Mercedes benz cla 250fahrbericht
Bild: Sebastian Schaal
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Mercedes CLA 250+ im Test: Wie gut ist er wirklich?

Der Mercedes CLA hatte schon vor seinem Marktstart viele Vorschuss-Lorbeeren erhalten und auch in ersten Tests gut abgeschnitten. Doch ist das gerechtfertigt und kann die Elektro-Hoffnung von Mercedes auch im electrive-Test überzeugen?

Der Mercedes-Benz CLA mit EQ-Technologie ist das beste jemals getestete Auto im Einzeltest der „Auto, Motor und Sport“. Bestes Auto, nicht nur Elektroauto. Kein Benziner, Diesel oder Hybrid von Premium- oder Luxusmarken hat eine höhere Punktzahl im AMS-Einzeltest erhalten als der elektrische CLA. 678 Punkte hat die AMS-Redaktion zuvor noch an kein anderes Fahrzeug vergeben.

Dass dieser Testbericht hier nicht vorbei ist, liegt nicht nur daran, dass die AMS die Allrad-Version CLA 350 4MATIC getestet hat und ich die reichweitenstärkste Version CLA 250+. Sondern auch an der Tatsache, dass das beste jemals getestete Auto ja in quasi allen Kategorien voll und ganz überzeugen müsste – vom Antrieb (bei E-Autos samt Ladeverhalten) über das Fahrwerk bis hin zur Qualität und Verarbeitung sowie sonstigen großen und kleinen Features. Und genau das hat der CLA im electrive-Test – so viel sei vorab verraten – eben nicht.

Auch meine Erwartungen an den CLA waren hoch. Nicht nur aufgrund des Testergebnisses in der „Auto, Motor und Sport“, sondern weil ich das Fahrzeug und dessen Entwicklung schon lange begleitet habe. Bei einem Technologie-Workshop im Herbst 2024 im Werk Sindelfingen hatte Mercedes schon den Antrieb und das Batteriekonzept des damals noch kommenden CLA und der zugrundeliegenden Plattform MMA (Mercedes Modular Architecture) vorgestellt. Und dabei den CLA selbstbewusst als das „Ein-Liter-Auto für die Elektromobilität“ angekündigt – alles sollte auf Effizienz getrimmt sein, ohne den typischen Nutzwert eines CLA zu beeinträchtigen.

Und auf dem Papier kann sich der Testwagen durchaus sehen lassen: Der Akku aus NMC-Zellen bietet 85 kWh nutzbaren Netto-Energiegehalt und bis zu 792 Kilometer Reichweite nach WLTP – je nach Ausstattung kann dieser Wert aus dem Normtest auch etwas niedriger ausfallen. Der Testwagen war aber nicht „volle Hütte“ ausgestattet, sondern kam etwa nur auf 18 Zoll großen Alufelgen daher und auch das optionale Beifahrer-Display war nicht verbaut. Die Mercedes-Aufpreisliste gibt da noch deutlich mehr her, was entweder direkt (z.B. weniger aerodynamische Felgen-Designs) oder über das zusätzliche Gewicht indirekt die (Norm-)Reichweite senkt. Der 200 kW starke Antrieb an der Hinterachse samt Zwei-Gang-Getriebe (für eine bessere Effizienz) soll unabhängig von der Ausstattung zur hohen Reichweite beitragen.

Nach der ersten Testfahrt ist bei mir persönlich nach all den Vorschusslorbeeren und Ankündigungen allerdings etwas Ernüchterung eingekehrt. Keine Frage, mit Außentemperaturen um die zehn Grad und den auf dem Testwagen montierten Winterreifen waren die Voraussetzungen für neue Verbrauchsbestwerte nicht ideal. Dass nach etwa 210 Kilometern Fahrt (größtenteils Autobahn im Eco-Modus mit Reisetempo 120 km/h) der Ladestand von 91 auf 44 Prozent gesunken war, hatte mich dann doch etwas überrascht. 47 Prozent von 85 Kilowattstunden sind recht genau 40 kWh für 210 Kilometer. Oder anders ausgedrückt: 19,0 kWh/100km Verbrauch bei nicht ganz optimalen, aber auch nicht außergewöhnlichen Bedingungen. Nach einem „Ein-Liter-Auto für die Elektromobilität“ sah der erste Eindruck nicht gerade aus.

