SBRS stellt 500-kW-Ladesystem für Nutzfahrzeuge vor
SBRS bezeichnet das PowerPack 500 als passende Ladelösung für Depotbetreiber, die mit einem kleinen Setup starten und im Laufe der Zeit skalieren wollen. In seiner kleinsten Konfigurationsstufe besteht das System aus einem All-in-One-Ladegerät mit zwei Ladepunkten und insgesamt 500 kW Leistung. Es ist aber um zwei Dispenser mit je zwei Anschlüssen erweiterbar, die von dem Hauptgerät mitversorgt werden. In seiner Maximalkonfiguration bietet die Lösung also sechs Ladepunkte, auf die die 500 kW aufgeteilt werden. Insofern ist das PowerPack500 weder eine typische zentrale noch eine rein dezentrale Ladelösung. Sie positioniert sich irgendwo dazwischen.
SBRS beschreibt die Anlage selbst als modulares, skalierbares System: „Starten Sie mit zwei Ladepunkten und skalieren Sie auf sechs – über eine zentrale Basiseinheit. Modular, flüssigkeitsgekühlt und auf lange Lebensdauer ausgelegt – für niedrigere Gesamtbetriebskosten vom ersten Tag an“, wirbt die Shell-Tochter. Eingebettet ist die Hardware dabei in ein Management- und Servicesystem von Shell. Die Lösung kombiniere Ladehardware, intelligentes Lade‑ und Energiemanagement, Service und Wartung sowie Abrechnung und Netzwerkintegration in einem Gesamtsystem, teilt der Hersteller mit.
Ziel ist laut SBRS, die Elektrifizierung von Flotten wirtschaftlich, skalierbar und operativ einfach umzusetzen. „Der Shell Recharge PowerPack 500 ist für den breiten Roll‑out konzipiert. Er unterstützt Flotten beim Übergang von Pilotprojekten zur industriellen Elektrifizierung des Schwerlastverkehrs“, führt Conrad Mummert, Head of Shell Business Recharge Solutions, aus. Das System sei entsprechend für den kontinuierlichen Betrieb unter Volllast konzipiert.
Das Basisgerät misst in der Höhe 2,25 Meter, in der Breite 1,20 Meter und in der Tiefe 80 Zentimeter. Es ist mit einem 15-Zoll-Display ausgestattet und kann auf Wunsch für externe Nutzer zugänglich gemacht werden („per Anbindung an das Shell-Ladenetz und die Nutzung via Shell Card“). Außerdem ist das Gerät über die integrierte „PowerOS“‑Ladesoftware steuerbar und über ein Servicepaket („PowerCare“) über einen Zeitraum von zwei Jahren mit Blick auf Services und Wartung abgesichert.
„Für Kunden bedeutet das: eine integrierte Gesamtlösung mit aufeinander abgestimmten Komponenten und Services“, betont das SBRS-Management, das zudem überzeugt ist, dass „neben geringeren Energie‑ und Wartungskosten insbesondere modulare Investitionen und zusätzliche Erlösmöglichkeiten die Wirtschaftlichkeit elektrischer Flotten verbessern“.
shell.de, sbrs.com, linkedin.com, sbrs.com (Datenblatt, PDF)





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