08.08.2019 - 12:22

Hagebau und EnBW nehmen Schnelllader in Betrieb

Die Handelsgesellschaft für Baustoffe (Hagebau) und der Energieversorger EnBW haben am Hagebaumarkt in Dorsten ihre erste gemeinsame Schnellladestation für Elektroautos in Betrieb genommen. 40 weitere Schnelllader sollen noch in diesem Jahr folgen.

Die Ladestationen sollen an weiteren Hagebaumärkten und Standorten von Werkers Welt in ganz Deutschland in Betrieb gehen. Insgesamt wollen Hagebau und EnBW wie berichtet deutschlandweit bis zu 100 Schnellladestationen errichten.

Mit den Schnellladern will Hagebaumarkt nicht nur die E-Mobilität fördern, sondern sich auch von der Konkurrenz abheben. „Unser Markt unterliegt einer intensiven Wettbewerbssituation und das Geschäft wird in den kommenden Jahren nicht einfacher werden – daher suchen wir konkret nach Alleinstellungsmerkmalen, mit denen wir bei den Kunden werben und punkten können“, sagt Benjamin Sender, Geschäftsführer des Marktes in Dorsten.

Bei den Ladegeräten handelt es sich um Triple-Charger: Der CCS- und CHAdeMO-Anschluss bieten bis zu 50 kW Ladeleistung, an dem Typ-2-Anschluss sind maximal 43 kW möglich. Die Ladepunkte werden in das EnBW-Roaming-Ladenetz eingebunden, darüber erfolgt auch die Abrechnung der Ladevorgänge.
hagebau.com

– ANZEIGE –



Stellenanzeigen

Projektleiter für Elektromobilität (m/w/d)

Zum Angebot

Sales-Manager – E-Mobility (m/w/d)

Zum Angebot

Account Manager Reseller 100% (m/w/d)

Zum Angebot

7 Kommentare zu “Hagebau und EnBW nehmen Schnelllader in Betrieb

  1. notting

    EnBW selbst stellt innerorts inzw. Ladesäulen mit 150kW auf, nicht 50kW. Außerdem ist die Ladesäule so platziert, dass man mit einem Anhänger hintendran nicht laden kann. Das ist ein Baumarkt sprich man steht da eher schon mal mit Anhänger und selbige erhöhen auch den Verbrauch deutl.! Super… 🙁

    notting

    PS: Andere Läden verschenken den Auto-Strom. Man darf die Kosten für die Abrechnung nicht vergessen die dem Strom auch aufgeschlagen werden. D.h. für den Betreiber sind die realen Kosten viel geringer.

    • Heinz

      Bei der Ladeleistung gebe ich Ihnen Recht, vermutlich hat Hagebau einfach die Anschaffungs- und Anschlusskosten gescheut.
      3 Punkte zu Ihrer Anhänger-Kritik:
      – Ja, auf einem Baumarkt-Parkplatz ist die Anhänger-Dichte höher als im Schnitt. Dennoch sind über 90 Prozent der Autos ohne Anhänger unterwegs, ergo die größere Zielgruppe
      – Wenn der Lader im Bereich der längeren Anhänger-Parkplätze platziert wäre, würden Sie sich doch sicher aufregen, dass dort ein E-Auto ohne Anhänger und überhaupt Anhängerkupplung laden würde, oder?
      – Und wenn ich mir das Foto hier anschaue, bin ich mir nicht sicher, ob man mit einem Anhänger nicht auch im Bildvordergrund, also neben der Ladesäule halten könnte. Mit dem Ladeanschluss eines Tesla Model X könnte das doch passen (inkl.Adapter).

    • Simon Maier

      Zumindest momentan haben nur wenige E-Modelle überhaupt eine Anhängelast (eigentlich nur die gößeren SUV für 80 – 100k €, und jetzt das Model 3 mit 910 kg), deshalb wird der Großteil der Anhängergespanne nach wie vor mit konvent. Autos kommen. Der Großteil der Kunden kommt ohne Anhänger.

      Später wird sich das natürlich ändern, aber dann kann man auch mehr als nur 2 – 3 Ladesäulen auf einem Parkplatz für 200 Fahrzeuge aufstellen.

  2. Juergen

    Hahaha… typisch enBW!

    Andere Geschaefte, Laeden, oeffentliche Ort etc. bieten
    den Ladestrom wenigstens dann auch _kostenlos_ an, um u.a. einen Werbeeffekt und Anreiz fuer Kunden
    damit zu schaffen!
    (siehe McD, Ikea, verschiedene Malls etc.)

    enBW kann das wohl nicht so verpacken, dass sie das
    mit Hagebau intern entsprechend verrechnen wuerden, um es dem Kunden frei anbieten zu koennen.

    Leider dann eher ein ziemlicher Fail in der Umsetzung, trotz einer grundsaetzlich sehr guten Idee bzgl. E-Mobiltaetsfoerderung.

    • Heinz

      Bei mir in der Nähe hat ein Real-Supermarkt einen Allego Triple-Charger. Muss man auch zahlen. Finde ich aber trotzdem ok. Klar ist kostenlos laden aus Kundensicht super. Aber lieber überhaupt einen neuen Lader als gar keinen. Wenn die Laden- und Parkplatzbesitzer kostenpflichtig 50 kW+ installieren, bringt mir das mehr als kostenlose AC-Lader, wo bei vielen Autos mit einphasigen Ladegeräten das ankabeln bei einem normalen Einkauf kaum lohnt. Bei besagtem Real geht in 30min ordentlich was rein, dann zahle ich für den Service auch gerne ein paar Euro!

      • Nicklas

        Bei mir in der Nähe gibt es auch einen Real-Supermarkt mit einer normalen Tankstelle. Den Sprit bekommt dort auch keiner kostenlos, vielleicht aber einen Cent billiger. Warum muss der Strom fürs Auto immer gleich gratis rausgegeben werden?

        Als Mieter will ich jedem Filialleiter im Einzelhandel, der einen Teil seiner Parkfläche für Schnellladesäulen zu Verfügung stellt, einfach nur Danke sagen.

        • Heinz

          Vollkommen richtig, bin ich genau ihrer Meinung! Wenn es das „neue Normal“ werden soll, darf man mit der Gratis-Kultur gar nicht erst anfangen. Sonst ist das Geschrei danach umso größer.
          Und Parkflächen sind im Einzelhandel einfach auch ein Wirtschaftsgut.

          PS: An dem Real in Krefeld steht auch noch eine Tankstelle. Selbstverständlich kostenpflichtig.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Gefunden bei electrive.net
https://www.electrive.net/2019/08/08/hagebau-und-enbw-nehmen-schnelllader-in-betrieb/
08.08.2019 12:22