Der Verbrauch ist gut – aber nicht sehr gut

In weiteren Testfahrten mit Kurzstrecken, Landstraßen und auch erneuten Autobahn-Etappen kamen zwar etwas niedrigere Verbräuche heraus, aber auch diese lagen meist im Bereich von 17-18 kWh/100km. Das sind für ein Auto dieser Größe und Leistung keine schlechten Werte, aber auch nichts, was nicht mit anderen effizienten Elektroautos wie einem Hyundai Ioniq 6 oder Tesla Model 3 ebenfalls möglich gewesen wäre – gefühlt, nicht im direkten Vergleich gemessen. Allerdings muss ich rückblickend sagen, dass hier eventuell die Winterreifen eine größere Rolle gespielt haben könnten: Im Austausch mit einem Journalisten-Kollegen habe ich später erfahren, dass jener Kollege mit exakt diesem blauen CLA ebenfalls einen Autobahn-Verbrauch von 17-18 kWh/100km ermittelt hatte – allerdings mit Reisetempo 150 und nicht wie ich mit 120 im Eco-Modus. Neben den etwas höheren Außentemperaturen in seinem Test-Zeitraum war der CLA bei ihm schon mit Sommerreifen ausgestattet. Das scheint hier einen spürbaren Unterschied zwischen einem ordentlichen und einem sehr guten Verbrauch auszumachen!

Wenn man mit meinem Testverbrauch rechnet, ergeben sich bei 85 kWh Netto-Energiegehalt etwa 485 Kilometer reale Reichweite mit einer vollen Akkuladung oder 340 Kilometer im Bereich von zehn bis 80 Prozent Ladestand, also dem typischen Langstrecken-Fenster. Auf solchen Langstrecken soll dem CLA auch seine hohe Ladeleistung von bis zu 320 kW helfen, effizient zu sein – „Zeit-effizient“, wie es Mercedes bei dem Tech-Workshop 2024 selbst genannt hatte. Und tatsächlich: Für die knapp 600 Kilometer lange Strecke von Düsseldorf nach Berlin (mit knapp 80 Prozent im Akku zum Start) will der CLA nur ein einziges Mal laden – und das auch nur elf Minuten lang. Dann würde man aber mit einem recht leeren Akku in Berlin ankommen. Stellt man also den Slider fix auf 50 Prozent Ladestand bei Ankunft, kalkuliert das System einen zweiten Ladestopp wenige Kilometer vor der Ankunft ein. Mit erneut elf Minuten Ladezeit soll das Ziel am Brandenburger Tor nun mit jenen 50 Prozent im Akku erreicht werden. Mit unter 15 Minuten Ladezeit vom Rheinland nach Berlin kann sich das schon sehen lassen. Mit nur elf Minuten Beine vertreten nach über sechs Stunden Fahrt dann mit halb voller Batterie am Ziel anzukommen, ist ebenfalls top!

Dass der CLA eher zwei kurze Ladestopps einplant als einen längeren hat einen guten Grund: die Ladekurve. Angegeben ist das Auto mit einer Peak-Leistung von 320 kW, doch diese liegt wohl nur sehr kurz bei einem niedrigen Ladestand an – im Test gesehen habe ich die 320 kW auf dem Display nie, bei 305 kW in der Spitze war Schluss. Von diesem Niveau aus fällt die Ladeleistung dann kontinuierlich ab. Bei 50 Prozent Ladestand sind es noch knapp unter 200 kW, bei 80 Prozent dann unter 100 kW. Soll heißen: Während es von zehn auf 30 Prozent nur knapp fünf Minuten gedauert hat, vergehen für den gleichen Hub von 60 auf 80 Prozent schon rund neun Minuten. Es kann auf langen Strecken mit mehreren Ladestopps also schneller sein, häufiger die höheren Ladeleistungen bis 60 Prozent Ladestand (in unserem Test knapp 160 kW) auszunutzen als weniger oft, aber dafür länger zu laden. Wer dennoch Pausen von 20-30 Minuten bevorzugt, kann einfach etwas länger an der Ladestation stehen bleiben – die Routenplanung passt die Navigation einfach an den höheren Ladestand an.

