er auf 48 HPC-Anschlüsse erweiterbar ist. Die Vollüberdachung beherbergt eine Solaranlagemit 57 kWp Leistung. Außerdem befindet sich am Standort ein 24/7-EnBW-Shop mit Snacks und Getränken.
- In Ibbenbüren gibt es zwölf HPC-Ladepunkte.
- In Duisburg-Neumühl gibt es zunächst zwölf HPC-Ladepunkte, erweiterbar auf 16 – und eine Teilüberdachung samt bald fertiggestellten Solardach mit 19 kWp Leistung.
- In Büren ist der Standort noch in der finalen Konstruktionsphase. Zurzeit bietet der dortige Ladepark sechs HPC-Ladepunkte, nach der Fertigstellung sollen es zwölf sein.
- In Aachen stehen 20 HPC-Ladepunkte zur Verfügung – unter einer Vollüberdachung samt Solaranlage mit 98 kWp Leistung.
Alle Standorte werden mit 100 Prozent Ökostrom betrieben, verfügen über Beleuchtung und Kameraüberwachung. Wenn logistisch möglich werden sie zudem mit einer Überdachung errichtet. Und gut zu wissen: Seit dem 1. Dezember gelten bei der EnBW neue, leicht niedrigere Ladepreise – alle Details zu den Tarifen und die Hintergründe erfahren Sie hier.
„EnBW-Schnellladeparks sind durch ihre günstige Lage in Autobahnnähe Fixpunkte für das elektrische Laden im Fernverkehr, beispielsweise auf Urlaubs- und Dienstfahrten, aber auch wichtige Ladestandorte für die jeweiligen Regionen“, kommentiert Volker Rimpler, Chief Technology Officer E-Mobility bei der EnBW. Mit mehr als 70 Schnellladeparks entlang der wichtigsten Fernverkehrsrouten sorge die EnBW dafür, dass Fahrerinnen und Fahrer von Elektroautos landesweit bequem, zuverlässig und schnell laden können. Wichtig ist Rimpler zudem, dass durch die neuen Standorte „Lücken im deutschlandweiten Ladenetz“ geschlossen werden und Ladeparks „gezielt nach den Bedürfnissen unserer Kunden“ entstehen.
Aktuell betreibt die EnBW bereits mehr als 8.000 Schnellladepunkte an über 1.700 deutschen Standorten. Bis 2030 sollen es bis zu 20.000 Schnellladepunkte sein, dafür investiert die EnBW bis zu 200 Millionen Euro pro Jahr in den Ausbau des eigenen Hypernetzes.
enbw.com





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