Ferrari Luce: Erstes E-Auto aus Maranello kostet über halbe Million Euro

Ferrari hat sein erstes reines Elektroauto vollständig enthüllt. Der Luce soll die Fahrdynamik und Markenemotion aus Maranello in die Elektromobilität übertragen – mit einer eigens entwickelten E-Plattform, vier Elektromotoren, bis zu 772 kW Leistung und einer 122-kWh-Batterie. Zugleich ist der erste E-Ferrari kein klassischer Zweisitzer, sondern ein viertüriger Fünfsitzer mit einem Einstiegspreis von 550.000 Euro.

Ferrari luce
Bild: Ferrari

Im Rahmen seines Capital Markets Day 2025 hatte Ferrari im vergangenen Oktober seinen Strategieplan bis 2030 vorgestellt – und damit auch den eigenen Kurs in die elektrische Ära skizziert. Bis dahin sollen rein elektrische Modelle 20 Prozent des Produktportfolios ausmachen. Weitere 40 Prozent sollen auf Hybride entfallen, die übrigen 40 Prozent auf klassische Verbrenner.

Bei dieser Gelegenheit gab die italienische Sportwagenmarke auch erstmals konkrete technische Daten zu ihrem ersten Elektroauto bekannt. Damals lief das Modell noch unter der Bezeichnung Elettrica, gezeigt wurden vor allem Chassis, Antrieb und Batterie. Im Februar folgte der nächste Schritt: Aus Elettrica wurde Luce, zugleich gewährte Ferrari erste Einblicke in Innenraum und Bedienkonzept. Nun haben die Italiener ihr erstes vollelektrisches Modell endlich enthüllt.

Der neue Ferrari Luce soll nichts weniger als die Emotionen und die Fahrdynamik der Marke in das Zeitalter der Elektromobilität übertragen. Dafür setzt die Sportwagenschmiede auf eine eigens entwickelte 800-Volt-Plattform samt elektrischem Antriebsstrang, Hochvoltbatterie und Invertern. Die zentralen Komponenten entstehen im neuen E-Building in Maranello.

Vier E-Maschinen, 772 kW Gesamtleistung

Der Antriebsstrang besteht aus vier Permanentmagnet-Synchronmotoren mit Radialfluss – je einer pro Rad. Die E-Antriebe basieren laut Ferrari auf den im F80 verwendeten Aggregaten und nutzen Know-how aus der Formel 1 sowie der Langstrecken-Weltmeisterschaft. Die beiden Maschinen an der Vorderachse leisten jeweils 105 kW und 140 Nm, die beiden Hinterachsmotoren jeweils 310 kW und 355 Nm. Daraus ergeben sich 210 kW an der Vorderachse und 620 kW an der Hinterachse. Die Höchstleistung des Luce gibt Ferrari mit 772 kW an, das maximale Drehmoment an den Motoren mit 990 Nm. Aus dem Stand soll der Stromer in 2,5 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen, nach 6,8 Sekunden sind 200 km/h erreicht. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei über 310 km/h.

Auch die Batterie wurde wie die E-Motoren vollständig in Maranello entwickelt, validiert und wird dort auch gefertigt. Den Energiegehalt von 122 kWh (brutto) ermöglichen 210 in Reihe geschaltete Zellen. Die gemeinsam mit dem koreanischen Batteriespezialisten SK On entwickelten Pouch-Zellen mit NMC-Zellchemie kommen auf eine Kapazität von 159 Ah. Die Energiedichte wird mit „über 740 Wh/l“ und die „spezifische Energie“ mit 305 Wh/kg angegeben. Reichen sollen die 122 kWh, um mit dem Ferrari Luce bis zu 530 Kilometer weit zu kommen. Dabei handelt es sich jedoch noch um eine Schätzung in der noch laufenden Homologation. Der finale WLTP-Wert kann also noch abweichen.

