2nd Life: Alte GM-Akkus werden zu stationärem Fabrik-Batteriespeicher

Der US-Recycler Redwood Materials gibt eine Erweiterung seiner Partnerschaft mit General Motors bekannt: Redwood bereitet den Einsatz von rund 100 ausgemusterten GM-Batteriepacks in einem der GM-Werke in Michigan vor, um den Standort mit 1,5 MW bzw. 7,2 MWh regelbarer Energie zu versorgen.

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Bild: Redwood Materials

Redwood Materials ist eigentlich ein Batterie-Recycler. Das Unternehmen hat vor einem Jahr mit Redwood Energy aber auch eine eigene Tochtergesellschaft für Second-Life-Batteriespeicher vorgestellt. Hintergrund ist, dass Redwood in Nordamerika die nötigen Strukturen aufgebaut hat, um nicht nur Produktionsausschüsse, sondern auch gebrauchte Batterien von Partnern zu sammeln – etwa vom GMs Batterie-Joint-Venture Ultium Cells.

Viele der über das Redwood-System eingesammelten Batterien sind laut dem Recycler noch in einem guten Zustand – zu gut, um sie direkt zu recyceln. Mit Redwood Energy will das Unternehmen diese guten Batterien noch weiter nutzen und sie in Second-Life-Speichern verwenden, vor allem in der Energieversorgung oder als Notstromaggregat.

Im Juli 2025 machte Redwood Energy dann General Motors als namhaften Partner seines neuen Geschäftsbereichs publik. Auf dieser Kooperation fußt nun das neueste Projekt, bei dem rund 100 ausgemusterten GM-Batteriepacks in einem der GM-Werke in Michigan in einem Batteriespeicher wiederverwertet werden, um den Standort mit 1,5 MW bzw. 7,2 MWh regelbarer Energie zu versorgen.

„Durch diesen Einsatz ist General Motors der erste Automhersteller, der Redwood in jeder Phase des Batterie-Lebenszyklus einbindet – von der Rückgewinnung von Material aus Produktionsabfällen über das Recycling von ausgedienten GM-EV-Batteriepaketen bis hin zum Einsatz von Energiespeichern mit GM-EV-Batteriepaketen in realer Energieinfrastruktur, darunter KI-Rechenzentren und bald auch ein aktives Produktionswerk“, betonen die Partner.

redwoodmaterials.com

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