Tesla bietet 3.000 Euro Nachlass bei Model Y mit Heckantrieb

Für den deutschen Markt hat Tesla für zwei Varianten des Model Y einen „Tesla Bonus“ in Höhe von 3.000 Euro aufgelegt – je nach Höhe der kommenden staatlichen Förderung sinkt der Preis so auf bis zu 30.990 Euro. Zusätzlich zum Rabatt durch den Bonus gibt es auch eine Null-Prozent-Finanzierung.

Tesla model y standard min
Bild: Tesla

Die Rabattaktion setzt Tesla selbst in direkten Zusammenhang mit der geplanten Elektroauto-Förderung in Deutschland. „Im Rahmen der aktuellen Fördermaßnahmen für Elektrofahrzeuge in Deutschland setzt der Gesetzgeber neue Impulse, um den Umstieg auf klimafreundliche Antriebe zu unterstützen“, schreibt das Unternehmen in einer Pressemitteiliung. „Diese Förderung richtet sich gezielt an Käufer, die auf zukunftsfähige Technologie setzen.“

Und um „Elektromobilität einer größeren Zielgruppe finanziell zu ermöglichen“, führe man ab sofort den „Tesla Bonus“ ein. Dieser gilt für die beiden Modellvarianten des Model Y, die bis vor Kurzem noch den Namenszusatz „Standard“ getragen haben – also die etwas einfacher ausgestatteten Varianten, die nicht unter dem Label „Premium“ oder „Performance“ laufen. Wichtig: „Dieser Rabatt gilt für alle Kunden, auch die, die von der staatlichen Förderung ausgeschlossen sind und die gewählte Bezahlmethode (Barzahlung, Finanzierung oder Leasing)“, so Tesla. Das Angebot ist ab sofort gültig und bis zum 31. März 2026 verfügbar. Eine Übersicht der Hersteller-Aktionen rund um die neue Förderung finden Sie hier.

Das Model Y Hinterradantrieb ist das Basismodell der Baureihe und bietet mit seinem LFP-Akku eine WLTP-Reichweite von bis zu 534 Kilometern. Derzeit wird diese Variante im Tesla-Konfigurator mit 39.990 Euro geführt, der Preis sinkt im Rahmen der Rabattaktion also vorübergehend auf 36.990 Euro. Und je nach Haushaltseinkommen und Kinderanzahl im Haushalt können noch zwischen 3.000 und 6.000 Euro dazukommen – womit der Preis auf die von Tesla genannten 30.990 Euro sinken könnte. Stichwort ist „könnte“, denn noch ist die Förderrichtlinie nicht finalisiert und es sind noch keine Anträge möglich.

Der „Tesla Bonus“ gilt aber auch für das Model Y Maximale Reichweite Hinterradantrieb – mit bis zu 657 Kilometern nach WLTP die reichweitenstärkste Modellvariante des E-SUV. Diese Version kombiniert den großen Akku der Premium-Modelle mit dem Hinterradantrieb und einer etwas einfacheren (und damit insgesamt leichteren) Ausstattung, denn in der Premium-Ausstattung mit diesem Antrieb sind maximal 622 Kilometer gemäß WLTP möglich. Der Listenpreis liegt bei 46.990 Euro, abzüglich des „Tesla Bonus“ ergeben sich also 43.990 Euro. Je nach Förderung kann dieser Betrag weiter sinken, auf bis zu 37.990 Euro.

