10.07.2019 - 11:22

Tesla Model 3 mit CHAdeMO-Adapter kompatibel

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Der CHAdeMO-Adapter von Tesla ist jetzt auch mit dem Model 3 kompatibel. Damit kann das jüngste Modell der Kalifornier im Bedarfsfall an Ladesäulen den CHADEMO-Anschluss nutzen, zumindest in den USA. Derweil scheinen in Fremont schon die Vorbereitungen für die Produktion des Model Y anzulaufen.

Während sich in Europa CCS als DC-Ladeanschluss durchgesetzt hat, liegen der europäische Standard und sein japanisches Pendant CHAdeMO in anderen Teilen der Welt gleichauf. Nur Tesla kochte in den USA sein eigenes Süppchen mit selbst entwickelten Ladesteckern. Damit die Fahrer eines Model S oder Model X im Zweifel nicht nur auf die Supercharger angewiesen waren, konnten sie mit einem 450 Dollar teuren Adapter auch an die CHAdeMO-Kabel von Drittanbietern laden.

Mit dem Model 3 war dieser Adapter – trotz der in den USA fahrzeugseitig gleichen Ladebuchse – bislang nicht kompatibel. Jetzt hat Tesla den CHAdeMO-Adapter in die offizielle Liste für das Model 3 aufgenommen. Wie der Autobauer dem Portal „Electrek“ bestätigte, können nordamerikanische Model 3 ab der Firmware 2019.24.1 den Adapter verwenden. Es handelt sich dabei um die selbe Hardware. Besitzer eines älteren Modells müssen also keinen neuen Adapter für ihr Model 3 kaufen.

Die Neuerung gilt allerdings nur in den USA. In Europa hat sich Tesla bekanntlich für einen CCS-Anschluss beim Model 3 entschieden – und erlaubt damit hier das DC-Schnellladen nicht nur an den auf CCS umgerüsteten Superchargern, sondern auch an den DC-Ladern anderer Anbieter.

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Marktübersicht AC- & DC-Ladesäulen

Der kompatible CHAdeMO-Adapter dürfte aber nur eine der kleineren Baustellen für Tesla gewesen sein, denn im Fahrzeugwerk in Fremont stehen bald Veränderungen in einem ganz anderen Maßstab an: Dort laufen offenbar bereits die Vorbereitungen für die Produktion des Kompakt-SUV Model Y – und damit verbunden eine weitere Produktionssteigerung.

Jerome Guillen, Tesla President of Automotive, schrieb in einer Mail an die Mitarbeiter, dass Tesla daran arbeite, den Output zu steigern. Er könne aber nicht „zu spezifisch“ sein: „Obwohl wir in dieser E-Mail nicht zu genau sein können, weiß ich, dass Sie mit den bevorstehenden Entwicklungen zufrieden sein werden.“

Gegen Ende des zweiten Quartals soll Tesla laut „Electrek“ eine Produktionsrate von 1.000 Model 3 am Tag erreicht haben. Über das gesamte Quartal waren es im Schnitt 797 Model 3 pro Tag und 160 Exemplare des Model S oder X. Möglich sind laut dem üblicherweise bei Tesla gut informierten Portal mehrere Szenarien: Da die Model-3-Produktion langsam aber sicher ihre Kapazitätsgrenze erreicht, könnte sie verändert werden. Oder aber die Produktion des Model S und X wird umstrukturiert – weil ohnehin ein geplanter Wechsel ansteht oder sich die geplanten Volumen geändert haben. So oder so: Es scheint darauf hinauszulaufen, dass Tesla Platz für neue Produktionslinien schaffen will.
electrek.co, teslarati.com, electrek.co (Produktion), bloomberg.com

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