Solaris erweitert Jahreskapazität um 500 Busse
Bisher hat Solaris seine Stadtbusse – viele davon mit Batterie-elektrischem Antrieb – ausschließlich in seinem Werk in Bolechowo im Norden von Posen endmontiert. Mit der neuen Produktionshalle Środa Wielkopolska kommt für diesen finalen Fertigungsschritt nun also ein zweiter Standort hinzu. Dabei bleibt Solaris aber dem Großraum Posen treu: Während das Stammwerk wie erwähnt nördlich der 500.000-Einwohner-Stadt liegt, so befindet sich neue Produktionsanlage südöstlich von Posen. Beide Werke liegen damit rund eine Stunde voneinander entfernt.
„Wir investieren in den Ausbau unserer Produktionskapazitäten und unseres Produktportfolios, um der wachsenden Nachfrage nach nachhaltigen Transportmitteln in Europa und auf neuen Märkten gerecht zu werden“, sagte Agata Stańda, CEO von Solaris.
Die neue Produktionshalle, in der bereits 300 Personen arbeiten, erhöht die Fertigungskapazität von Solaris um rund 500 Fahrzeuge pro Jahr und ist laut dem Unternehmen ein wichtiger Schritt hin zur Erreichung einer jährlichen Produktion und eines Absatzes von 2.000 Fahrzeugen. Zur Einordnung: Im Jahr 2025 lieferte Solaris 1.631 Fahrzeuge an Kunden aus, davon 86 Prozent emissionsarme und emissionsfreie Busse, darunter Batterie-elektrische Busse sowie auch Brennstoffzellen- und Oberleitungsbusse.
Bei der Einweihung der neuen Produktionshalle kündigte Solaris auch Pläne für den Bau eines weiteren Werks in der Gemeinde Środa Wielkopolska an, für das bereits 47 Hektar Land gesichert wurden. Das geplante Werk, das Überlandbusse produzieren wird, soll voraussichtlich 2029 den Betrieb aufnehmen.





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