Das Ferrari Power Pack (FPP) beschreibt der Hersteller als „extrem kompaktes, integriertes Leistungsmodul mit sechs Siliciumcarbid-Modulen, Gate-Treibern und einem Kühlsystem“. Um optimale Leistung an jeder Art von Ladeinfrastruktur zu ermöglichen, hat Ferrari einen Hochvolt-DC/DC-Booster entwickelt. Dieser erhöht die von der Ladestation gelieferte Spannung und ermöglicht so auch das Laden mit bis zu 150 kW an reinen 400-Volt-Ladestationen. An 800-Volt-Schnellladern kann der Ferrari Luce auch mit bis zu 350 kW geladen werden. Ferrari gibt an, dass an einer entsprechend leistungsfähigen Schnellladesäule 70 kWh in 20 Minuten nachgeladen werden können. Eine klassische Angabe für den Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent nennt der Hersteller nicht. Für das Laden an Wechselstrom ist ein 22-kW-Lader an Bord. Ferner ist ein DC/DC-Wandler zum Laden und Erhalten der 12-Volt-Zusatzbatterie integriert.

Neben den reinen Leistungsdaten stellt Ferrari vor allem die Fahrdynamik in den Mittelpunkt. Die 800-Volt-Batterie ist tief im Fahrzeugboden integriert, wodurch der Schwerpunkt laut Hersteller 95 Millimeter niedriger liegt als beim Ferrari Purosangue. Auch das Gierträgheitsmoment soll um 15 Prozent geringer ausfallen. Und: Zusammen mit den kurzen Überhängen und dem kompakten Achslayout soll sich der Luce bei Richtungswechseln laut Ferrari wie ein rund 400 Kilogramm leichteres Fahrzeug anfühlen.

Dabei nutzt Ferrari die vier unabhängig regelbaren Elektromotoren nicht nur für die hohe Leistung, sondern auch für ein aktives Torque Vectoring an beiden Achsen. Das System kann Drehmoment beim Beschleunigen und Verzögern radindividuell verteilen und so das Giermoment des Fahrzeugs steuern. Hinzu kommen ein aktives Fahrwerk, eine unabhängige Hinterachslenkung und die neue Vehicle Control Unit, die Antrieb und Fahrdynamik in einem zentralen Steuergerät bündelt.

Am Lenkrad kombiniert Ferrari das bekannte fünfstufige Manettino (Anm. d. Red.: Drehschalter am Lenkrad) mit einem dreistufigen e-Manettino. Im Modus „Range“ ist die Leistung auf 320 kW begrenzt, der Antrieb erfolgt vorwiegend über die Hinterräder und die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 260 km/h. In „Tour“ stehen 460 kW und permanenter Allradantrieb zur Verfügung. Im Modus „Performance“ ruft der Luce bis zu 725 kW ab, ebenfalls mit permanentem Allradantrieb und einer Höchstgeschwindigkeit von 310 km/h. Die volle Launch-Control-Leistung liegt mit 772 kW nochmals darüber.

Ein besonderes Element ist das neue „Torque Shift Engagement“-System. Die Schaltwippen am Lenkrad simulieren dabei keine klassischen Gangwechsel, sondern beeinflussen die Leistungsentfaltung und die Motorbremswirkung. Über die rechte Wippe kann der Fahrer die verfügbare Leistung in mehreren Stufen erhöhen, über die linke Wippe die Rekuperation beziehungsweise die Verzögerung durch den Antrieb anpassen. Ferrari will damit einen Teil jener Interaktion erhalten, die bei Verbrennermodellen bislang über Motor, Getriebe und Drehzahl vermittelt wurde.