Am Ende hat der Test-Ladevorgang von sechs auf 82 Prozent 23 Minuten und 25 Sekunden gedauert – Mercedes selbst gibt 22 Minuten für zehn bis 80 Prozent an, unser Test passt also. Und das, obwohl wie erwähnt die 320 kW Spitzenleistung gar nicht erreicht wurden – was mich selbst etwas überrascht hat. Denn Mercedes gibt jederzeit über das Display sehr transparent an, welche Ladeleistung im Moment möglich ist und welche Faktoren die Ladeleistung einschränken. So waren bei der Anfahrt zur Ladesäule 220 kW möglich, eingeschränkt aufgrund der Temperatur. Mit der laufenden Vorkonditionierung konnte ich im Display zuschauen, wie die mögliche Ladeleistung stieg und kurz vor Ankunft auf 220 von 320 kW umsprang. Angeschlossen hatte ich den CLA an einen Ladepunkt mit bis zu 400 kW Leistung und ich war alleine am ganzen Standort – die Leistung musste also nicht geteilt werden. Und dennoch wurden „nur“ 305 kW erreicht. Kein Beinbruch, aber wir reden hier über das beste jemals getestete Auto!

Von der AMS gelobte Punkte wie das „gekonnt abgestimmte Fahrwerk“, das „sowohl exzellenten Fahrkomfort als auch agiles Fahrverhalten in Kurven“ biete, kann ich auch voll und ganz nachvollziehen. Und nicht nur mit dem Fahrwerk, sondern auch dem Ladeverhalten ist der CLA voll und ganz langstreckentauglich. Und dennoch gibt es beim CLA Dinge, die der auf Messwerte ausgelegte AMS-Test nicht vollumfänglich erfassen kann, die in Summe den CLA aber sicher nicht zum besten Auto machen, das ich jemals gefahren bin.

Da wäre etwa das Platzangebot. Mit 4,70 Metern ist der CLA wahrlich kein kleines Auto. Allerdings kann er aufgrund seiner Mischplattform (eine Hybrid-Version mit elektrifiziertem Benziner wird folgen) nicht die Vorteile bei der Raumaufteilung ausspielen, wie es Elektroautos auf Basis einer reinen E-Plattform können. Auf den beiden vorderen Plätzen ist das Platzangebot völlig okay, aber auch nicht betont luftig. Auf den Rücksitzen geht es aber schon spürbar beengter zu und da die hinteren Türen nicht so weit öffnen, ist auch der Einstieg etwas erschwert. Wenn häufiger Erwachsene auf der Rückbank mitfahren sollen, ist zumindest die Limousinen-Version des CLA mit der Coupé-artig abfallenden Dachlinie nicht das optimale Auto. Der CLA Shooting Brake mit Kombi-Heck könnte dann etwas mehr Kopffreiheit bieten. Oder wenn es eine effiziente Elektro-Limousine sein soll, vielleicht der Hyundai Ioniq 6. Der bietet hinten deutlich mehr Platz als der Mercedes, was sich auch bei der Beinfreiheit für die Mitfahrer hinten bemerkbar macht.

Reine E-Autos haben ein besseres Platzangebot

Und auch beim sonstigen Nutzwert bleibt der CLA eher durchschnittlich. Der Kofferraum fasst 405 Liter und ist über den recht kleinen Stufenheck-Kofferraumdeckel nur bedingt gut zugänglich – das ist aber auch beim Ioniq 6 und Model 3 so. Das zusätzliche Staufach unter dem Kofferraumboden fällt im CLA aber deutlich kleiner aus als etwa beim Model 3. Immerhin kann der CLA mit einem 101 Liter großen Frunk unter der Fronthaube punkten.