Zusätzlich zum Rabatt durch den Bonus verringert Tesla den Zinssatz für Finanzierungen für das Model Y Hinterradantrieb und das Model Y Maximale Reichweite Hinterradantrieb auf null Prozent – „dies gilt auch für Haushalte, die von der staatlichen Förderung ausgeschlossen sind“, teilt der Autobauer mit. „Durch die Kombination aus dem 3.000-Euro-Bonus und dem Wegfall der Zinslast sinkt die monatliche Belastung signifikant.“

Rechnet man den „Tesla Bonus“ mit ein, kann laut einem Rechenbeispiel aus der Mitteilung die Leasingrate auf 399 Euro (Hinterradantrieb) bzw. 499 Euro (Maximale Reichweite Hinterradantrieb) gesenkt werden – bei null Euro Anzahlung, 10.000 Kilometern pro Jahr und 48 Monaten Laufzeit. „Entscheiden sich förderfähige Käufer dazu ihre staatliche E-Auto-Förderung von bis zu 6.000 Euro als Anzahlung einzubringen, sinkt die monatliche Belastung auf 256 Euro für das Model Y Hinterradantrieb“, rechnet Tesla vor. Das gilt natürlich auch für nicht-förderfähige Haushalte, die eine Anzahlung von 6.000 Euro leisten. Je nach Anzahlung, Laufleistung und Laufzeit des Vertrags können die Monatsraten aus diesem Beispiel natürlich stark variieren.

Quelle: Info per E-Mail (Mitteilung), tesla.com (Konfigurator)

8 Kommentare

zu „Tesla bietet 3.000 Euro Nachlass bei Model Y mit Heckantrieb“
Efahrer
13.02.2026 um 17:53
Tesla wird immer mehr zur Billigmarke und kann seine Sparvarianten zurecht nur noch mit hohen Rabatten in den Markt drücken. Mangels neuer Modelle und dem schwächelnden Heimatmarkt könnte es tatsächlich bald vorbei sein. Dann kam sich Elon ja noch mit vollem Einsatz bemühen, seine Roboter an den Mann zu bringen. ;)
Philipp
16.02.2026 um 18:16
für gut 30k ist dieses Fahrzeug dann aber definitiv das meiste Auto was man auf dem deutschen Markt kaufen kann. das ist dann schon ein sehr sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis.
Silverbeard
14.02.2026 um 00:01
Tesla hat von vorneherein geplant, Effizienzvorteile bei der Produktion an die Kunden weiterzugeben. Ich wüsste nicht, dass Tesla eine Luxusmarke sein will oder wollte An der Technik oder Verarbeitungsqualität ändert sich dadurch ja nichts.Und nein, so schnell wird es nicht vorbei sein. In China verkauft Tesla nach wie vor gut und das Model Y ist trotz hohem Preis (für chinesische Verhältnisse) eins der meistverkauften Fahrzeuge.
Branchenkenner
15.02.2026 um 04:27
Die geben nichts an die Kunden weiter. Die verkaufen einfach nur immer weniger und müssen mit den Preisen runter
Thomas Haseloff
13.02.2026 um 21:45
Die Premium haben sie aber quasi teurer gemacht durch erhöhung der Zinsen für die Finanzierung (von 0,99 auf 1.99)
MWF
16.02.2026 um 07:54
Wer jetzt nicht zuschlägt ist selbst schuld.
sig
16.02.2026 um 12:41
Bürokratie Abbau ala CDUcsu
Stephan K.
16.02.2026 um 15:21
Ich finde es wirklich nicht zielführend, dass derzeit bei jeder Preisangabe immer die "bis zu 6.000 Euro Förderung" mit einberechnet werden. Siehe dieser Artikel und das "sinkt der Preis so auf bis zu 30.990 Euro". Liebes electrive.net-Team: Lasst das, das ist unrealistisch! Ein Haushalt mit weniger als 45.000 Euro zu versteuerndem Jahreseinkommen wird keinen Tesla-Neuwagen für 31.000 Euro kaufen. Die sollten sich einen gebrauchten ID.3 oder von mir aus auch einen gebrauchten Tesla kaufen, oder vielleicht einen neuen Dacia Spring oder Opel Frontera. Tatsächlich werden sie mehrheitlich wohl einen gebrauchten Verbrenner kaufen, weil diese Haushalte meist keine eigene Lademöglichkeit haben.

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