Vier Türen, fünf Sitze – ein neues Ferrari-Format

Trotz dieser Fahrleistungen ist der Luce kein klassischer zweisitziger Sportwagen. Die Elektroplattform ermöglicht eine für Ferrari neue Architektur mit vier Türen und fünf Sitzen. Der Luce ist damit nach dem Purosangue erst der zweite viertürige Ferrari und zugleich der erste Ferrari mit fünf Sitzplätzen. Die Abmessungen fallen entsprechend stattlich aus: 5,03 Meter Länge, zwei Meter Breite und gut 1,54 Meter Höhe stehen einem Radstand von 2,96 Metern gegenüber. Das Leergewicht gibt Ferrari mit 2.260 Kilogramm an, die Gewichtsverteilung mit 47 Prozent vorn und 53 Prozent hinten. Das Kofferraumvolumen beträgt 597 Liter.

Das Design entstand nicht allein im „Ferrari Centro Stile“, sondern in Zusammenarbeit mit LoveFrom, dem Kreativkollektiv von Jony Ive und Marc Newson. Prägendes Element ist das von Ferrari sogenannte „Glass House“, also eine weit in die Karosserie integrierte Glasarchitektur. Der Elektroantrieb habe eine radikal neue Architektur ermöglicht, die wiederum Platz für den großzügigeren Innenraum geschaffen habe. Auch aerodynamisch spielt die Karosserieform eine zentrale Rolle: Ferrari nennt unter anderem glatte, möglichst unterbrechungsfreie Flächen, aktive Aerodynamikgitter und aerodynamisch optimierte Räder. Letztere messen 23 Zoll vorn und 24 Zoll hinten – laut Ferrari die größten gestuften Radgrößen, die je bei einem Serienmodell der Marke verbaut wurden.

Im Innenraum kombiniert Ferrari digitale Anzeigen mit physischen Bedienelementen. Mechanische Tasten, Knöpfe, Drehregler und Kippschalter werden durch OLED-Displays ergänzt. In Instrumententafel, Mittelkonsole und Fond stehen insgesamt vier Displays mit Größen von 12,9, 12, 10,1 und 6,3 Zoll bereit. Für das erste Elektromodell hat sich Ferrari auch eine neue Anzeige ausgedacht: Ein „Torque Meter“ oberhalb des Tachos soll ähnlich wie die Schaltanzeige bei den Verbrenner-Sportwagen anzeigen, wann der Fahrer das Drehmomentniveau erhöhen kann.

Auch beim Klang verfolgt Ferrari einen eigenen Ansatz. Der Luce soll keinen künstlich erzeugten Motorsound erhalten. Stattdessen erfasst ein Präzisionssensor die Vibrationen der elektrischen Achsen und bereitet diese in Echtzeit auf. Das Signal wird gefiltert, entzerrt und verstärkt – laut Ferrari ähnlich wie bei einer E-Gitarre. Die Klangintensität hängt unter anderem von der Stellung des e-Manettino und vom Einsatz der Schaltwippen ab. So soll der Fahrer je nach Situation zwischen möglichst großer Ruhe und stärkerer akustischer Rückmeldung wählen können.

Ob all das am Ende reicht, um die potenzielle Kundschaft vom neuen E-Ferrari zu überzeugen, bleibt abzuwarten. Klar ist: Ferrari hat mit dem Luce sein Portfolio nicht nur um einen neuen Antrieb, sondern auch um ein neues Fahrzeugformat erweitert. Der erste vollelektrische Ferrari ist weder klassischer Supersportwagen noch einfach ein elektrischer Purosangue, sondern ein viertüriger Fünfsitzer mit E-Antrieb – zu einem Startpreis von 550.000 Euro.