Im Innenraum sind die Ablagen jedoch nicht ganz so praktisch. Die Mittelkonsole wird von zwei mittig platzierten Cupholdern dominiert. Nach vorne in Richtung Touchscreen gibt es eine induktive Ladeschale für ein Smartphone, dahinter unter der Armlehne ein verschlossenes Fach. Eine einfache Möglichkeit, nach dem Einsteigen das Portemonnaie oder den Schlüsselbund abzulegen, gibt es also nur im Cupholder oder der Smartphone-Ladeschale – die ja eigentlich für andere Dinge gedacht sind. Das recht weit hinten liegende Fach unter der Armlehne ist für „Mal eben was ablegen“ nicht bequem erreichbar, selbiges gilt auch für das Ablagefach unter der frei schwebenden Mittelkonsole – dieses Fach befindet sich in einer Position, die während der Fahrt oder beim Ein- und Aussteigen nicht gut zugänglich ist.

Besondere Aufmerksamkeit hat hier der Cupholder verdient: Meine übliche Trinkflasche, wie sie in sehr viele Cupholder von Testwagen gepasst hat und eigentlich auf Flaschenhalter an Fahrrädern ausgelegt ist, wurde nicht gut gehalten und hat die ganze Zeit gekippelt. Bei jedem Beschleunigen, Verzögern und Lenken hat sich die Flasche in der Mittelkonsole bewegt. Zwar hat Mercedes ein kleines, federgestütztes Plastik-Hebelchen entwickelt, das auf Knopfdruck ausgefahren werden kann, um die Flasche an Ort und Stelle zu halten. Nur leider hat die Kraft der Feder die Flasche nur in Fahrtrichtung gehalten, nicht aber in Kurven – dort ist sie weiterhin gekippelt. Und wir reden hier von einer großen Trickflasche und nicht einer schmalen Getränkedose oder einem kleinen Kaffeebecher. Warum Mercedes auf dieses nicht gerade hochwertig wirkende Plastik-Hebelchen setzt anstatt auf Gummi-Noppen, erschließt sich mir nicht.

A propos hochwertig: An sich ist der CLA im Innenraum gut verarbeitet, auch wenn ich persönlich mir nicht die weiß-schwarze Konfiguration des Testwagens mit silbernen Elementen bestellen würde. Die helleren Teile an den Sitzwangen und Türverkleidungen wirkten doch etwas empfindlicher. Wie erwähnt, war unser Testwagen nicht mit dem zusätzlichen Beifahrer-Display ausgestattet, sondern nur mit dem serienmäßigen 10,25-Zoll-Touchscreen in der Mitte. Anstelle des Beifahrer-Displays ist dann eine Glas-Blende mit dezent beleuchteten Mercedes-Sternen verbaut. Optisch ist die große, aber doch tote Fläche nicht ganz mein Fall, die breite Fuge zum Deckglas des mittigen Touchscreens auch nicht – aber Geschmäcker sind verschieden. Bei flach stehender Sonne kann die große Glasfläche aber spiegeln und das unabhängig davon, ob es nur die Zierblende ist oder das funktionsfähige Display.

