21.03.2018

Daimler nennt etliche Details zum GLC F-Cell

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Auf der IAA 2017 hatte Daimler das Vorserienmodell seines GLC F-Cell mit Brennstoffzellen-Plug-in-Technik vorgestellt, der noch dieses Jahr auf den Markt kommen soll. Nun verrät Daimler Näheres zu Technik und Partnern. 

Das Daimler-Stammwerk Untertürkheim verantwortet derweil die Produktion des kompletten Brennstoffzellensystems. Der aus knapp 400 Brennstoffzellen bestehende BZ-Stack entsteht hingegen bei Mercedes-Benz Fuel Cell (MBFC), das in British Columbia das weltweit erste Werk ausschließlich für Produktion und Fertigungsverfahren von BZ-Stacks betreibt.

Das Wasserstoff-Tanksystem wird dagegen im Mercedes-Benz Werk Mannheim gefertigt. Mit 4,4 Kilo Wasserstoff in zwei Tanks produziert der 147 kW starke Mercedes Energie für eine NEFZ-Reichweite von bis zu 437 Kilometern, weitere 49 Kilometer liefert der extern ladbare Akku mit einer Brutto-Kapazität von 13,8 kWh. Diesen steuert die Daimler-Tochter Accumotive aus Kamenz in Sachsen bei.

Der Partner EDAG hat demzufolge Daimler bei der Integration des Antriebs unterstützt und sich in unmittelbarer Nähe des Bremer Werks angesiedelt. Die Daimler-Tochter NuCellSys hat hingegen das gesamtheitliche Brennstoffzellenaggregat und das Wasserstoff-Speichersystem des GLC F-CELL entwickelt.

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Neben herkömmlichen Vertriebskonzepten prüft der Autobauer für den GLC F-Cell auch die Einführung eines Mietmodells. Wie berichtet, ist Daimler auch Teil des Gemeinschaftsunternehmens H2 Mobility Deutschland mit Sitz in Berlin, das sich einen beschleunigten Ausbau des deutschen Tankstellen-Netzes für Wasserstoff auf die Fahnen geschrieben hat. Bis Ende 2018 soll die Marke von 100 H2-Tankstellen erreicht werden, bis 2023 werden 400 angestrebt. Ähnliche Infrastrukturprojekte werden in Europa, den USA und Japan vorangetrieben.
daimler.com

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2 Kommentare zu “Daimler nennt etliche Details zum GLC F-Cell

  1. Es ist schon erstaunlich (oder auch nicht), dass MB bei solchen Veröffentlichungen immer noch auf den NEFZ Zyklus verweist der vollkommen Realitätsfremd ist. Wenn man das extrapoliert, kommt man auf realistische Werte von 300-350 km für einen solchen SUV. Da muss das Tankstellennetz aber noch sehr eng gestrickt werden, denn auch der Akku wird die Autonomie nur um max.25 km vergrössern.

  2. Das muss man sich erstmal leisten können: 20 Jahre lang eine Antriebsform entwickeln, die energetisch gar keinen Sinn macht. War bei dem von der Theorie her genialen Wankelmotor ähnlich.

Gefunden bei electrive.net
https://www.electrive.net/2018/03/21/daimler-nennt-etliche-details-zum-glc-f-cell/
21.03.2018 17:23