ferrari.com, ferrari.com (Konfigurator), insideevs.de

34 Kommentare

zu „Ferrari Luce: Erstes E-Auto aus Maranello kostet über halbe Million Euro“
dare100em
26.05.2026 um 16:06
Was hat sich Ferrari hierbei nur gedacht.Völlig lieblos-beliebig und auch ohne Ferrari Wiedererkennungswert. Gerade auch im Vergleich zum neuen AMG GT blass, dazu doppelt so teuer udn technisch offensichtlich unterlegen. Da fehlt jede Menge Entwicklungskompetenz im Feld.In 2 Jahren kommt man dann mit "die Kundschaft möchte es nicht". Schade, wenn auch ein Thema für wenige Superreiche.
Steve K.
26.05.2026 um 16:28
Mir gefällt er sehr, dass ist mal etwas ganze neues und wird auch Kunden finden. (nicht die alten, sondern neue)
kokolores
27.05.2026 um 11:01
Oh ja: Den bestehenden Kunden den Mittelfinger zu zeigen und auf gaaaaanz neue Kunden zu hoffen (die dann auch das nötige Kleingeld haben) hat sich bei JAGUAR schon so richtig bewährt... nicht!Der erste Elektro-Ferrari hätte ein absolut überlegenes Fahrzeug sein MÜSSEN. Sowohl von den Fahrleistungen als auch optisch. Nur so hätte man die Chance gehabt, die bisherige Kundschaft mitzunehmen.Einen Ferrari, der sich von einem Xiaomi Ultra zum Bruchteil des Preises den Hintern versohlen lässt und dabei aussieht wie ein NISSAN Leaf... darauf der Markt nicht gewatet.Die einzige Chance am Markt ist die Ferrari Verkaufspolitik: Man muss erst zwei Luce oder Purosangue kaufen, bevor man einen "guten" Ferrari kaufen darf.
Alexis
27.05.2026 um 16:28
Was für ein polemischer Kokolores. Mehr geistiger Abfall ging nicht?
dare100em
28.05.2026 um 08:13
Inhaltlich trifft es den Kern. Ich würde mein Haus verwertten, dass dieser Ferrari genau aus den genannten Gründen massiv flopt.Hingegen erwarte ich, dass der Mercedes AMG GT ein absoluter Erfolg wird.Das hat NULL mit Elektro oder nicht zu tun. Das Fahrzeug ist schlich ein technischer UND optischer FAIL, dazu extrem teuer. Mercedes bietet hier für weniger als die Hälfte das technisch extrem bessere (Axialflussmotoren, aufwendigste TZellkühlung, extreme dauerleistung to name a few) deutlich mehr.In einem Jahr wird das vollkommen klar sein.
Alexis
28.05.2026 um 15:47
Ein Ferrari-Käufer kauft sich einen Ferrari, weil er ganz bewusst einen Ferrari fahren will. Da stellt sich die Frage nach irgendeiner anderen Karre überhaupt nicht. Allein den Luce mit einer Billigkutsche wie dem AMG GT vergleichen zu wollen, ist komplett meschugge. Die Ferrari-Käuferschicht interessiert sich einen Dreck für verbastelte, mit Bildschirmen zugepflasterte Spielzeugautos. Nur weil ein paar laute Gockel beim Design auschicken, wird der Luce lange kein Flop. Auf was für kranke Ideen kommt ihr Dilettanten sonst noch? Als Multi-Millionär:in stelle ich mir doch keinen billigen Proleten-AMG vor die Villa. 🤦🏻
Christoph Reimbold
03.06.2026 um 17:00
Scheiss auf AMG Gebe ihn Recht Proleten Karre Und trotzdem wer 500.000 für dieses Konstrukt da bezahlt ist geisteskrank 🤣🤣🤣 offiziell der hässlichste Ferrari .und kaufen Ferrari Fahrer nicht auch Ferrari aufgrund des Motorsounds? Der wird leise umherschnurren .Wette ich drauf 🤷🏻wird vielleicht kein Flop aber ist einer nach meiner bescheidenen Meinung 🤷🏻
Battie
28.05.2026 um 11:05