Die Bedienung des Touchscreens ist kein Problem – wer schonmal einen halbwegs modernen Mercedes gefahren ist, wird sich auch im CLA zurecht finden. Elemente wie die Klima-Steuerung bleiben immer am unteren Bildschirmrand sichtbar, in der Karten-Ansicht zum Beispiel sind auch Funktionen wie die Musik-Steuerung oder das verbundene Smartphone schnell erreichbar, aber auch die App-Übersicht oder die Fahrzeug-Einstellungen sind nur einen Klick entfernt. Etwas anders sieht es bei den Bedienelementen am Lenkrad aus: Hier sind noch Touch-Flächen verbaut, von denen sich zum Beispiel VW gerade wieder verabschiedet. Selbst wenn man mit der Bedienung der Touch-Slider und -Tasten gut zurechtkommt: Die schwarzen Hochglanz-Flächen, die man zur Bedienung berühren muss, ziehen Fingerabdrücke und Staub einfach an. Und wie Volkswagen beim MEB hat auch Mercedes im CLA in der Fahrertüre zwei Fensterheber eingespart: Statt vier Schaltern gibt es nur noch zwei und eine (hochglanz-schwarze) Touch-Fläche zum Umschalten auf die hinteren Seitenfenster. Das nervt im Alltag mehr als es vermutlich an Cent-Beträgen spart – hier geht es um einen Mercedes und nicht um ein Spar-Modell.

Mercedes benz cla 250fahrbericht
Bild: Sebastian Schaal

Weggespart wurden übrigens auch die Haltegriffe im Dachhimmel und die dort meist versteckten Kleiderhaken. Den Kleiderhaken hat Mercedes stattdessen an der B-Säule angebracht – und wohl auf der To-do-Liste abgehakt, ohne das Feature ernsthaft zu testen. Denn auch wenn der CLA bis zur Premiere der anfangs nicht geplanten, aber inzwischen angekündigten A-Klasse das Einstiegsmodell in die Markenwelt der Stuttgarter bildet, wird die Mercedes-Kundschaft vielleicht doch das ein oder andere Mal mit Sakko oder Blazer unterwegs sein. Will man aber zum Beispiel ein Anzugsakko an dem Kleiderhaken aufhängen, wird das nicht nur mit Kleiderbügel extrem unpraktisch, sondern das Sakko hängt auch bis in den Türbereich hinab. Als ich im Testzeitraum einen Anzug aus der Reinigung abholen musste, war die einzig praktikable Möglichkeit, das Kleidungsstück komplett über die Rückbank zu legen. Aufhängen? Keine Chance.

Fazit

Je nach Betrachtungsweise ist der CLA ein gutes bis sehr gutes Elektroauto. Reichweite und Ladezeiten können sich sehen lassen, Mercedes setzt hier aber keine neuen Maßstäbe, wie es die vollmundige Ankündigung des „Ein-Liter-Autos für die Elektromobilität“ erwarten lassen würde. Aber die Werte sind mehr als gut genug, um die Bedürfnisse der meisten Autofahrer ohne große Einschränkungen zu erfüllen. Ob das aber ausreicht, um zum Beispiel noch 2030 Kunden zu überzeugen, wenn ein etwas größerer, aber günstigerer Xpeng P7+ jetzt schon in nur zwölf Minuten auf 80 Prozent laden kann, wird sich noch zeigen – vielleicht hat Mercedes für weitere Modelle oder ein irgendwann anstehendes Facelift noch etwas in der Hinterhand.

So sehr Antrieb und Fahrwerk auch überzeugen, gibt es beim CLA aber auch die erwähnte Vielzahl an kleineren bis größeren Kritikpunkten, derer man sich bewusst sein sollte. Das Raumangebot wird vielleicht die kommende Elektro-C-Klasse erst so richtig lösen können, die nicht auf der Mischplattform MMA basiert, sondern sich der Technologie des GLC EQ bedient. Vielleicht bekommt Mercedes dann auch einen Cupholder hin, in dem Standard-Trinkflaschen nicht kippeln. Solche Alltagsdinge würde ich zum Beispiel vom besten jemals getesteten Auto erwarten.

