Ledermair nimmt größtes E-Bus-Depot Tirols in Betrieb
Am Unternehmensstandort in Thaur bei Innsbruck stehen im Depot nun 28 Ladepunkte mit einer Gesamtleistung von 2,4 MW zur Verfügung. Die Ladeinfrastruktur wird von vier Power Units versorgt. Nach Angaben der Projektpartner erfolgt das Laden dabei fahrplanbasiert und wird über die Software Kempower ChargEye gesteuert. Zudem können die Busse vor dem Einsatz vorkonditioniert werden, um die Betriebskosten zu senken und die Ladevorgänge netzdienlich zu gestalten.
Die Ladeinfrastruktur ist auf weiteres Wachstum ausgelegt. Die Leistung der Power Units kann auf bis zu 600 kW erhöht werden. Zudem lässt sich die Anlage von derzeit 28 auf bis zu 32 Ladepunkte erweitern. Nach Angaben der Projektpartner stellte die Installation aufgrund der komplexen Verschaltung und der begrenzten Platzverhältnisse besondere technische Anforderungen.
Das neue Depot ist Teil der Elektrifizierungsstrategie von Ledermair. Bereits im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen die Beschaffung von 27 Elektrobussen des Typs MAN Lion’s City E angekündigt, die im Linienverkehr in der Region Innsbruck eingesetzt werden sollen. Mit der neuen Ladeinfrastruktur schafft Ledermair nun die Voraussetzungen für den Betrieb und den weiteren Ausbau seiner Elektrobusflotte. „Die Technologie hat sich auf dem Markt stark bewährt und liefert uns genau die Anpassungsfähigkeit, die wir hier vor Ort brauchen“, sagt Alexander Ledermair.
Quelle: Infos per E-Mail, kempower.com





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