Traditionell wurde ein Ferrari immer um den Motor herum gebaut. Wenn es nun deren 4 sind, wird das ähnliche gelten, warten wir doch erstmal ab, was da so dann beim Fahren dabei rauskommt. Und natürlich kann Ferrari deshalb nicht einfach das Design der Verbrenner-Modelle forschreiben, hier war ein gewisser Neuanfang nötig und sicher auch (technisch) sinnvoll. Immerhin blieb Ferrari beim reinen BEV, und knickte nicht vor den Bedenkenträgern ein wie z.B. Lamborghini, um sich dann doch wieder hinter Hybrid zu verstecken - was Wunder, gehört ja zu VW ... ich wünsche Ferrari besten Erfolg, und wenn nicht, war es eine wichtige Fingerübung für die Zukunft und es wurde damit eine weitere Modellreihe eröffnet bevor es die (italienische) Konkurrenz tat.
punchline
27.05.2026 um 17:54
Polemik ist Lärm rhetorischer Schwäche.
Alexis
27.05.2026 um 00:56
Das Design – innen wie außen – gefällt mir ebenfalls unglaublich gut. Ich finde es wirklich klasse, was Ferrari sich hier traut. Ein vollelektrisches Hypercar, das mit vielen Traditionen der Marke bricht und gleichzeitig den ersten großen Meilenstein auf dem Weg in die vollelektrische Zukunft markiert. Ferrari hat es meiner Meinung nach geschafft, sich neu zu erfinden, ohne dabei den eigenen Charakter zu verlieren. Ich glaube außerdem, dass dieses Design in 10 bis 15 Jahren bei vielen Petrolheads deutlich mehr Zuspruch finden wird als heute. Einfach weil man mit etwas Abstand oft erkennt, wie mutig und richtungsweisend solche Schritte wirklich waren. (wie beim BMW i8) Und falls sich der Luce wider Erwarten doch nicht gut verkaufen sollte, freue ich mich auf einen möglichen Schnapper in fünf Jahren. 😉
kokolores
27.05.2026 um 11:45
Alexis als CEO eines Automobilherstellers bei der Aktionärshauptversammlung: "Ja... unsere neuen Modelle kommen bei unseren Stammkunden nicht so an und die die sie toll finden können sie sich nicht leisten... aaaaaber... glaubt mir. Die wenigen in homöopatischen Stückzahlen gebauten Neuwagen werden in 10...15...20 Jahren mal begehrte Klassiker auf dem Gebrauchtwagenmarkt... bestimmt... voraussichtlich... vielleicht...hoffentlich...Liebe Aktionäre: Ihr Unmut ist mir völlig unverständlich. Und warum werden dort hinten Teerfäßer vorgeheizt und Federn zusammengetragen?"
Alexis
27.05.2026 um 16:20
Bei "kokolores" ist der Name Program. Mehr als sinnfrei negative Kommentare hast du nicht drauf? Sehr bitter! Du bist einfach neidig nicht das nötige Kleingeld für einen Ferrari zu haben! 😂
domdom
26.05.2026 um 19:24
Top1 hässlichste Karre 2026
Sachen gibs
27.05.2026 um 20:50
Top 1 hübschestes EAuto 2026
Dieter R
26.05.2026 um 21:07
Sieht sehr "chinesisch" aus.... außen wie innen. An dem Auto könnte jedes x-beliebige Chinesische Markenlogo kleben mit 50.000€ Preisschild. Ob dieser Chinese mit Ferrari Logo viele Käufer findet?
Seba N.
27.05.2026 um 12:54
Ich finde er sieht gerade nicht chinesisch aus... Die sind immer sehr verschnörkelt und noch nen Spoiler und noch ne Finne drangebastelt. Hier noch ein Diffusor und noch ein Aeroteil. Dagegen ist der Luce geradezu minimalistisch desiged. Ich habe inzwischen viele Bilder und shorts von ihm gesehen und es könnte sein das man mit dem Design warm wird... Ist eh keine Frage sich den zu kaufen...
Josef
27.05.2026 um 09:34