23 Kommentare

zu „Mercedes CLA 250+ im Test: Wie gut ist er wirklich?“
Pse
12.04.2026 um 13:38
Bei meiner Testfahrt war das Geräuschniveau um Welten schlechter als bei meinem 4 Jahre alten Enyaq, was mich nach allen den Tests doch wirklich überrascht hat. Die Mittelkonsole ist zu gross für das Auto. Antrieb top, aber ansonsten sitzt man in einem Handy, wie es die Chinesen wahrscheinlich bevorzugen. MB hat es mit den Sternen und Displays wirklich übertrieben. Ansonsten bitte nicht jedem Pano aufzwingen und die normalen Türgriffe würden ich auch bevorzugen. Aber Innegeräusch war zu hoch und deswegen wird es kein CLA geben.
Hans
13.04.2026 um 03:05
Tests sagen eigentlich alle das Gegenteil, der CLA ist extrem leise
Stefan Endres
12.04.2026 um 15:37
Das mit dem Innengeräusch kann ich nicht nachvollziehen. War bei meiner Testfahrt auch noch bei hohen Geschwindigkeiten völlig akzeptabel.
Pse
13.04.2026 um 06:49
Ich war auch überrascht, eigentlich war mir klar das es ohne Doppelverglasung nicht so gut funktionieren wird aber wir haben dasselbe Fahrzeug zu zweit gefahren und das Ergebnis was eindeutig. Es gab Geräusche von unten, von der Seite und bei Tempo sogar vom Pano. Vielleicht Einzelstück, aber auf Sommerreifen mit fast null km auf dem Tacho.
Simon
12.04.2026 um 16:51
Der Innenraum ist extrem billig: Touchflächen, nur zwei Fensterheber, die dicken Displayränder, die Plastikblende mit Sternen usw. Der GLC EQ ist im Innenraum schon hochwertiger, da wurde nicht so viel gespart. Ein Model 3 hat im Innenraum spührbar mehr Platz und so clevere Funktion wie den Frunk mit einem Knopf zu öffnen (das hat der GLC) gibt es leider auch nicht. Würde man bei Mercedes etwas cleverer entwickeln und weniger sparen, dann wäre das ein Top Auto. Der i3 ist technisch dem CLA bei Akkugröße und Ladeleistung überlegen.
Stefan Mahlau
12.04.2026 um 18:06
So, so, angeblich ist es also eine "Tatsache, dass das beste jemals getestete Auto ja in quasi allen Kategorien voll und ganz überzeugen müsste"!? ... Was für eine komplett unsinnige Annahme, DENN DIE SUMME!!! DER PUNKTE !!! macht es zum besten jemals getesteten Auto!!! Junge, Junge, Junge ...
BEVdev
13.04.2026 um 07:58
Wie kann man am Sonntagabend so unentspannt sein? Schlechtes Wochenende gehabt?
Jörg
12.04.2026 um 19:22
1-Liter-Auto (bei konstant 80 vielleicht), EQ-Technologie (konnte bisher keiner erklären was das genau ist), das beste jemals getestete Auto - ja klar... da ist der Herr Tester wohl auf viel bezahltes Marketing-Geschwurbel reingefallen...
Battie
19.04.2026 um 11:35
Ist er eben nicht und nennt klar die Differenz zwischen Realität und Marketinggeschwurbel. Zum einen wird der Grund ausgemacht, warum das alles wohl nicht so ganz hinhaut mit den Top-Qualitäten: nämlich das von der Technologieoffenheits-Philosophie getriebene Mischplattform-Konzept; ungünstig, teuer - dann musste eben an anderer Stelle gespart werden. Dass das BMW dennoch bis jetzt besser hinbekam, liegt vielleicht daran, dass sie von Anfang an (vom i3 abgesehen) erfolgreich darauf gesetzt haben, weshalb sich die Kosten mehr in Grenzen hielten. Zum anderen weiß jeder, dass beim Elektroantrieb die Effizienz-Spielräume von vorn herein begrenzt sind. Wunder können da nicht erwartet werden bei ähnlicher Fahrzeuggröße sowie -gewicht. Ladetempo und Reichweite sind überdies für alle jene relativ, die nicht häufig Langstrecke fahren und zu Hause laden, das wurde richtig und wichtig schon von anderen Kommentatoren angemerkt.
