Lettland will 40 Millionen Euro für E-Auto-Kaufprämie reservieren
Die Konsultationsphase für den neuen Programm-Entwurf geht bis zum 24. Februar. Anschließend soll die Regierung die Förderung beraten. Das zuständige Ministerium gibt an, das neue Subventionsprogramm „angesichts des großen öffentlichen Interesses und der Erfolge des vorherigen Programms“ entwickelt zu haben. 2021 hatte Lettland erstmals ein zehn Millionen Euro schweres Förderprogramm initiiert und dieses anschließend um weitere 20 Millionen Euro aufgestockt.
Nach dem Willen des lettischen Ministeriums für Klima und Energie soll das Nachfolgeprogramm bis Ende 2029 laufen – oder bis die Mittel in Höhe von 40 Millionen Euro erschöpft sind. Die Fördersummen sollen sich dabei geringfügig von denen des vorherigen Programms unterscheiden. Im Entwurf werden aktuell 4.000 Euro für den Kauf eines BEVs, PHEVs oder FCEVs sowie 3.000 Euro für einen entsprechenden Gebrauchtwagen genannt. Auch eine bestehende Abwrackprämie in Höhe von 2.000 Euro soll es weiter geben.
Besonders gefördert werden sollen zudem Familien mit drei oder mehr Kindern bzw. Familien mit behinderten Kindern. Diese verfügen in Lettland über ein sogenanntes Ehrenfamilienzertifikat, mit dem sich die Fördersummen auf 5.000 bis 9.000 Euro erhöhen.
„Elektroautos stärken die lettische Wirtschaft, indem sie die Abhängigkeit von Benzin und Diesel verringern“, betont Kaspars Melnis, Lettlands Minister für Klima und Energie. „Das große Interesse der Bevölkerung, insbesondere die rege Teilnahme kinderreicher Familien am bestehenden Förderprogramm für den Kauf von Elektroautos und Plug-in-Hybriden, bildet die Grundlage für die Entwicklung des neuen Förderprogramms.“
Zur bisherigen Subventionierung bilanziert das zuständige Ministerium, dass mit den bisher ausgeschütteten 30 Millionen Euro rund 6.400 Fördernehmer unterstützt wurden, darunter 1.281 Inhaber des genannten Ehrenfamilienzertifikats. Somit seien 34 Prozent der aktuell in Lettland zugelassenen Elektroautos (Stand: 1. Januar) staatlich gefördert worden, heißt es.
eng.lsm.lv, kem.gov.lv (auf Lettisch)





0 Kommentare