Designed von einem US Designer von Apple...Während die Chinesen fast alle europäisches Design haben. BYD...Chef Designer Wolfgang Josef Egger...Früher Alfa und Audi. Xiaomi...ein Chinese...Früher BMW. Nio...Designcenter in München.
Efahrer
27.05.2026 um 00:45
Wer dafür 550k ausgibt, dem kann man nicht helfen. Da kann man sich gleich einen Hyundai kaufen. Sieht genauso aus, aber viel günstiger.
Bauri
27.05.2026 um 07:07
Mein Kompost Behälter auf Räder. Sachen gibts!
Markus
27.05.2026 um 07:20
Der Wagen benötigt eine 122KWh-Batterie für 530km Normreichweite. Das Model S Plaid schaffte bei vergleichbarer Leistung mit ca. 102 KWh über 600km. Diese bestenfalls mittelmäßige Konstruktion macht das Auto unnötig schwer. Das Handling wird entsprechend leiden. Man hat das Gewicht durch Aluminium- und Carboneinsatz drücken können, es wiegt aber so viel wie das konventionell gebaute und einen Bruchteil so teure Plaid kostete - bei nicht mehr zeitgemäßer Reichweite. Damit sind auch keine flotten, langen Autobahnfahrten möglich, die Käufer von einem GT erwarten. Das Design mag gefallen oder nicht, doch die technische Umsetzung ist einfach nicht auf der Höhe der Zeit.
Beat Kohler
27.05.2026 um 22:14
uhi uhi - war vor zwei Wochen mit einem S Plaid 1550 km nach Spanien mitgefahren. 8 x an den Schnelllader.... bin vor ein paar Tagen wieder nach Barcelona gefahren - für die 1050 km entsprechend etwa gleichlang unterwegs, Zwei einhalb mal am Schnellader (einmal eine doch eher dringende Pinkelpause von weniger als 10 min). Die Durchschnittsgeschwindigkeit war keine 10 kmh tiefer, dafür war auf der Hälfte der Strecke die Klima an (OK, ich habe nur so ein S*- VW) und die weniger Wartezeiten haben's wettgemacht.
Aktuell
27.05.2026 um 15:30
Sorry, wer hier noch Tesla als Beispeil verwendet disqualifiziert sich von selbst. Das Model S Plaid mit Track Package kommt auch nur so max 580km weit. Und Das Model S Plaid ist absolut unsportlich, wie reden hier von mal locker 30 Sekunden Zeitunterschied zwischen dem Ferrari und dem Model S Plaid, das sind Welten auf dem Nürburgring. Wenn hätte man den deutlich überragenderen Mercedes AMG GT 4-Türer nennen müssen. Man sollte wenn man kommentiert auf dem laufenden bleiben und nicht mit so alten Dingern kommen
Wernessa Backovic
27.05.2026 um 20:28
Nicht gleich lazarmistig werden. Immer freundlich bleiben!
SepulNation
27.05.2026 um 08:24
Ich würde mal abwarten, und nicht jetzt schon bewerten, wo kaum Infos zum Innenraum und Sound und Fahrverhalten vorhanden sind. Er ist teuer, schaut "anders" aus, aber wir alle werden uns keinen leisten können (und wollen), also wieso sich darüber aufregen oder gar lästern? ;) Einige Features sind schon sehr cool, wie eben der bewegliche Bildschirm in der Mitte, die Farben im Display je nach Fahrmodus usw.
id3
27.05.2026 um 08:38
Also ich weiß ja nicht, was man sich bei der Fronthaube gedacht hat? Warum dieses "Durchziehen der Frontscheibe"? Sieht aus wie die m. E. häßlichste Stelle des ID3, nur nochmal deutlich größer.Ich für meinen Teil werde die überflüssigen 550.000 eher für etwas anderes ausgeben. Nur was, das weiß ich noch nicht...
Battie
27.05.2026 um 21:18
