Vorarlberg stockt Flotte bis 2029 auf 211 E-Busse auf
Anfang dieses Jahres zählte das Bundesland noch 100 Elektrobusse. Bis Ende Mai soll die Flotte auf insgesamt 142 wachsen. Innerhalb von nur zwei Jahren stellt Vorarlberg damit ein Drittel der gesamten Busflotte auf Elektroantriebe um.
„Die E-Busse sind landesweit in allen Regionen unterwegs und haben die tägliche Belastungsprobe im Betrieb schon seit langer Zeit bravourös bestanden“, so VMOBIL. Auch die Rückmeldung des Fahrpersonals und der Fahrgäste sei sehr positiv. Vor allem die ruhige Fahrweise werde immer besonders hervorgehoben.
Um den täglichen Betrieb der elektrischen Busse zu gewährleisten, bilden die insgesamt 144 Ladepunkte in Vorarlberg (Stand: Januar 2026) die zentrale Infrastruktur. Allein an den Postbus-Standorten Wolfurt, Bludenz und Feldkirch entfallen 75 Ladepunkte auf Anlagen, die vom Energieversorger Illwerke VKW betrieben werden.
Dabei soll es aber nicht bleiben: Bis Ende 2029 sollen 69 weitere Elektrobusse angeschafft werden, womit die Flotte bis zum Ende der Dekade also auf insgesamt 211 E-Fahrzeuge wachsen würde. Geplant sind Modelle vom Kleinbus bis zum 18 Meter langen Gelenkbus. Auch sie sollen – wie der Bestand – in allen Landesteilen zum Einsatz kommen. Dafür soll die notwendige Ladeinfrastruktur an insgesamt neun Busdepot-Standorten errichtet werden.
„Mit der weiteren Modernisierung der Busflotte gehen wir diesen Weg weiter. Dadurch werden Emissionen reduziert und die Luft- und Lebensqualität verbessert“, so Landesstatthalter Christof Bitschi. Die 69 E-Busse werden in den ersten fünf Betriebsjahren rund 19 Millionen Kilometer zurücklegen und dabei ca. 17.000 Tonnen CO2 einsparen, heißt es.
Möglich wird der weitere Ausbau allerdings erst durch eine Förderzusage des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur sowie der Österreichischen Förderungsgesellschaft. „Ohne Förderungen wären die Mehrkosten – gerade für die kleinen und mittleren Busunternehmen – kaum zu stemmen“, sagt Verkehrsverbund-Vorarlberg-Geschäftsführer Christian Hillbrand. Gefördert werden 60 Prozent der zusätzlich anfallenden Kosten für Fahrzeuge und Infrastruktur. Angaben zur genauen Fördersumme und zu den Investitionskosten macht VMOBIL nicht.





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