BEVdev
12.04.2026 um 19:34
Da hat wohl die Größe des Blumenstraußes zu Weihnachten den größeren Einfluss bei der Bewertung gespielt als die tatsächlichen Qualitäten des Autos. Ja, wir alle wünschen uns sehnlichst ein überzeugendes Elektroauto aus Deutschland. Aber ein auf einer Mischplattform zusammengeschustertes Auto, dessen Frontdesign mich an die Lesebrille meiner Oma erinnert, und das ab 55.000€ nackt zusammenkonfiguriert werden darf, müsste schon mehr bieten als einen kurzen Ladepeak mit knapp über 300kW, um mich zu überzeugen. Hoffe tlich gibt es genug Kundschaft, für die der Stern auf der Motorhaube Argument genug ist. Sollten bald die 5C LFP Batterien von z.B. CATL und BYD in der Breite in Serienfahrzeugen in Deutschland angeboten werden, wie der vom Autor erwähnte Xpeng, bleibt es für den CLA und den BMW i3 bei einem kurzen Triumph.
Pse
13.04.2026 um 07:11
Bald wird es alles geben. Auch wenn die Chinesen Gas geben und viel Geld in Gigacharger investieren, wird es jemand bezahlen müssen und zwar beim Laden. Ob es dan Wert ist das x fache für das benutzen der Ladesäulen zu bezahlen und blockiergebühren beim pinkeln zu Zahlen wage ich zu bezweifeln. Für einen Dieselfahrer mag es sinn haben aber für jemandem der BEV hat ist klar das man die Fahrzeuge beim Parken und langsam lädt. Egal ob zu Hause oder in der Firma, die infrastruktur ist dafür fast umsonst gegenüber DC charging da der eigentliche charger im Fahrzeug steckt. Ob es unterwegs dan 10 minuten länger braucht spielt meiner Meinung nach keine Rolle, erst richtig dann, wenn man bedenkt das die chinesischen Gurken nicht gerade bei der Efektivität punkten. Ob man dann mehrmals kürzer teuer laden wird oder weniger male billiger und länger - es kommt Zeitlich fast das selbe raus. Ja klar 5 minuten gegenüber 20 ist bedeutend weniger, die Frage ist wieviel es benutzt wird. Nich dazu kommt das man BEV auch unterwegs nur so weit lädt das man zu Parkplatz mit langsam laden ankommt, und nicht voll, wie beim diesel Tanken. Die investitionen in flasch charging sind riesig, meine Meinung nach macht es BYD wegen den investitionen und da es viel eigene Batterie benötigt, die Frage ist ob es sich längerfristig auch lohnt und nicht nur eine wietere differenzierung wie docking station für Drohnen oder Tetris auf den Scheinwerfern zu spielen.
Herbert Wertig
12.04.2026 um 21:39
Danke für diesen wirklichen Praxistest.
Marvin
12.04.2026 um 22:16
Ich will keinen brandgefährlichen NMC Akku mit fragwürdiger Lebensdauer wenn ausschließlich DC Schnelllader genutzt werden. LFP hat die 10 fache Zyklenzahl. Dann hat man genug Reserve und muss den Akku nicht schonen. Xpeng zeigt, wozu der Akku in der Lage ist. Leider hat sich Xpeng für den S7+ entschieden, der nicht wirklich für Deutschland passt. Der S7 wäre die bessere Wahl gewesen. Natürlich wird der Mercedes in Deutschland erfolgreich sein. Dienstwagen Privileg und 0,25% garantieren den Erfolg. Aber wer kauft den als privater Käufer?
Philip
14.04.2026 um 08:22
Ich! Den 200er mit LFP, habe zu Hause eine Wallbox. Tolles Auto, wenn auch nicht perfekt. Dafür mit Charakter. Würde mir niemals ein chinesisches Auto kaufen...egal wie billig die sind!
