DAF baut elektrische XG-Modelle in Serie

Der niederländische Lkw-Hersteller DAF hat in Eindhoven die Serienproduktion seiner Modelle XG Electric und des XG+ Electric aufgenommen. Das erste Exemplar, eine XG+-Sattelzugmaschine, wird an den deutschen Logistikdienstleister Hellmold & Plank ausgeliefert.

Daf xg electric sop hellmold plank
Bild: DAF

Beim XG Electric und des XG+ Electric handelt es sich um schwere Elektro-Lkw für die Langstrecke. Die beiden Modelle, die sich weite Teile der Technik mit den Modellen XD und XF Electric teilen, hatten die Niederländer bereits im Januar genauer vorgestellt. Der XG Electric und des XG+ Electric sind intern als Oberklasse-Modelle von DAF positioniert – die technischen Daten sind zu den anderen Modellen identisch, die Unterschiede liegen im Fahrerhaus.

Soll heißen: Alle Modelle verfügen über modulare Antriebsstränge mit E-Motoren von Paccar, die bis zu 350 kW leisten, und eine Reihe von LFP-Batteriepacks, die mit bis zu 325 kW geladen werden können – ein 22-kW-AC-Onboard-Charger ist optional. Je nach Motorleistung und Kundenwunsch können zwischen drei und fünf Batteriepacks geordert werden, womit in Summe 315 bis 525 kWh installiert werden können – für bis zu 500 Kilometer Reichweite. Da die Modelle XG und XG+ aber ausdrücklich für den nationalen und internationalen Fernverkehr gedacht sind – in Unterscheidung zum XD Electric für den regionalen und überregionalen Verteilverkehr – ist es mit Blick auf die Einsätze wahrscheinlich, dass die Kunden eher größere Batterie-Optionen wählen werden.

Denn für kürzere Einsätze ohne Übernachtung auf der Strecke ist das luxuriöse XG-Fahrerhaus nicht unbedingt notwendig. Die XG- Fahrerhäuser sind konkret 33 Zentimeter länger und auch höher als das Fahrerhaus des XF. Das Gesamtvolumen beziffert DAF auf 12,5 Kubikmeter, die Stehhöhe auf bis zu 2,2 Meter. Das Bett wartet durchgehend mit einer Breite von 80 Zentimetern auf. Mit Blick auf die Geräumigkeit weiterhin Top-Werte innerhalb der Branche.

Wie bei DAF üblich handelt es sich nicht um reine Elektro-Modelle: Auch der XG und XG+ werden – wie schon die Baureihen XB, XD und XF – mit Dieselmotor angeboten. Laut den Niederländern wurden die Elektroversionen bei der Entwicklung der neuen Generation von Anfang an mitgedacht und sollen daher die Integration und auch Fertigung in Eindhoven auf ein neues Level heben.

„Der Produktionsstart des XG Electric und XG+ Electric unterstreicht unser Engagement für emissionsfreie Lösungen in einem breiten Anwendungsbereich“, erklärt Harald Seidel, Präsident von DAF Trucks. „Kunden wie Hellmold & Plank beweisen, dass unsere Elektro-Lkw im täglichen Logistikbetrieb hohe Effizienz und nachhaltige Leistung erbringen.“

Bei Hellmold & Plank handelt es sich um einen Logistiker mit Sitz in Gießen. Das Familienunternehmen mit einer 122-jährigen Historie setzt bereits zahlreiche Elektro-Lkw des niederländischen Herstellers „in unterschiedlichsten Anwendungsbereichen ein, beispielsweise im Shuttle-Verkehr und in der Apothekenbelieferung“. Wie genau der erste XG+ Electric von Hellmold & Plank genutzt werden soll, gibt DAF aber nicht an.

daf.com

2 Kommentare

zu „DAF baut elektrische XG-Modelle in Serie“
Uwe Twardzik
06.05.2026 um 19:06
Einerseits ist es gegenwärtig als "Eine von Vielen Möglichkeiten den E- LKW als "Grünen - DIREKT-STROMABNEHMER" bei NOCH GRÜNSTROM-ÜBERSCHUSS- und exorbitanten POLITIK- VERSAGEN nützlich zu machen. Andereseits ist die IMAGINÄRE WIRTSCHAFTS- und ENERGIEPOLITIK gegen "DRINGENST NOTWENDIGE WIRTSCHAFTS-ENTLASTENDE EIIL-MASSNAHMEN für die BRD und EUROPA untragbar.!!! 1. WAS IST MIT LOHC WASSERSTOFF??? 2. E-ENERGIERTRAG IST als LOHC- HERSTELLUNG 》INSBESONDERE bei E-ÜBERSCHUSS = Wirtschaftlich Kostengüntiger als Gaskraftwerke mit verbundener KRIEGSKASSEN - und Militär- GELDFLÜSSEN. 3. MIT LOHC betriebene VERBENNUNGSMOTOREN im Schwerlastbereich und Nutzlast- Transportkosten-Optimierungen sind DRINGENSTE UMZUSETZENDE NUTZBARKEITEN sofort zu forcieren. 4. Einerseits werden von POLITIK " UNKOORDINIERTE UNKANALISIERTE Verbrauchsgeregelte PV- RIESENANLAGEN ausgeschrieben und mit STEUERGELDERN und Entgelten ÜBERBEZAHLT. ANDERERSEITS will die WIRTSCHAFTS- MINISTERIN "Frau Reiche" die PV- WIRTSCHAFT mit HANDWERKSBTRIEBEN und FUNKTIONIERENDEN NAHVERBRAUCH in Ortsnetzen und STEP by STEP- funktionierenden Kleinanlagen- Privat- Invest zerstören. ==》》 DIES WIRFT FRAGEN AUF.::: Städte wie Frankfurt am Main haben KEINE AUSREICHENDE GRÜN-STROM - ZUFÜHR- INFRARSTRUKTUR. ... GRÜSSE, Uwe TWARDZIK von Hessen
erFahrer
07.05.2026 um 08:24
LOHC im Fahrzeug, besonders bei LKW passt nicht, da das 35 fache an dem Bindemittel dauerhaft im 2 Tanksystem zu transportieren wäre. Gleiches gilt diesen Stoff zu transportieren. Würden Tankschiffe aus Rumänien nach Passau und zurück im Pendelverkehr unterwegs sein, entspräche der Energiebedarf für den Transport (hin und her) den Energieinhalt der jeweiligen LOHC-Ladung. Oder weshalb denken sie das die mit Steuergeld geförderten Projekte von Frau Prof. Grimm stillstehen?

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