08.06.2018 - 11:01

GM und Honda entwickeln neue Batteriegeneration

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General Motors und Honda haben eine Batteriekooperation für künftige Elektroautos geschlossen. Beide Hersteller wollen bei der Entwicklung von Batteriekomponenten der nächsten Generation zusammenarbeiten.

Als Ziel haben GM und Honda, künftig auf Akkus zurückgreifen zu können, in denen Zellen mit verbesserter Chemie zum Einsatz kommen. Die Vereinbarung sieht auch vor, dass Honda diese neuen Batteriemodule von GM beziehen wird. Die Kooperation zielt vor allem auf den nordamerikanischen Markt ab. Das Duo arbeitet bereits bei der Entwicklung von Brennstoffzellen-System zusammen.

Der Nachrichtenagentur Reuters zufolge könnte die Batteriekooperation die Herstellungskosten von Elektroautos im neuen Jahrzehnt signifikant reduzieren. Bei der neuen Batterie namens EME 1.0, erstmals erwähnt vergangenen Herbst, soll es sich um ein Modell handeln, dass kleiner ist als geläufige Batterien für Elektroautos. Außerdem soll es schneller aufzuladen sein und mehr Energie vorhalten können. Dem oben genannten Bericht zufolge strebt GM an, die Kosten für die Batterie-Pakete, die mit 10.000 bis 12.000 Dollar in der Regel die teuerste Komponente eines Elektroautos sind, um fast die Hälfte zu senken.

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Beim Zellen-Zulieferer soll es sich um LG Chem handeln. Ansonsten basiert die EME 1.0 hauptsächlich auf einem GM-internen Design. Reuters will erfahren haben, dass die Amerikaner versuchen, den Kobaltanteil zu senken und stattdessen den Nickelanteil zu erhöhen. Ein Schritt, an dem sich aktuell mehrere Batteriespezialisten versuchen. Die Produktion der neuen Akkus könnte um das Jahr 2021 herum beginnen.

Während sich GM bei der Kooperation mit Honda auf den nordamerikanischen Markt fokussiert, geht der Blick der Amerikaner ansonsten immer öfter nach China. Erst gestern weihte General Motors in Shanghai ein neues Batteriemontagewerk für seine wachsende Produktion von E-Fahrzeugen im Reich der Mitte ein. Betrieben wird sie vom Joint Venture SAIC-GM. Generell will GM bis 2023 mindestens 20 E-Modelle auf den Markt bringen – darunter zwei neue Stromer auf Basis des Chevrolet Bolt.
electrek.co, reuters.com

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