08.06.2019 - 09:41

Hyundai nennt Preise für den überarbeiteten Ioniq Elektro

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Wenige Wochen nach dem Hybrid und Plug-in-Hybrid hat Hyundai auch die Preise für den überarbeiteten Ioniq Elektro genannt. Mit einem Grundpreis von jetzt 34.900 Euro wird der vollelektrische Wagen aber 1.600 Euro teurer.

Das neue Modell, das ab September in den Handel kommt, unterscheidet sich mit den neuen Scheinwerfern und vor allem dem Muster auf dem geschlossenen Kühlergrill (das an den Kona Elektro erinnert) auch optisch von seinem Vorgänger. Auch die LED-Tagfahrlichter und die Alu-Räder wurden neu gestaltet.

Wichtigste Neuerung beim rein elektrischen Ioniq ist aber eine von 28 auf 38,3 kWh gesteigerte Akku-Kapazität, die 294 Kilometer WLTP-Reichweite ermöglichen soll. Außerdem wird das Bordladegerät des Stromers von derzeit 6,6 auf immerhin 7,2 kW ertüchtigt. Der AC-Ladevorgang soll rund sechs Stunden auf 80 Prozent dauern. Einen Drei-Phasen-Lader mit 11 kW wie im aufgebesserten Kona Elektro gibt es im Ioniq jedoch nicht einmal gegen Aufpreis.

An einer DC-Ladesäule, die mindestens 100 kW liefert, benötigt der Ladevorgang auf 80 Prozent rund 54 Minuten. Auch die E-Maschine erhält ein kleines Upgrade. Statt bisher 88 kW leistet der neue E-Motor nun 100 kW.

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Die weiteren Neuerungen betreffen vor allem die Konnektivität und das Design des Modells. Die Rede ist u.a. von ausgebauten Bluelink-Telematikdiensten, besseren Sicherheits- und Fahrassistenzsystemen sowie nochmals aktualisierten Infotainment-Funktionen. Zudem erhält der Ioniq die aus dem Kona bekannte Verzögerungsfunktion, mit welcher der Fahrer das Auto ohne Benutzung der Fußbremse bis zum Stillstand abbremsen kann, indem er das linke Paddle am Lenkrad gezogen hält. Außerdem wurde das regenerative Bremssystem überarbeitet: Es passt die Rekuperationsstärke intelligent ans Gefälle oder vorausfahrende Fahrzeuge an.

Mit den Preisen für das Elektroauto ist die Modellpflege der Ioniq-Baureihe abgeschlossen. Die im Januar vorgestellte neue Generation des Hyundai Ioniq Hybrid wird in Deutschland ab 25.800 Euro, die des Ioniq Plug-in-Hybrid ab 32.000 Euro erhältlich sein. Somit werden beide Modelle etwas teurer, denn bisher kostet der Ioniq Hybrid ab 24.800 und der Ioniq PHEV ab 29.900 Euro. Der Ioniq Elektro hat bisher mindestens 33.300 Euro gekostet und steht jetzt mit den erwähnten 34.900 Euro in der Preisliste.

In Deutschland hat Hyundai seit der Markteinführung im Herbst 2016 mehr als 9.000 verkaufte Einheiten der Ioniq-Baureihe verzeichnet. Alleine im vergangenen Jahr kamen hierzulande insgesamt 5.068 neue Ioniq auf die Straßen – darunter 3.373 Exemplare mit Hybrid- bzw. Plug-in-Hybrid-Antrieb und 1.695 mit rein elektrischem Antrieb.
hyundai.news

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8 Kommentare zu “Hyundai nennt Preise für den überarbeiteten Ioniq Elektro

  1. B.L.

    54min auf 80%? Ist das deren Ernst? Das wäre ein lächerlicher Schnitt von 34kW! Kann es sein dass die den IONIQ nicht mehr verkaufen wollen? :doublefacepalm:

    Langstrecke mit IONIQ… das war dann einmal…
    Glückliche Erstbesitzer: Deren Fahrzeuge werden wohl weiterhin Preisstabil bleiben.

  2. Andreas

    Es ist doch leider meist noch nicht so, dass man in der Firma laden kann.
    Und dann 7,2 kW Lader für Zuhause? Das kann aber im Winter etwas enger werden.
    Auch die Lader in den Städten haben hier meist 22kW.
    Wer kann das verstehen?

    Die kleine Zoe 40 für 20+Miete oder umgerechnet 28 TEUR kann das. Wieso sind die Koreaner nicht so flexibel, für Europa einen 22 kW lader zu spendieren. kann doch nicht so viel kosten.

  3. Michael

    Ein kleiner Schritt nach vorne mit dem Ioniq. Allerdings wäre ein deutlich größerer Akku noch besser gewesen. 3phasiges Laden auch.

    Schade, nur ein kleiner Schritt für ein eigentlich tolles Auto.

  4. Stefan

    Warum soll die Ladesäule mindestens 100 kW haben, wenn ich nur ca. 30 kWh in 54 Minuten laden kann?

  5. Peter W

    Die lange CCS Ladezeit beunruhigt mich sehr. Unverständlich ist, warum man eine 100 kW Ladesäule benötigt um mit durchschnittlich 30 kW zu laden. Da hoffe ich doch sehr, dass 50% der Kapazität mit deutlich über 50 kW geladen werden. Dann könnte man auf Langstecken ähnliche Werte wie mit dem kleineren Akku erreichen.

  6. Sigrid

    Ich hatte mich so auf die „neue Version“ des IONIQ gefreut, aber die Daten sprechen leider nicht gerade für das sonst so durchdachte/durchgestylte Auto: Wie schon geschrieben: keine 22kw-Ladung zuhause und in der Stadt und nur knappe 300 km Reichweite. Schade, da muss ich dann wohl weitersuchen und mit meiner Zoe der ersten Generation mich über den Schnelllader mit 43 kw/h freuen … nur die 110 km im Winter sind wirklich nur etwas für echte Überzeugungstäter …

  7. quick

    1600 € für den größeren Akku und geändertes Lademanagement kann man noch verstehen, aber 2100 !!! für das Facelift beim PHEV sind eine Frechheit

  8. Jogi

    Schade, war voller Begeisterung auf ein Facelift mit großer Batterie. Dieses kleine Upgrade verbunden mit einer Verringerung der Ladeleistung ist mehr als enttäuschend.
    Aufgrund der Preissteigerungen kommt man zudem nunmehr über 40.000€ (Premium Ausstattung), dafür bekommt man schon einen Tesla M3 mit wesentlich besserer Reichweite und vielen weiteren Vorteilen (geringerer Wertverlust, Ladenetz etc.).

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