12.09.2019 - 14:29

Norwegen: 4.713 neue Elektroautos im August

volkswagen-e-golf-min

Genau 4.713 Elektro-Pkw wurden im August in Norwegen neu zugelassen. Gegenüber dem Vorjahresmonat konnte ein Plus von 13,4 Prozent erzielt werden. Hinzu kamen 2.761 neue Pkw mit Hybridantrieb. Darunter waren 1.206 Plug-in-Hybride.

Insgesamt fanden seit Jahresbeginn 43.397 neue Elektroautos im europäischen Vorzeigeland der Elektromobilität ihren Weg auf die Straßen. Zum Vergleich: Das deutlich größere Deutschland verzeichnete im gleichen Zeitraum nur 42.023 Neuzulassungen für rein elektrische Pkw.

Mit Blick auf die Neuzulassungen von Elektro-Pkw konnte Norwegen im Vergleich zum Juli 2019 wieder einen Zuwachs verzeichnen. Die Vollzeitstromer kamen in Norwegen im August 2019 auf einen Marktanteil von 39 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat wuchs das Elektro-Segment um 13,4 Prozent. Hinzu kamen 2.761 neue Pkw mit Hybridantrieb (24 Prozent weniger als im Juli 2018), was einem Marktanteil von 22,9 Prozent entspricht. Unter den Hybrid-Zulassungen waren auch 1.206 Plug-in-Hybride (-38,2 Prozent). Rechnet man beide Welten zusammen, waren im August also 61,9 Prozent aller in Norwegen neu zugelassenen Pkw mit einem Elektro- oder Hybridantrieb ausgestattet. Eine solche Rate gibt es in keinem anderen Land der Welt.

norwegen-neuzulassungen-august-2019

Die meisten Neuzulassungen konnte im August der VW e-Golf auf sich verbuchen. Von dem Modell kamen insgesamt 1.083 Exemplare neu auf die Straßen. Erst mit deutlichem Abstand folgt das Tesla Model 3 (649). Auf dem dritten Rang liegt der Nissan Leaf mit 548 Neuzulassungen.
ofv.no (auf Norwegisch), ofv.no (Modelle, auf Norwegisch)

— Anzeige —

innogy - Faires Laden für ElektromobilistenFaires Laden für Elektromobilisten: Genau wissen, wie viel man tankt – an der Zapfsäule ist das normal, an der Ladesäule noch immer nicht Standard. innogy bietet seit 2014 uneingeschränkt eichrechtskonforme Ladelösungen an. Über das White-Label-Angebot können nun Energieversorger die eichrechtskonformen Lösungen für den Aufbau und Betrieb der eigenen Ladeinfrastruktur nutzen.
Zum Artikel >>

Stellenanzeigen

Senior-Projektmanager (w/m/d) Elektromobilität

Zum Angebot

Laborleiter Elektrochemie

Zum Angebot

Elektroingenieur für den Qualitätsbereich (m/w/d)

Zum Angebot

4 Kommentare zu “Norwegen: 4.713 neue Elektroautos im August

  1. Andreas

    Zeigt, was möglich ist mit staatlicher Förderung und dem Verzicht auf E-Bashing.

  2. HAF

    Das ist richtig, selbst relativ neutral berichtende Sender wie der HR stellen immer noch die falschen Fragen. Ständig geht es nur um Reichweite (Stichwort „Reichweitenangst“), dass das Aufladen selbst am sogenannten heimischen Starkstromanschluss ca. 8h dauert (es ist selten die Rede davon, dass das Auto sowieso in der Regel mindestens 12h pro Nacht unbewegt rumsteht und damit jeden Morgen 100% Reichweite hat) und die schlechte Ladeinfrastruktur (auch wird selten erwähnt, dass Strom aus einer Steckdose kein Hexenwerk ist und jeder mit einer Garage oder einem Carport „so etwas“ bereits daheim hat). Es scheint nicht nur das Internet Neuland für uns zu sein, sondern auch die Elektrizität.
    Der Kracher war eine Reportage von der diesjährigen IAA und die Frage am Porschestand, wie schnell der Taycan denn im besten Fall vollgeladen werden kann und dann merkt der Reporter doch ernsthaft an, dass so eine Schnellladesäule mehrere 10.000 € kostet und nichts für jeden Endkunden ist. Da fehlen einem echt die Worte.
    Kein Wunder also, dass ständig Wasserstoffautos als „die Lösung“ präsentiert werden, wenn man dem Endkunden suggeriert, dass das Laden von BEV mindestens ähnlich kompliziert und aufwändig ist, wie das Tanken von FCEV und im Vergleich zu Verbrennern keinen praktischen Nutzen haben.
    Dass PV-Anlagen Besitzer bereits jetzt ihr BEV ca. 6 Monate im Jahr kostenlos laden können (und das CO2 neutral) und für BEV kaum Wartungskosten anfallen, darüber berichtet kaum jemand.
    Man soll Sachen ja nicht schön reden oder unnötig hypen, aber, dass alle immer nur die gleichen Argumente gegen die E-Mobilität (im Sinne von BEV) nachplappern bringt uns nicht weiter. Und dann darf man sich nicht wundern, dass alle 2 Monate ein Experte um die Ecke kommt und FCEV als die nicht beachtete Lösung vorschlägt (unter Auslassung wichtiger ungeklärter Themen) – obwohl H2 seit mindestens 30 Jahren totgeforscht wird – ohne Ergebnisse für den Massenmarkt.

    • Sledge Hammer

      dem ist Nichts mehr hinzuzufügen.

  3. ToTNiels

    Bei mir kommt es auch nur auf Reichweite und Ladegeschwindigkeit an weil ich 120 km am Tag nur für die Arbeit zurücklege und Zuhause keine Lademöglichkeit habe. (Keine Garage) Da im Winter die Reichweite auch noch um ca.1/3 sinkt und ich nicht jeden Tag ne halbe bis 3/4 Stunde warten möchte bis er geladen ist, brauche ich halt einen mit großer Reichweite….

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Gefunden bei electrive.net
https://www.electrive.net/2019/09/12/norwegen-verzeichnet-4-713-neue-elektro-pkw-im-august/
12.09.2019 14:05