E-Dienstwagen: Ayvens bietet Gehaltsumwandlung mit Rundum-Service
Ayvens gibt an, dass das Leasing durch die Mitarbeiter vollständig online abgewickelt wird. Partner Eclara stellt dafür über eine Online-Plattform die vereinbarten elektrischen Fahrzeugmodelle zur Verfügung, aus denen Mitarbeitende ihr Wunschfahrzeug wählen können. Den Leasingvertrag schließen sie anschließend im Namen ihres Arbeitgebers direkt bei Ayvens ab. Leasingnehmer bleibt dabei das Unternehmen, das – um Risiken zu minimieren – aus mehreren Varianten einer Ratenausfallversicherung wählen kann.
„Unser Ziel war es, ein Gehaltsumwandlungsangebot zu schaffen, das Unternehmen einen unkomplizierten Rundum‑Service mit geringem Risiko bietet und Mitarbeitenden gleichzeitig eine attraktive und nachhaltige Mobilitätslösung eröffnet“, betont Ayvens-Geschäftsführer Martin Kössler. „Da der Pkw weiterhin das dominierende Verkehrsmittel ist, bleibt der Pendelverkehr einer der größten Hebel für CO₂‑Reduktionen – besonders, wenn Unternehmen auf E‑Mobilität setzen.“
Bei Ayvens handelt es sich um eine herstellerunabhängige Mobilitätsmarke, die erst im Herbst ihr Marktdebüt in Deutschland gab. Sie verwaltet allein in Deutschland gut 320.000 Fahrzeuge – darunter einen steigenden Anteil von Elektroautos und -transportern. Ayvens entstand genau genommen bereits 2023 mit dem Aufkauf von LeasePlan durch den französischen Anbieter ALD Automotive, einem der großen europäischen Player für Flottenmanagement und Mobilität. Allerdings trat das verschmolzene Unternehmen in Deutschland noch lange unter dem Namen ALD Automotive als Marke der AutoLeasing D GmbH auf. Das änderte sich im Oktober 2025.
Unverändert geblieben ist, dass sich Ayvens als Multi-Marken- und Multi-Kanal-Fahrzeug-Leasing-Anbieter versteht, der vor allem Geschäfts-, Privatkunden und KMU als Zielgruppe hat. Im Portfolio haben die Franzosen sowohl Neu- als auch Gebrauchtwagen. Das Geschäft fächert sich ins klassische Leasing, in Mietwagen- und Auto-Abo-Services sowie den Gebrauchtwagenverkauf und Lösungen für das Fuhrparkmanagement. Dabei kooperiert Ayvens auch (teils via Whitelabel-Partnerschaften) mit Autoherstellern und Banken. So kürte BYD Ayvens beispielsweise 2024 zu einem seiner Vertriebspartner in Europa.
Zunehmend wichtig wird bei Ayvens zudem das Leasing und der Verkauf von Gebrauchtwagen. Zur Vermarktung von elektrischen Gebrauchten hat die Marke vor diesem Hintergrund erst jüngst State-of-Health-Zertifikate für die Batterien eingeführt. Grundsätzlich verwaltet Ayvens weltweit inzwischen rund 600.000 Elektrofahrzeuge in 42 Ländern. Und im Frühjahr 2025 kündigte das Unternehmen an, über eine Finanzierungsvereinbarung mit der Europäischen Investitionsbank binnen drei Jahren weitere 19.000 Elektro-Transporter zu beschaffen. Diese Fahrzeuge sollen von Leasingnehmern vor allem in Deutschland, Frankreich, Italien und den Niederlanden eingesetzt werden.
Mehrheitsaktionär von Ayvens ist mit knapp über 50 Prozent die französische Bank Société Générale. Das ist historisch bedingt: ALD Automotive war die Leasing- und Mobilitätstochter der Großbank, ehe sie die Übernahme von Wettbewerber Leaseplan anging. Als Kaufpreis nannte ALD seinerzeit 4,8 Milliarden Euro, die durch eine Kombination aus Barmitteln und ALD-Aktien beglichen wurden. Durch die Eingliederung von Leaseplan entstand „eine kombinierte Leasing- und Dienstleistungsgesellschaft mit einer Gesamtflotte von 3,3 Millionen verwalteten Fahrzeugen, darunter eine der größten Elektro-Flotten weltweit“, wie die Franzosen 2013 mitteilten. Erstmals angekündigt worden war die Übernahmeabsicht bereits im Januar 2022.
Hierzulande wurde im Zuge des Aufkaufs die LeasePlan Deutschland GmbH in die ALD AutoLeasing D GmbH integriert. Den Hauptsitz hat das nun in Ayvens umbenannte Unternehmen weiter in Hamburg. Außerdem ist der Leasingspezialist in Deutschland mit einem Verwaltungssitz in Düsseldorf und regionalen Vertriebs- und Gebrauchtwagenstandorten vertreten. Die Mitarbeiteranzahl in der Bundesrepublik beziffert das Unternehmen auf knapp 1.200.
ayvens.com, eclara.de





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