Ferrari hat es als erster Hersteller verstanden, die Motorhaube konsequent als aerodynamisches Element, quasi fast als Frontflügel, zu gestalten, weil darunter ja kein Verbrenner mehr sitzt und die Limousinenform auch genug Platz dafür lässt, im Gegensatz zu Mittelmotor bzw. -batterie Konzepten mit ihren kurzen Schnauzen. So sehr kompromisslos, dass sich für die Scheibenwischer offenbar einfach kein sinnvoller Platz mehr finden ließ und die nun deshalb an den A-Säulen ihre Ruhepostion finden (müssen). Abtrieb und Luftwiderstand hatten eben standesgemäß Spitzenwerte zu erreichen, immerhin hat das Auto keine kleine Stirnfläche und den Heckflügel wollte man sich natürlich sparen. Wenn ich der erste bin, kann so ein Konzept durchaus funktionieren - sowohl Maserati als auch Lamborghini haben den limousinigen Vier/Fünfsitzer ja so gut wie aufgegeben, und wer kein SUV will bzw. wem die Porsche, AMG usw. zu konventionell sind, ist hier also möglicherweise genau richtig.
Josef
27.05.2026 um 09:36
Dachte ich mir sofort auch...ein platt gedrückter ID3 der ersten Generation. Bei VW haben sie den schwarzen Rand weggemacht, da unnütz und hässlich...und Ferrari, ach doch, machen wir nochmal den Design-Fehler von VW.
Simon 1
27.05.2026 um 09:42
Das Fahrzeug zeigt, wie schwer es ist eine Traditionsmarke in die Zukunft zu führen. Jaguar versucht es ja ebenfalls sehr radikal. Ich glaube das Ziel ist tatsächlich nicht den Petrol Head vom Verbrenner weg zu locken sondern eine komplett neue Zielgruppe anzusprechen. Wenn da ein apple Logo drauf pappen würde, wären die Kritiken am Design vermutlich weniger deutlich. Ich denke aber ein Ferrari sollte im ersten Moment ein wow auslösen und nicht ein wtf. Immerhin lenkt dieser erste Schock von den Scheibenwischern ab. Ich würde mich über eine Dokumentation freuen, wie der Design Prozess stattgefunden hat und zwischen welchen Optionen sich am Ende mit welcher Begründung entschieden wurde.
Bartholomäus Steiner
27.05.2026 um 12:39
Traumauto 😍
domdom
27.05.2026 um 17:13
Ich hoffe Satire?
RW
27.05.2026 um 16:34
Ich verstehe diese Löcher hinten gar nicht (Bild 3 und 4), steht da ein kleiner, zierlicher Ferrari in ner Tupperbox derselben Farbe?
Battie
01.06.2026 um 10:34
Das Elektroantriebs-Layout eröffnet völlig neue Möglichkeiten für die Gestaltung der Aerodynamik, um Abtrieb zu produzieren ohne den Luftwiderstand zu sehr anzukratzen. Wer da die Gestalt der Verbrenner Ferrari erwartet, liegt einfach falsch und hängt den gewohnten Bildern hinterher. Shift your expectations. Die Herausforderung war, einen Performance Viertürer, der kein SUV ist, mit den gewohnten fahrdynamischen Qualitäten zu verknüpfen. Warum das nötig war? Reinhard Seiffert formulierte es vor über 50 Jahren - um die Daseinsberechtigung des viersitzigen (aber nur 2türigen) Lamborghini Espada damals nach der Ölkrise zu rechtfertigen - so: "Auch Mitglieder des Jetset haben manchmal eine Schwiegermutter zu transportieren." Demgemäß könnte man heute anlässlich des Luce vielleicht sagen: auch Schwerreiche haben manchmal klimaschutzbewegte Töchter zu transportieren ...
W.S.
28.05.2026 um 13:23
Hat da noch jemand einen April-Scherz ausgegraben?
JR
30.05.2026 um 11:01
Luca di Montezemolo hat's gut beschrieben, man sollte das Pferd vom Auto runterkratzen...

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