23.01.2019 - 13:49

Zellexperten ebnen Weg von der Forschung zur Fertigung

Die Batteriespezialisten BMZ Group, Custom Cells Itzehoe, EAS Batteries, Leclanché und Liacon beteiligen sich an einer Initiative des Bundesforschungsministeriums (BMBF), um eine „Forschungsfertigung Batteriezelle“ (FFB) zum Aufbau einer industriellen Fertigung von Lithium-Ionen-Zellen ins Leben zu rufen.

Die FFB besteht aus einem Forschungs- und einem Industrieteil. Die Fraunhofer-Gesellschaft übernimmt die Planung und den Aufbau, während das Industriekonsortium seinen Teil zur Entwicklung und Skalierung von neuen Produktionstechnologien beitragen wird. Darüber hinaus geht die von den genannten Firmen vereinbarte Absichtserklärung auch auf die Nutzungsabsichten der Produktionslinien nach der Forschungsphase ein: So will das Konsortium mit den großseriennahen Produktionslinien bzw. der dann entstandenen Industrialisierungsplattform Investoren und Kunden gewinnen, um einen zügigen Aufbau einer deutschen Zellproduktion zu erleichtern.

Die Vereinbarung ist allerdings noch kein Startschuss, sondern „dient als verbindliche Grundlage, um weitere Gespräche mit dem BMBF und der Fraunhofer-Gesellschaft zu führen und um weitere Zellfertiger als Partner für das zunächst offene Konsortium zu gewinnen“, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung. Vorgesehen ist aber immerhin schon einmal, bis Mitte des Jahres einen Standort für die neue Einrichtung auszuwählen, danach könnte die Errichtungsphase beginnen.

Das Bundesforschungsministerium bündelt die Aktivitäten rund um das neue Projekt unter seinem Dachkonzept „Forschungsfabrik Batterie“ und hat zugesagt, in den kommenden vier Jahren weitere 500 Millionen Euro zu investieren, „um die technologische Souveränität Deutschlands in der Batterietechnologie zu sichern“. Das Geld solle der gesamten Wertschöpfungskette – von der Materialforschung, der Konzeption von Zellen und Prozessen bis zur  Produktionsforschung und industriellen Batteriezellfertigung – zugutekommen. Bei der „Forschungsfertigung Batteriezelle“ geht es der Auffassung von Ministerin Anja Karliczek vor allem darum, den Transfer von neuen Batteriekonzepten und Produktionsverfahren in die Praxis zu beschleunigen. Zudem hätten Unternehmen die Chance, ihre Batteriekonzepte auf Massenfertigungstauglichkeit zu prüfen.
pressebox.de, bmbf.de

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