Rolls-Royce bringt limitiertes Elektro-Cabrio
Mit dem Spectre hat die britische Luxus-Marke bereits ein Batterie-elektrisches Modell im Angebot. Das Elektro-Coupé teilt sich BMW-intern viele Komponenten mit dem i7, der jüngst ein technisches Update erhalten hat. Zu dem neuen Elektro-Carbio aus dem „Project Nightingale“ bestätigt Rolls-Royce lediglich, dass das Fahrzeug „vom vollelektrischen Antriebsstrang der Marke angetrieben“ wird. Der Spectre leistet regulär bis zu 430 kW, in der „Black Badge“-Version sind es maximal 485 kW. Bisher ist im Spectre die bekannte 102-kWh-Batterie des i7 mit prismatischen Zellen verbaut. Ob auch die Facelift-Version mit den Rundzellen und 112 kWh Energiegehalt zu Rolls-Royce kommt, wird weder bestätigt noch dementiert.
Zum Antrieb ihrer Fahrzeuge äußern sich die Briten ohnehin eher selten, meist werden das Design, die luxuriöse Ausstattung und die individuellen Details hervorgehoben. Und wenn Rolls-Royce in einer Mitteilung auf den Antrieb eingeht, klingt das am Beispiel des Project Nightingale“ so: „Bei einer Coachbuild-Kollektion, die für die anspruchsvollsten und designbewusstesten Kunden der Welt konzipiert wurde, werden die Vorzüge der Elektromobilität eingehend berücksichtigt. Die geräuschlose und mühelose Kraftentfaltung verstärkt jede Eigenschaft, die das Rolls-Royce-Erlebnis seit mehr als einem Jahrhundert ausmacht, und die Beschaffenheit dieses Antriebsstrangs eröffnet völlig neue Gestaltungsmöglichkeiten.“
Immerhin: Weitere technische Details sollen bekannt gegeben werden, „sobald das Fahrzeug sein weltweites Test- und Entwicklungsprogramm durchläuft“. Bis dahin muss der Verweis auf die Spectre-Technik und das jüngste Update des i7 reichen.









Zum Modell selbst: Das 5,76 Meter lange Luxus-Carbrio soll „von imposanten Proportionen und einem vollelektrischen Antrieb für ein unvergleichlich leises Open-Air-Erlebnis“ geprägt sein, den „Glamour und das Selbstbewusstsein der 1920er- und 1930er-Jahre“ aufgreifen und „dabei ganz seiner Zeit treu“ bleiben. Die „kreative Vision“ sei vollendet, das Karosserie-Design ist also nahezu final – „die wenigen verbleibenden Designdetails erfordern völlig neue Fertigungstechniken, die sich derzeit in der Entwicklung befinden“. Übrigens: Benannt ist das Fahrzeug nach Le Rossignol , französisch für „Nachtigall“, und dem Namen des Hauses der Designer und Ingenieure in der Nähe von Henry Royces Winterdomizil an der Côte d’Azur.
„Einige der anspruchsvollsten Rolls-Royce-Kunden weltweit baten uns um unser ambitioniertestes Projekt. Wir antworteten, indem wir drei Dinge vereinten, die es in unserer Marke noch nie gegeben hatte: die uneingeschränkte Gestaltungsfreiheit des Karosseriebaus, unseren leistungsstarken, nahezu geräuschlosen vollelektrischen Antrieb und einen einzigartig kraftvollen und zugleich ruhigen Ausdruck von offenem Fahrvergnügen – ein Erlebnis, das nur diese Technologie ermöglicht“, sagt Chris Brownridge, CEO von Rolls-Royce Motor Cars. „Um dies zu erreichen, war derselbe kühne Geist erforderlich, der unseren Mitbegründer, Sir Henry Royce, in den 1920er-Jahren zur Entwicklung seiner radikal anderen experimentellen „EX“-Automobile antrieb. Das Projekt Nightingale verkörpert den Geist dieser wegweisenden Projekte und ist der extravaganteste Ausdruck dessen, wozu Rolls-Royce heute fähig ist.“





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