Robert
14.04.2026 um 15:46
Sehe ich genauso!
Godofgoodfortune
12.04.2026 um 22:47
Der Innenraum ist leider eine Katastrophe: Lenkrad hat Mercedes schon lange verkackt mit den Touch Tasten und Keiner ordentlichen Medien Steuerung (nächster Song). Damit ein absolutes kill Kriterium.Dann sieht der riesen screen einfach kacke aus. Warum nicht das Ding aus der A Klasse, das kleine Display sieht deutlich besser aus.Aber ist wohl für den chinesischen tik tok Markt gemacht. Leider einfsch nur ätzend :(
Charly Kissel
12.04.2026 um 23:06
Schon vor Jahrzehnten wurden Stuttgarter Fahrzeuge vom Stuttgarter Fachblatt über den grünen Klee gelobt. Dieses Mal schlägt der Test dem Fass den Boden hinaus. Ich bin schon sehr gespannt, wie der bei der Kundschaft extrem gut angekommene BMW iX3 in Stuttgart bewertet wird. Der Eine ist Punktesieger!, der andere Sieger bei der Kundschaft. Dem in Kürze aus Altersgründen aus dem Amt scheidenden BMW kann man nur gratulieren. Ein Mann mit einzigartigem Riecher für perfekte Fahrzeuge....
Jörg
13.04.2026 um 09:08
Auch bei BMW war die Marketingabteilung anscheinend motivierter als Softwareentwickler und Designer....
Manfred
13.04.2026 um 08:22
Danke für den Test. Ich selbst bin den CLA mit AMG Ausstattung gefahren. Was mich persönlich bei der Ausstattungsvariante gestört hat, waren die engen Sitze im Schulterbereich, ich bin eher sehr schlank mit vielleicht etwas breiteren Schultern. Nach kurzer Zeit wurde das Fahren anstrengend, weil eingeengt. Die Fahrgeräusche waren durch die hohen und breiten Reifen auch etwas höher als ich es gewohnt bin. Aber das weiß man ja, wenn man ein AMG Paket bestellt. Ich bin da wohl zu alt für einen Mercedes :-) Ansonsten, tolles Auto.
Tobias
14.04.2026 um 14:35
Ich fahre den CLA 250+ nun seit knapp 5 Monaten. Also ein Langzeittest. Ich kann den Erfahrungen des Autors vollumfänglich zustimmen. Jedoch war ich bereits 15 Stunden nach Abholung des Fahrzeugs das erste Mal in der Werkstatt. Softwareprobleme! Das zieht sich seither leider massiv durch. Seither war ich weitere 3 Mal in der Werkstatt und der nächste Besuch ist bereits terminiert. Der digitale Fahrzeugschlüssel ist zwar Teil eines Pakets, aber ist derzeit nicht verfügbar und geht somit nicht (narf). Bei der Montage der Motorhaube (Frunk) war es wohl Montag. Diese konnte erst nach einem Eingriff durch eine Fachwerkstatt richtig geöffnet und geschlossen werden. Abschließend bleibt zu sagen: Wenn das Fahrzeug mal zu Ende entwickelt ist, ist es ganz sicher ein tolles Auto! ❤️
Jennss
14.04.2026 um 18:41
Der Xpeng P7+ hat nur 455 km und als Longrange 530 km Reichweite nach WLTP. Kein Vergleich zum CLA.
Branchenkenner
15.04.2026 um 00:17
Ja, das stimmt, der CLA ist da das rundere Gesamtpaket. Wer mehr Platz braucht,und damit wird man dann auch so richtig vergleichbar mit dem P7+, der greift zum BM i3 Touring oder Mercedes C-Klasse Limousine
harry
14.04.2026 um 23:04
Ich liebe meine Mercedes A Klasse von 2006 , ohne das Stern gedöns rundum , ohne Plastiklandschaft , mit richtigen Tasten ohne sinnlose Sparmaßnahmen und 750 Km Reichweite ohne WLTP. Mit 3,5 Min Tankzeit am Beginn der Fahrt.Übrigens mein Oldi hat einen Kofferraum von 435 Litern und nicht 405 l bei diesem "Superfahrzeug"

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