NOW GmbH streicht den Wasserstoff aus ihrem Namen
Die NOW GmbH unterstützt die Bundesregierung seit 2008 in ihren klima- und industriepolitischen Zielen. Ursprünglich gegründet, um das Nationale Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) zu koordinieren, hat die NOW GmbH ihr Portfolio in den vergangenen 18 Jahren in mehrere Richtungen erweitert. Technologisch umfassen ihre Aufgaben heute die Bereiche Wasserstoff, Batterie, regenerative Kraftstoffe – sowohl antriebs- und kraftstoffseitig als auch auf der Infrastrukturseite. Und: Seit Dezember 2019 treibt die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur unter dem Dach der NOW GmbH den Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland voran.
Dagmar Fehler, CEO und Sprecherin der NOW GmbH, kommentiert: „Seit unserer Gründung 2008 unterstützen wir die Bundesregierung bei der Transformation hin zu klimafreundlicher Mobilität. In 18 Jahren haben wir uns als kompetente Partnerin etabliert und unsere Themenfelder stetig erweitert. Die Erreichung der Klimaziele bleibt unsere zentrale Aufgabe. Unser neuer Name bringt dies auf den Punkt: Wir treiben den notwendigen Wandel voran – mit bewährter Fachexpertise, innovativen Lösungen und dem festen Willen, Mobilität nachhaltig zu gestalten.“
Die NOW GmbH agiert dabei stets im Auftrag der Bundesregierung. Jüngst organisierte sie etwa wieder zusammen mit der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur die Berliner LISKON („Ladeinfrastruktur-Konferenz“). Vor allem aber koordiniert die bundeseigene Gesellschaft strategische Projekte mit dem Ziel, Elektromobilität und Ladeinfrastruktur, Wasserstoff- und Brennstoffzellen sowie alternative Kraftstoffe zu etablieren, um damit einen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele zu leisten.
Der neue Claim bringe den Auftrag der NOW auf den Punkt, heißt es: „den Wandel zu einer klimaneutralen Zukunft aktiv voranzutreiben – durch Expertise, die Orientierung gibt und für sichtbare Ergebnisse sorgt“. Neben Name und Logo wurde auch die Website der NOW überholt.
Geführt wird die NOW von einer Geschäftsleitung, die mit dem Ausscheiden von Christoph von Knobelsdorff im September 2024 neu aufgestellt und nun von Dagmar Fehler als CEO und Sprecherin geleitet wird. Sie ist für das operative Tagesgeschäft verantwortlich. Fehler und der zweite Geschäftsführer Thomas Eberhardt (seit Mai 2025) berichten dabei direkt an den Aufsichtsrat als höchste Steuerungsgremium der bundeseigenen Gesellschaft.
Der Aufsichtsrat selbst besteht aus fünf Mitgliedern, die fest von verschiedenen Ministerien entsandt werden. Zwei Vertreterinnen oder Vertreter des BMV und je eine Vertretung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE), des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) sowie des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN). Fest geregelt ist zudem, dass das BMV einen seiner beiden Vertreter zum Vorsitzenden des Gremiums bestimmt. Im Herbst hat vor diesem Hintergrund Jörg Stephan den Posten an der Spitze des Aufsichtsrats übernommen. Dort folgte er auf Heike Seefried.
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