Chargecloud liefert Backend für E-Lkw-Ladenetz dragonize

Die TST-Initiative dragonize setzt beim Aufbau ihres Ladeökosystems für Elektro-Lkw auf Chargecloud als Technologiepartner. Das Kölner Unternehmen stellt sein Charge Point Management System bereit, über das Ladepunkte gesteuert, überwacht und abgerechnet werden sollen.

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Bild: dragonize

Als TST im April das bereits 2025 angekündigte kooperative Lkw-Ladenetz dragonize offiziell gestartet hat, standen zunächst der Ansatz und die vorhandene Ladeinfrastruktur im Mittelpunkt: Logistikunternehmen sollen eigene Depotladepunkte in das Netzwerk einbringen oder die Infrastruktur anderer Teilnehmer nutzen können.

Nun wird konkreter, wie das Backend hinter dem Angebot aufgebaut ist. Laut Chargecloud soll dragonize inzwischen eine branchenspezifische Ladelösung für Logistiker entwickelt haben, die den Betrieb von E-Lkw-Ladeinfrastruktur im Depot abdeckt – von der Planung über den Bau bis zum laufenden Betrieb und der Abrechnung.

Kern der Lösung ist das „dragonize DepotOS“. Die Plattform bündelt Ladeplanung, Reservierung, Routenplanung, Monitoring und Abrechnung. Das „chargecloud OS“ ist dabei Bestandteil des Software-Bundles und übernimmt als herstellerunabhängiges Charge Point Management System unter anderem Autorisierung, Tarifierung und Steuerung der Ladepunkte. Auch die Abrechnung soll automatisiert erfolgen – vom einzelnen Ladevorgang bis zur fertigen Rechnung.

Über die einheitliche Steuerung und das Live-Monitoring sollen die Ladepunkte unabhängig vom jeweiligen Hardware-Hersteller überwacht und betrieben werden können. Technisch unterstützt das System laut Chargecloud OCPP 2.0.1 und OCPI-Roaming über Hubject, Gireve sowie das Chargecloud-Partnernetzwerk. Neue Standorte und weitere Netzwerkmitglieder sollen sich ohne Systemwechsel integrieren lassen.

„Logistikunternehmen brauchen für den Auf- und Ausbau ihrer Ladeinfrastruktur ein System, das zuverlässig funktioniert und mit ihrer Organisation mitwächst. Mit unserem chargecloud OS liefern wir dragonize genau diese Basis: ein herstellerunabhängiges, vollautomatisiertes Backend, das die operative Komplexität im Depotbetrieb reduziert. Denn dragonize mit Chargecloud inside bedeutet: Wenn der Truck an die Ladestation geht, läuft alles andere automatisch“, so Oliver Adrian, COO und CRO bei Chargecloud.

„dragonize wurde aus der Praxis heraus entwickelt – mit dem Anspruch, dass Ladeinfrastruktur genauso planbar, zuverlässig und wirtschaftlich funktioniert wie jeder andere Teil des Depotbetriebs“, ergänzt Katrin Herda, Geschäftsführerin hinter der Initiative dragonize. „Um dem gerecht zu werden, brauchen wir einen technologischen Partner, der die Anforderungen der Logistik versteht und abbildet.“

Konkrete Angaben zur Zahl der angeschlossenen Ladepunkte, Standorte oder Logistikunternehmen werden in der Mitteilung nicht gemacht. Neben dem Gründungsunternehmen TST sollen aber bereits erste weitere Logistikunternehmen Teil des dragonize-Netzwerks sein.

chargecloud.de

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