07.11.2018

Opel-Entwicklungszentrum soll 160 Ladepunkte erhalten

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Opel wird am Rüsselsheimer Entwicklungszentrum mehr als 160 Ladepunkte für Elektroautos installieren. Zudem forscht der Autobauer mit der Universität Kassel sowie den beiden auf Ladeinfrastruktur spezialisierten Unternehmen Flavia IT und Plug´n Charge am Stromnetz der Zukunft. 

Ausgelegt ist das Projekt „E-Mobility-Lab Hessen“ auf drei Jahre und soll durch das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert werden.

Dafür errichtet Opel an seinem Entwicklungszentrum ein intelligentes Lade- und -Infrastruktursystem für Elektrofahrzeuge. Die Installation der ersten Ladesäulen auf dem Opel-Gelände in Rüsselsheim sowie dem Testzentrum in Rodgau-Dudenhofen startet schon in wenigen Monaten. Insgesamt sollen es am Ende mehr als 160 Ladepunkte sein.

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Basierend auf realen Daten sollen „umfangreiche und fundierte Simulationen“ einer Vielzahl von Szenarien ermöglicht werden. Dies gewährleiste die Übertragbarkeit der Resultate. Erarbeitet wurde das Konzept gemeinsam mit House of Energy, der Denkfabrik der hessischen Energiewende.

Im Testzentrum Rodgau-Dudenhofen wird außerdem ein modularer Batteriespeicher installiert, in dem Fahrzeugbatterien des Opel Ampera wiederverwendet werden, um Strom vorübergehend zu speichern. Dieser stationäre Batterieeinsatz im sogenannten Second Life dient dazu, Verbrauchsspitzen auszubalancieren und so das Stromnetz zu stabilisieren. Insgesamt werden 18 Fahrzeugbatterien in dem Batteriespeicher wiederverwendet, mit deren Speicherkapazität ein Vier-Personen-Haushalt laut Opel einen Monat lang mit Strom versorgt werden könnte.
opel.com

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2 Kommentare zu “Opel-Entwicklungszentrum soll 160 Ladepunkte erhalten

  1. Wieso wird so etwas immer mit Steuergeldern gefördert?
    Letztendlich will sich Opel die Ladestationen für ihr Werksgelände finanzieren.
    Einen Pufferakku dazu und schon fließen die Steuergelder?
    Dass man Ladestationen ins Netz mit Lastmanagement integrieren kann haben schon viele Praxisbeispiele gezeigt.
    Bswp. die N-ERGIE, die 50 Wallboxen mit Lastmanagement betreiben um ihre E-Golf Flotte zu laden oder das Parkhaus von Bechtle, ebenfalls mit 50 Wallboxen und Lastmanagement.

    • Oder gar der Zweitarifzähler für Nachtspeicheröfen. Warum wird mit dieser uralten aber einfachen Technik nicht Angebot und Nachfrage geregelt??

Gefunden bei electrive.net
https://www.electrive.net/2018/11/07/opel-entwicklungszentrum-soll-160-ladepunkte-erhalten/
07.11.2018 14:21